Heft 
(1.1.2019) 05
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Informationen zur Forschungsförderung

Foto/Montage: unicom-picture,de

Klimawandel und Ökosysteme

Innerhalb des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU soll der zweite Aufruf zum Einreichen von Vorschlägen für das ThemaKlimawandel und Ökosysteme im Juli erfolgen. Für einzelne Forschungsfelder werden unterschiedliche Instrumente(Exzellenznetzwerke NoE, Inte­grierte Projekte- IP, traditionelle Projekte STReP und spezielle unterstützende Maßnah­men SSA) bevorzugt. Anträge für die großen Instrumente(NoE und IP) werden im zweistufi­gen Verfahren entgegengenommen. Die Ein­reichfrist für Kurzanträge von Exzellenznetz­werken und Integrierten Projekten sowie für Vollanträge für alle anderen Instrumente endet voraussichtlich der 9.Oktober 2003. Informatio­nen: http://www.cordis. lu /fp6/sustdev.htm

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Lebenswissenschaften und Gesundheit

Innerhalb des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU soll der zweite Aufruf zum Einreichen von Vorschlägen für das ThemaLebenswissen­schaften und Gesundheit am 15. Juli erfolgen. Für einzelne Forschungsfelder werden unter­schiedliche Instrumente(Exzellenznetzwerke ­NOoE, Integrierte Projekte IP, traditionelle Pro­jekte STReP und spezielle unterstützende Maßnahmen SSA) bevorzugt. Im ersten Aufruf vom 17. Dezember 2002 wurden insgesamt 486 Anträge für alle Instrumente eingereicht. Die Anträge müssen voraussichtlich bis zum 13.November 2003 eingereicht werden. Informa­tionen: http://www.cordis.Iu /fp6 /lifescihealth.htm

Kultur 2000

Die Ausschreibung im Programm Kultur 2000 wird für das zweite Quartal 2003 erwartet. In den Bereichen bildende und darstellende Künste, Buch, Lesen und literarische Übersetzungen können Anträge für Projekte gestellt werden, die im Jahr 2004 gefördert werden sollen. Schwer­punkt der Ausschreibung ist der Erhalt des kul­turellen Erbes. Für einjährige Projekte, die mit 50.000 bis 150.000 EUR bezuschusst werden, müssen Partnerorganisationen aus mindestens drei Ländern beteiligt sein. Für mehrjährige Pro­jekte, die mit 50.000 bis 300.000 EUR pro Jahr bezuschusst werden, müssen die Partner aus mindestens fünf Ländern kommen. Informationen: http://www. kulturrat.de /ccp

Dezernat ı

Internationale Forschungskooperation Dr. Regina Gerber, Telefon:-1080

E-mail: rgerber@rz.uni-potsdam.de http://www.uni-potsdam.de /u /forschung/ internat/index.htm

Ausführlichere Informationen sind im Internet unter: http: //www.uni-potsdam.de/db /fai/ index.php oder unter http://www.uni-potsdam.de/ over/ forschgd.htm zu erhalten.

Forschung www.uni-potsdam.de/portal/juno3 /forschung

Wettbewerb

Die Präsidenten und Rektoren der Freien Uni­versität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wis­senschaften, des Wissenschaftszentrums Ber­lin für Sozialforschung und des Wissenschafts­kollegs zu Berlin schreiben erneut einen Ideen­wettbewerb zum ThemaKultureller und sozi­aler Wandel aus. Diese Ausschreibung richtet sich vor allem an jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der Geistes­und Sozialwissenschaften, die sich dabei um die Finanzierung von internationalen Collo­quien in Schloss Blankensee bei Berlin bewer­ben können. Zu diesenBlankensee-Collo-. quien werden auch Beobachter aus den For­schungsförderungsorganisationen eingeladen. Die Bewerbungsfrist für das Auswahlverfahren endet am 30. September 2003. Die genaue Aus­schreibung finden Interessenten im Internet unter der Adresse www.wiko-berlin.de/ Information/dblankensee_ausschreib.htm.

Red.

Max Aub in Aub

Einer der Arbeitschwerpunkte der Literaturwis­senschaftler Dr. Albrecht Buschmann und Prof. Dr. Ottmar Ette vom Institut für Romanistik ist die Erforschung des Werkes von Max Aub(1903 bis 1972), dessen hundertster Geburtstag am 2. Juni gefeiert wurde. Aus diesem Anlass organi­sierte Albrecht Buschmann, zusammen mit Werner Iredi vom Kulturverein Cercle de YAube, ein wissenschaftliches Symposium. Aus­tragungsort war die fränkische Stadt Aub, aus der die jüdischen Vorfahren des spanischen Autors stammen. Aber nicht nur die Potsdamer Literaturwissenschaftler, die in ihren Vorträgen die wichtigsten Werke des Schriftstellers analy­sierten, fanden sich in Aub ein. Es nahm auch die Spanischtheatergruppe der Universität PotsdamLas Nustas, die von Alejandra Navas-Mendez aus dem Sprachenzentrum geleitet wird, teil. Vor über 80 Zuschauern spielten die zehn studentischen Darsteller Max Aubs StückDer Raub der Europa, zudem in deutscher Erstaufführung. Es handelt 1941 in Marseille und schildert die verzweifelten Bemü­hungen von Nazigegnern aus ganz Europa, den Deutschen Besatzern via Südfrankreich zu ent­kommen und per Schiff ins rettende Amerika zu gelangen. Red.

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