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einheitliche Datenbank zusammen. Für die kritische Durchsicht des Manuskriptes danken wir Ronald Beschow, letzterem auch für seine vielen Bemühungen um eine gründliche Dokumentation seltener Beobachtungen und die Zuarbeit der AKBB- Entscheidungen. Torsten Ryslavy übermittelte die Brutbestandsdaten seltener Arten. Fotos und Zeichnungen wurden dankenswerter Weise von Thomas Hanel, Wolfgang Püschel, Dieter Köhler, Patrick Wähner, Henning Fedders und Christian Neumann zur Verfügung gestellt.
Abkürzungen: ad.: adult; AKBB: Avifaunistische Kommission Berlin- Brandenburg; Ans.: Ansammlung( en); B: Berlin ; Bb : Brandenburg ; Beob.: Beobachtung( en); BP: Brutpaar( e); dj.: diesjährig; DAK: Deutsche Avifaunistische Kommission; dz.: durchziehend; ebd.: ebendort; Ex.: Exemplar( e); Fam.: Familie( n); FG: Fachgruppe; FIB: Feuchtgebiet Internationaler Bedeutung Unteres Odertal; immat.: immatur; juv.: juvenil; K2, K3, K4: zweites, drittes oder viertes Kalenderjahr; M: Männchen; Max., max.: Maximum, Maxima, maximal; n: Anzahl der Beobachtungen; Nied. : Niederung; PK: Prachtkleid; Rev.: Revier( e); sing.: singend; SK: Schlichtkleid; SP: Schlafplatz; SPA: Special Protection Area( Europäisches Vogelschutzgebiet); TÜP: Truppenübungsplatz; vorj.: vorjährig; ÜK: Übergangskleid; VSW: Vogelschutzwarte; W: Weibchen; w- farben: weibchenfarben; Himmelsrichtungen N, E, S, W, NE, SE, SW, NW.
Kreise: B Berlin, BAR Barnim, BRB Brandenburg, CB Cottbus, EE Elbe- Elster, FF Frankfurt/ Oder, HVL Havelland , LDS Dahme- Spreewald , LOS Oder- Spree , MOL Märkisch Oderland, OHV
Otis 31( 2024)
Oberhavel , OPR Ostprignitz- Ruppin , OSL Oberspreewald- Lausitz, P Potsdam, PM PotsdamMittelmark, PR Prignitz, SPN Spree- Neiße , TF Teltow- Fläming , UM Uckermark .
Ortsbezeichnungen: Im Unteren Odertal / UM bedeutet die Bezeichnung der Flutungspolder: Polder A: Polder zwischen Stützkow und dem Verlauf der Alten Oder zwischen Schwedt und Zaton Dolna; Polder B: Polder zischen dem Verlauf der Alten oder und der Schwedter Querfahrt; Polder 10: Polder zwischen der Schwedter Querfahrt und Friedrichsthal; Polder 5/6: Polder zwischen Fried richsthal und Gartz .
Bei folgenden häufig genannten Gebieten wird auf die Angabe des Kreises verzichtet: Alte Spreemündung/ LOS, Altfriedländer Teiche/ MOL, Fischteiche Blumberger Mühle(= Angermünder Teiche)/ UM, Blankensee / TF , Felchowsee/ UM, Grimnitzsee/ BAR, Gülper See/ HVL , Güstebieser Loose/ MOL, Kiesseen Mühlberg / EE , Linumer Teiche und Wiesen/ OPR , Müggelsee/ B, Nieplitzniederung bei Zauchwitz und Stangenhagen / PMTF, Peitzer Teiche/ SPN , Rietzer See: Streng/ PM , Schlepziger Teiche/ LDS , Schwielochsee / LDS - LOS, Talsperre Spremberg / SPN , Untere Havelniederung Hohennauen- Strodehne/ HVL , Unteres Odertal Lunow- Staffelde/ UM( z. T. BAR), Unteruckersee/ UM, Ziltendorfer Nied./LOS.
Beobachter: RB: R. Beschow; WD: W. Dittberner; MF: M. Fiddicke; RF: R. Fiddicke, HH : H. Haupt; UK : U. Kraatz; DK: D. Krummholz; BR : B. Ratzke; TS: T. Schneider, WS: W. Schreck; RZ: R. Zech.
Übersicht zu Witterung und herausragenden Ereignissen
Der Winter 2021 war im Verlauf etwa ein Grad wärmer als im Mittel. Dementsprechend gab es nur drei Eistage. Eine Ende Januar beginnende Frostperiode setzte sich dann mit Dauerfrost bis Mitte Februar fort und viele Gewässer froren zu. Zudem erreichte die Schneedecke teilweise eine Höhe von über zehn Zentimetern. In der zweiten Februarhälfte folgte eine schnelle und starke Erwärmung mit einem Temperaturgipfel von 19 Grad am 25. des Monats.
Sehr wahrscheinlich im Zusammenhang mit der milden Witterung seit dem Herbst des Vor
jahres verweilten im Januar insbesondere bei einigen Wasser- und Watvogelarten überdurchschnittlich viele Individuen in unserer Region: 59 Brandgänse in zehn Gebieten, hohe Rastbestände der Schnatter- und Pfeifente in der Unteren Ha vel - und Unteren Oderniederung, jeweils über 1.000 Kraniche in vier Gebieten. Es erfolgten Meldungen zu insgesamt 100 Wasserrallen, 37 Rothalstauchern, 45 Waldschnepfen, 26 Bekassinen und 27 Waldwasserläufern. Die Ansammlungen von 230 Wiesenpiepern und 2.500 Bluthänflingen stellten herausragend große Wintertrupps dar. Bei