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(1.1.2019) 05
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fördert Integration in berufliche Arbeitswelt

Jura-Professor Stefan Saar: Integration in die

Eigentlich sind sie in allen Bereichen der Universität Potsdam zu fin- universitäre Arbeitswelt.

den, behinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im beruflichen Alltag ihren Mann oder ihre Frau stehen. Etwa Go Mitglieder zählt die Gruppe der Schwerbehinderten, der Techniker ebenso angehören wie Professoren. Ihre Interessen vertritt als durch sie gewählte Vertrauens­frau Dr. Karin Becher aus dem Institut für Grundschulpädagogik.

Is sie im Januar 2000 das Amt über­

nahm, war ihr klar, dass eine Menge neu­

"\er Aufgaben auf sie zukommen würden.

Von Anfang an setzte die promovierte Lehrerin für Russisch und Englisch auf intensive persön­liche Kontakte. So hat sie einen genauen Über­blick über alle bestehenden kleineren und grö­ßeren Sorgen von Betroffenen. Deren Integra­

tion in die universitäre Arbeitswelt bezeichnet die Grundschulpädagogin als gut.Natürlich gibt es Unterschiede, so ihre Einschätzung.Aber das hängt eben auch von den einzelnen Persön­ichkeiten, entwickelten Einstellungen, Werten und Bedürfnissen ab. Für jeden von ihnen aber sei wichtig, dass gesetzliche Vorgaben eingehal­en würden. Und die gibt es reichlich: Festge­schrieben sind sie nicht nur im Sozialgesetzbuch X und in den Richtlinien des Landes Branden­burg. Die Hochschule hat sich zudem in den Richtlinien zur Förderung behinderter Mitglie­der der Universität Potsdam vom 25. Oktober 2001 noch einmal in die Pflicht genommen. Beschlossen vom Senat, gehen die Regelungen sogar über das hinaus, was per Gesetz vorge­schrieben ist, betont Becher stolz. Und sie denkt dabei an Konkretisierungen, die beispielsweise

die Information vor Baumaßnahmen, Modalitä­ten bei Bewerbungsverfahren oder die Flexibili­sierung von Arbeitszeit betreffen.

Zufrieden zeigt sich die Vertrauensfrau auch, wenn es um die Einbeziehung bei Stellenbeset­zungen oder Berufungsverfahren geht.Sind behinderte Bewerber dabei, bin ich von Anfang an in den Auswahlprozess integriert, bestätigt

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Dr. Karin Becher aus

dem Institut für Grund­schulpädagogik vertritt die Interessen schwer­behinderter Uniange­

höriger

sie. Das war in den Anfangszeiten nicht immer so.Bei gleicher Eignung werden tatsächlich Schwerbehinderte bevorzugt. Aber ich betone, bei gleicher Eignung. Wo diese Voraussetzung nicht gegeben sei, könnten auch keine Wunder geschehen. Derzeit sind an der Universität circa 3,5 Prozent der Mitarbeiter schwerbehindert. Damit erfüllt die Einrichtung die für den öffent­

lichen Dienst vorgegebene Pflichtquote noch nicht. Sie liegt bei fünf Prozent.

Trotzdem, nach Ansicht Bechers hat es in den letzten Jahren eine positive Entwicklung gege­ben. Nachholbedarf bestehe dennoch, nicht zuletzt in Sachen notwendiger baulicher Moder­

nisierungsmaßnahmen. Die weiß sie aber beim zuständigen Dezernenten Dr. Volker Pohl in guten Händen.Was irgendwie möglich ist, wird getan, ist sie sich deshalb sicher.

Überhaupt schwört die Pädagogin auf die gute Zusammenarbeit in ihrem Verantwortungs­

bereich. Denn die Kooperation mit den vom Senat gewählten Arbeitgeberbeauftragten für Studierende, Dr. Irma Bürger, und für Mitarbei­terinnen und Mitarbeiter, Heide Simm, verläuft komplikationslos.Das ist durchaus nicht selbst­verständlich, betont die der Schwerbehinderten­vertretung Vorstehende. Auch das Miteinander mit Gilda Kapp, zuständig für Auszubildende und Schwerbehinderte im Personaldezernat,

könnte nicht besser laufen, so ihre Einschätzung. Feste Sprechzeiten gibt es bei Karin Becher

übrigens nicht. Lieber vereinbart sie individuel­le Termine. Kontakt über Tel.: 0331/977-2358.

PE

Die Richtlinien zur Förderung behinderter Mitglieder der Universität Potsdam sind in den Amtlichen Bekanntmachungen vom 28. Dezember

2001 veröffentlicht. Im Netz sind sie einsehbar unter

http: //www.uni-potsdam.de/u/ambek/ambek2001/index-t1.htm,

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