Neue Möglichkeiten: Fremdsprachenlernen mit neuer Technik.
Fit für die Zukunft
Multimedia-Sprachlabor eröffnet
nfang Juni wurde im Haus 8 auf dem [A Ui komple Am Neuen Palais das neue
Multimedia-Sprachlabor des Sprachenzentrums eröffnet. Die beiden Räume bieten Platz für rund 30 Lernende. Bei der Einrichtung handelt es sich um mehr als einen Computerpool schlechthin.„Was wir haben ist eine integrative Lösung aus Hardware, Software und funktionalem Mobiliar für die speziellen Zwecke des Fremdsprachenlernens“, freute sich Dr. Doris Flischikowski, Leiterin des Uni-Zentrums (Bild Mitte), bei der offiziellen Inbetriebnahme des 30.000 Euro teuren Labors. Es bilde nunmehr das Kernstück eines Selbstlernbereiches am Standort. Die angeschaffte PC-Technik könne gleichermaßen für den Fremdsprachenunterricht und das unterrichtsunabhängige Erlernen von Sprachen genutzt werden. Von der Arbeit im Multimedia-Sprachlabor erwartet Flischikowski viel Gewinn für die Nutzer. So ermöglicht zum Beispiel die vorhandene CALL-Software (Computer Aided Language Learning) sofortiges Feedback, der individuellen Arbeit der Lernenden angepasste Arbeitsgeschwindigkeiten sowie die integrierte Vermittlung der Zieltätigkeiten wie Sprechen, Hören, Lesen, Schreiben und Übersetzen. Eine der Nutzungsmöglichkeit: Fremdsprachenlernen und vor allem die direkte Kommunikation zwischen Lehrenden, Lernen
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den und Gruppen von Lernenden der jeweiligen Zielsprachenländer über das Internet mittels EMail, Keybord, Audio- und Videoconferencing. Bereits seit mehreren Jahren werden solche Projekte in den Bereichen Englisch, Französisch und Russisch mit Erfolg praktiziert. Studierende können sich so intensiv auf den berufsbezogenen Umgang mit fremdsprachlichen Texten mit allen Medienformaten vorbereiten.
Zudem hat die Neuanschaffung auch für die Lehrkräfte ihren besonderen Reiz.„Sie können sinnvolle und attraktive Projekte realisieren“, betonte Steffen Skowronek vom Zentrum, der maßgeblich an der Realisierung des Projekts Anteil hatte. Ob beim Einsatz von vorhandenen Medien in integrierten Programmen unter Einsatz existierender Geräte(Kamera, Scanner, Audio- und Video-Technik), dem Umgang mit CD-ROMs, modernen Lernplattformen- die Palette denkbarer Nutzungsvarianten und -Methoden sei breit.
Kanzlerin Steffi Kirchner(Bild rechts) ließ es sich nicht nehmen, zur neuen Errungenschaft zu gratulieren. Das Labor sei ein Ergebnis von Engagement und Kreativität, so ihre Einschätzung.„Mögen die Erwartungen, was den Lehrund Lernerfolg betrifft, in Erfüllung gehen“, gab PE
sie mit auf den Weg.
Foto: Henrich
Uni Aktuell
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Laborausstattung top
Die Biologieausbildung an der Universität Potsdam kann sich sehen lassen. Das ist eines der Ergebnisse des neuesten Hochschulrankings von stern, stern spezial Campus& Karriere sowie CHE Centrum für Hochschulentwicklung.
Zum ersten Mal wurden dabei die Fächer Humanmedizin/Zahnmedizin, Biologie, Pharmazie und Pflege untersucht. Die entstandenen Hitlisten zeigen, wie gut oder schlecht eine Hochschule abschneidet. Neben den subjektiven Urteilen der Studenten runden harte Fakten das Bild ab- zum Beispiel über Studiendauer, das Betreuungsverhältnis oder die Höhe der Forschungsgelder. Unterschieden wird in den einzelnen Kategorien nach Spitzen-, Mittelund Schlussgruppe. Die Potsdamer Alma mater befindet sich beim Gesamturteil der Studierenden, den Forschungsgeldern und bei den Professorentipps im Mittelfeld. Bezüglich der Laborausstattung liegt sie sogar in der Spitzengruppe. Damit zählt sie im Biologie-Ranking bei keinem Kriterium zu den Schlusslichtern.
Zum zweiten Mal auf den Prüfstand kamen die Fächer Chemie, Informatik, Mathematik und Physik. Dadurch sind Zeitvergleiche möglich, denn erste Ranking-Ergebnisse wurden schon 1999 veröffentlicht. Den Gesamt-Auf- oder
Im Visier: Die Biologie
Absteiger gibt es zwar nicht, dennoch aber klare Trends bei einzelnen Indikatoren. So ist die Uni Potsdam beispielsweise in der Informatik bei den Forschungsgeldern in die Schlussgrup
pe gerutscht. pg
Das Hochschulranking ist mit allen Ergebnissen im Internet unter
http: //www.stern.de/studienfuehrer oder unter http: //www.dashochschulranking.de abrufbar.
Portal 5-7/03
Foto: Fritze