Heft 
(1.1.2019) 05
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Neue Möglichkeiten: Fremdsprachenlernen mit neuer Technik.

Fit für die Zukunft

Multimedia-Sprachlabor eröffnet

nfang Juni wurde im Haus 8 auf dem [A Ui komple Am Neuen Palais das neue

Multimedia-Sprachlabor des Sprachen­zentrums eröffnet. Die beiden Räume bieten Platz für rund 30 Lernende. Bei der Einrichtung handelt es sich um mehr als einen Computer­pool schlechthin.Was wir haben ist eine inte­grative Lösung aus Hardware, Software und funktionalem Mobiliar für die speziellen Zwecke des Fremdsprachenlernens, freute sich Dr. Doris Flischikowski, Leiterin des Uni-Zentrums (Bild Mitte), bei der offiziellen Inbetriebnahme des 30.000 Euro teuren Labors. Es bilde nun­mehr das Kernstück eines Selbstlernbereiches am Standort. Die angeschaffte PC-Technik kön­ne gleichermaßen für den Fremdsprachenunter­richt und das unterrichtsunabhängige Erlernen von Sprachen genutzt werden. Von der Arbeit im Multimedia-Sprachlabor erwartet Flischi­kowski viel Gewinn für die Nutzer. So ermöglicht zum Beispiel die vorhandene CALL-Software (Computer Aided Language Learning) sofortiges Feedback, der individuellen Arbeit der Lernen­den angepasste Arbeitsgeschwindigkeiten sowie die integrierte Vermittlung der Zieltätigkeiten wie Sprechen, Hören, Lesen, Schreiben und Übersetzen. Eine der Nutzungsmöglichkeit: Fremdsprachenlernen und vor allem die direkte Kommunikation zwischen Lehrenden, Lernen­

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den und Gruppen von Lernenden der jeweiligen Zielsprachenländer über das Internet mittelsMail, Keybord, Audio- und Videoconferencing. Bereits seit mehreren Jahren werden solche Pro­jekte in den Bereichen Englisch, Französisch und Russisch mit Erfolg praktiziert. Studieren­de können sich so intensiv auf den berufsbezo­genen Umgang mit fremdsprachlichen Texten mit allen Medienformaten vorbereiten.

Zudem hat die Neuanschaffung auch für die Lehrkräfte ihren besonderen Reiz.Sie können sinnvolle und attraktive Projekte realisieren, betonte Steffen Skowronek vom Zentrum, der maßgeblich an der Realisierung des Projekts Anteil hatte. Ob beim Einsatz von vorhandenen Medien in integrierten Programmen unter Ein­satz existierender Geräte(Kamera, Scanner, Audio- und Video-Technik), dem Umgang mit CD-ROMs, modernen Lernplattformen- die Palette denkbarer Nutzungsvarianten und -Methoden sei breit.

Kanzlerin Steffi Kirchner(Bild rechts) ließ es sich nicht nehmen, zur neuen Errungenschaft zu gratulieren. Das Labor sei ein Ergebnis von Engagement und Kreativität, so ihre Einschät­zung.Mögen die Erwartungen, was den Lehr­und Lernerfolg betrifft, in Erfüllung gehen, gab PE

sie mit auf den Weg.

Foto: Henrich

Uni Aktuell

www.uni-potsdam.de/portal /juno3/uniaktuell

Laborausstattung top

Die Biologieausbildung an der Universität Pots­dam kann sich sehen lassen. Das ist eines der Ergebnisse des neuesten Hochschulrankings von stern, stern spezial Campus& Karriere sowie CHE Centrum für Hochschulentwick­lung.

Zum ersten Mal wurden dabei die Fächer Humanmedizin/Zahnmedizin, Biologie, Phar­mazie und Pflege untersucht. Die entstande­nen Hitlisten zeigen, wie gut oder schlecht eine Hochschule abschneidet. Neben den subjekti­ven Urteilen der Studenten runden harte Fak­ten das Bild ab- zum Beispiel über Studien­dauer, das Betreuungsverhältnis oder die Höhe der Forschungsgelder. Unterschieden wird in den einzelnen Kategorien nach Spitzen-, Mittel­und Schlussgruppe. Die Potsdamer Alma mater befindet sich beim Gesamturteil der Stu­dierenden, den Forschungsgeldern und bei den Professorentipps im Mittelfeld. Bezüglich der Laborausstattung liegt sie sogar in der Spitzen­gruppe. Damit zählt sie im Biologie-Ranking bei keinem Kriterium zu den Schlusslichtern.

Zum zweiten Mal auf den Prüfstand kamen die Fächer Chemie, Informatik, Mathematik und Physik. Dadurch sind Zeitvergleiche möglich, denn erste Ranking-Ergebnisse wurden schon 1999 veröffentlicht. Den Gesamt-Auf- oder

Im Visier: Die Biologie

Absteiger gibt es zwar nicht, dennoch aber kla­re Trends bei einzelnen Indikatoren. So ist die Uni Potsdam beispielsweise in der Informatik bei den Forschungsgeldern in die Schlussgrup­

pe gerutscht. pg

Das Hochschulranking ist mit allen Ergeb­nissen im Internet unter

http: //www.stern.de/studienfuehrer oder unter http: //www.dashochschulranking.de abrufbar.

Portal 5-7/03

Foto: Fritze