Studiosi
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Diskussionen, Sport und Spaß
Alternativuni und studentisches Sommerfest auf dem Campus Am Neuen Palais
Diskussionen gegen den Strom.
Vom 3. bis 6. Juni fand die[alternativuni] auf dem Campus am Neuen Palais statt. Sie wurde von einer gleichnamigen Projektgruppe mit Unterstützung des Allgemeinen Studierendenausschusses(AStA) organisiert. Das Ziel dieser Woche war, verschiedene Aspekte rund um das Thema„Studium“ zu diskutieren.
dung mit den Kernpunkten Studiengebühren sowie Privatisierung, zum Lernen und Lehren allgemein, beispielsweise mit einer Diskussionsrunde„Schöner Lernen ohne Schule?“, und zur Hochschulpolitik, unter anderem
SC o gab es Foren zur Finanzierung von Bil
Sportfest-Atmosphäre: Einer musste den Überblick behalten...
Portal 5-7/03
Foto: Sander
Wer Interesse an den Ergebnissen der Diskussionen zur alternativuni hat oder bei Folgeaktivitäten dabei sein möchte, wende sich an info@alternativuni.de.
mit einem Vortrag„Gefahren der Dummheit. Wissenschaft im Kontext der Hochschulreform“ sowie Arbeitsgruppen, die von Studierenden organisiert wurden.
Aus Sicht der Projektgruppe[alternativuni] war eine solche Woche notwendig, weil die Brandenburger Bildungslandschaft im Begriff ist, sich merklich zu verändern. Diese Veränderung wird von verschiedenen Ebenen angeschoben. Sei es die globale(Stichwort GATS und Privatisierung von Bildung), die europäische(BolognaProzess), die nationale(Beschlüsse der Kultusministerkonferenz, Hochschulrektorkonferenz) oder die Landesebene(Mittelvergabemodell)— überall passiert etwas. Auch in der Universität selbst. Die meisten dieser Prozesse sind äußerst kritisch zu betrachten, wenn nicht sogar schlichtweg abzulehnen. Aus dieser Analyse heraus entstand die Motivation, ein studentisches Forum zu organisieren, um die benannten Prozesse näher zu beleuchten und die größte Gruppe an dieser Uni— die Studierenden— mit in den Prozess einzubeziehen.
Rund um die[alternativuni] wurden auch eine Menge kultureller Aktionen und Veranstaltungen angeboten. Höhepunkt war das vom AStA organisierte Sommerfest, das mit dem traditionellen Sportfest des Zentrums für Hochschulsport begann. Für Musik sorgten neben lokalen Bands und Liedermachern auch„Fehlfarben“ aus Düsseldorf. Leider musste das Konzert am frühen Abend für eine kurze Zeit unterbrochen werden, weil zum Sommer nun mal auch ein Sommergewitter gehört. Die meisten Besucherinnen und Besucher harrten jedoch geduldig unter Unterständen aus oder tanzten zur Musik aus der Konserve im Regen. Passend zu den letzten beiden Bands des Abends(F.a.R.N. und Fehlfarben) hörte dann aber der Regen gänzlich auf,
so dass es doch noch ein Fest mit schönem Aus
klang wurde.
Als Fazit der Woche bleibt stehen, dass die Resonanz auf das Projekt mit Ausnahme des Sommerfestes unter der Studierendenschaft gering war. So wurde die Woche zu einem sehr intensiven und lehrreichen Erlebnis für eine kleine Schar Interessierter. Alle Beteiligten empfanden die Veranstaltungen durchweg als inhaltlich äußerst gehaltvoll.
Arne Karrasch/Mitglied der[alternativuni]
Sommerworkshop
Das Institut für Chemie der Humboldt-Universität zu Berlin führt zum 8. Mal Sommerkurse für Umweltanalytik und Umweltchemie in der Feldberger Seenlandschaft durch. Die Kurse sind für Einsteiger gedacht, die Interesse an umweltchemischen Fragestellungen haben. Dabei ist es egal, welches Fach sie studieren.
Der erste Kurs dauert vom 31. August bis zum 5. September, der zweite vom 7. bis zum 12. September. Die Teilnahme kostet 150 Euro, einschließlich Unterkunft und Vollverpflegung.
Anmeldungen sind bis zum 20. Juli möglich bei Dr. Georg Kubsch, Tel.: 030/20937177, E-Mail: georg.kubsch@chemie.hu-berlin.de. Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.chemie.hu-berlin.de/linscheid/ sommer/index.html.
Red.
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