Informationen zur Forschungsförderung
Foto/Montage: unicom-picture,de
Klimawandel und Ökosysteme
Innerhalb des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU soll der zweite Aufruf zum Einreichen von Vorschlägen für das Thema„Klimawandel und Ökosysteme“ im Juli erfolgen. Für einzelne Forschungsfelder werden unterschiedliche Instrumente(Exzellenznetzwerke— NoE, Integrierte Projekte- IP, traditionelle Projekte— STReP und spezielle unterstützende Maßnahmen— SSA) bevorzugt. Anträge für die großen Instrumente(NoE und IP) werden im zweistufigen Verfahren entgegengenommen. Die Einreichfrist für Kurzanträge von Exzellenznetzwerken und Integrierten Projekten sowie für Vollanträge für alle anderen Instrumente endet voraussichtlich der 9.Oktober 2003. Informationen: http://www.cordis. lu /fp6/sustdev.htm
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Lebenswissenschaften und Gesundheit
Innerhalb des 6. Forschungsrahmenprogramms der EU soll der zweite Aufruf zum Einreichen von Vorschlägen für das Thema„Lebenswissenschaften und Gesundheit“ am 15. Juli erfolgen. Für einzelne Forschungsfelder werden unterschiedliche Instrumente(Exzellenznetzwerke NOoE, Integrierte Projekte— IP, traditionelle Projekte— STReP und spezielle unterstützende Maßnahmen— SSA) bevorzugt. Im ersten Aufruf vom 17. Dezember 2002 wurden insgesamt 486 Anträge für alle Instrumente eingereicht. Die Anträge müssen voraussichtlich bis zum 13.November 2003 eingereicht werden. Informationen: http://www.cordis.Iu /fp6 /lifescihealth.htm
Kultur 2000
Die Ausschreibung im Programm Kultur 2000 wird für das zweite Quartal 2003 erwartet. In den Bereichen bildende und darstellende Künste, Buch, Lesen und literarische Übersetzungen können Anträge für Projekte gestellt werden, die im Jahr 2004 gefördert werden sollen. Schwerpunkt der Ausschreibung ist der Erhalt des kulturellen Erbes. Für einjährige Projekte, die mit 50.000 bis 150.000 EUR bezuschusst werden, müssen Partnerorganisationen aus mindestens drei Ländern beteiligt sein. Für mehrjährige Projekte, die mit 50.000 bis 300.000 EUR pro Jahr bezuschusst werden, müssen die Partner aus mindestens fünf Ländern kommen. Informationen: http://www. kulturrat.de /ccp
Dezernat ı
Internationale Forschungskooperation Dr. Regina Gerber, Telefon:-1080
E-mail: rgerber@rz.uni-potsdam.de http://www.uni-potsdam.de /u /forschung/ internat/index.htm
Ausführlichere Informationen sind im Internet unter: http: //www.uni-potsdam.de/db /fai/ index.php oder unter http://www.uni-potsdam.de/ over/ forschgd.htm zu erhalten.
Forschung www.uni-potsdam.de/portal/juno3 /forschung
Wettbewerb
Die Präsidenten und Rektoren der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und des Wissenschaftskollegs zu Berlin schreiben erneut einen Ideenwettbewerb zum Thema„Kultureller und sozialer Wandel“ aus. Diese Ausschreibung richtet sich vor allem an jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Bereich der Geistesund Sozialwissenschaften, die sich dabei um die Finanzierung von internationalen Colloquien in Schloss Blankensee bei Berlin bewerben können. Zu diesen„Blankensee-Collo-. quien“ werden auch Beobachter aus den Forschungsförderungsorganisationen eingeladen. Die Bewerbungsfrist für das Auswahlverfahren endet am 30. September 2003. Die genaue Ausschreibung finden Interessenten im Internet unter der Adresse www.wiko-berlin.de/ Information/dblankensee_ausschreib.htm.
Red.
Max Aub in Aub
Einer der Arbeitschwerpunkte der Literaturwissenschaftler Dr. Albrecht Buschmann und Prof. Dr. Ottmar Ette vom Institut für Romanistik ist die Erforschung des Werkes von Max Aub(1903 bis 1972), dessen hundertster Geburtstag am 2. Juni gefeiert wurde. Aus diesem Anlass organisierte Albrecht Buschmann, zusammen mit Werner Iredi vom Kulturverein Cercle de YAube, ein wissenschaftliches Symposium. Austragungsort war die fränkische Stadt Aub, aus der die jüdischen Vorfahren des spanischen Autors stammen. Aber nicht nur die Potsdamer Literaturwissenschaftler, die in ihren Vorträgen die wichtigsten Werke des Schriftstellers analysierten, fanden sich in Aub ein. Es nahm auch die Spanischtheatergruppe der Universität Potsdam„Las Nustas“, die von Alejandra Navas-Mendez aus dem Sprachenzentrum geleitet wird, teil. Vor über 80 Zuschauern spielten die zehn studentischen Darsteller Max Aubs Stück„Der Raub der Europa“, zudem in deutscher Erstaufführung. Es handelt 1941 in Marseille und schildert die verzweifelten Bemühungen von Nazigegnern aus ganz Europa, den Deutschen Besatzern via Südfrankreich zu entkommen und per Schiff ins rettende Amerika zu gelangen. Red.
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