Heft 
(1.1.2019) 05
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Studiosi

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Diskussionen, Sport und Spaß

Alternativuni und studentisches Sommerfest auf dem Campus Am Neuen Palais

Diskussionen gegen den Strom.

Vom 3. bis 6. Juni fand die[alternativuni] auf dem Campus am Neuen Palais statt. Sie wurde von einer gleichnamigen Projektgruppe mit Unterstützung des Allgemeinen Studierendenaus­schusses(AStA) organisiert. Das Ziel dieser Woche war, verschiedene Aspekte rund um das ThemaStudium zu diskutieren.

dung mit den Kernpunkten Studienge­bühren sowie Privatisierung, zum Lernen und Lehren allgemein, beispielsweise mit einer DiskussionsrundeSchöner Lernen ohne Schu­le?, und zur Hochschulpolitik, unter anderem

SC o gab es Foren zur Finanzierung von Bil­

Sportfest-Atmosphäre: Einer musste den Überblick behalten...

Portal 5-7/03

Foto: Sander

Wer Interesse an den Ergebnissen der Dis­kussionen zur alternativuni hat oder bei Folge­aktivitäten dabei sein möchte, wende sich an info@alternativuni.de.

mit einem VortragGefahren der Dummheit. Wissenschaft im Kontext der Hochschulreform sowie Arbeitsgruppen, die von Studierenden organisiert wurden.

Aus Sicht der Projektgruppe[alternativuni] war eine solche Woche notwendig, weil die Bran­denburger Bildungslandschaft im Begriff ist, sich merklich zu verändern. Diese Veränderung wird von verschiedenen Ebenen angeschoben. Sei es die globale(Stichwort GATS und Privati­sierung von Bildung), die europäische(Bologna­Prozess), die nationale(Beschlüsse der Kultus­ministerkonferenz, Hochschulrektorkonferenz) oder die Landesebene(Mittelvergabemodell) überall passiert etwas. Auch in der Universität selbst. Die meisten dieser Prozesse sind äußerst kritisch zu betrachten, wenn nicht sogar schlicht­weg abzulehnen. Aus dieser Analyse heraus ent­stand die Motivation, ein studentisches Forum zu organisieren, um die benannten Prozesse näher zu beleuchten und die größte Gruppe an dieser Uni die Studierenden mit in den Pro­zess einzubeziehen.

Rund um die[alternativuni] wurden auch eine Menge kultureller Aktionen und Veranstaltun­gen angeboten. Höhepunkt war das vom AStA organisierte Sommerfest, das mit dem traditio­nellen Sportfest des Zentrums für Hochschul­sport begann. Für Musik sorgten neben lokalen Bands und Liedermachern auchFehlfarben aus Düsseldorf. Leider musste das Konzert am frühen Abend für eine kurze Zeit unterbrochen werden, weil zum Sommer nun mal auch ein Sommergewitter gehört. Die meisten Besuche­rinnen und Besucher harrten jedoch geduldig unter Unterständen aus oder tanzten zur Musik aus der Konserve im Regen. Passend zu den letz­ten beiden Bands des Abends(F.a.R.N. und Fehl­farben) hörte dann aber der Regen gänzlich auf,

so dass es doch noch ein Fest mit schönem Aus­

klang wurde.

Als Fazit der Woche bleibt stehen, dass die Resonanz auf das Projekt mit Ausnahme des Sommerfestes unter der Studierendenschaft gering war. So wurde die Woche zu einem sehr intensiven und lehrreichen Erlebnis für eine kleine Schar Interessierter. Alle Beteiligten emp­fanden die Veranstaltungen durchweg als inhalt­lich äußerst gehaltvoll.

Arne Karrasch/Mitglied der[alternativuni]

Sommerworkshop

Das Institut für Chemie der Humboldt-Univer­sität zu Berlin führt zum 8. Mal Sommerkurse für Umweltanalytik und Umweltchemie in der Feldberger Seenlandschaft durch. Die Kurse sind für Einsteiger gedacht, die Interesse an umwelt­chemischen Fragestellungen haben. Dabei ist es egal, welches Fach sie studieren.

Der erste Kurs dauert vom 31. August bis zum 5. September, der zweite vom 7. bis zum 12. Sep­tember. Die Teilnahme kostet 150 Euro, ein­schließlich Unterkunft und Vollverpflegung.

Anmeldungen sind bis zum 20. Juli möglich bei Dr. Georg Kubsch, Tel.: 030/20937177, E-Mail: georg.kubsch@chemie.hu-berlin.de. Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.chemie.hu-berlin.de/linscheid/ sommer/index.html.

Red.

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