Heft 
(2017) 103
Seite
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SBB St 58, 12, TFA Pa 7,2 [1] j, 3 SBB St 58, 14, TFA Pa 7,2 [1] j, 3 stellen indiscret genug gewesen ist: die Erkenntniss des unveräusserlichen Egoismus und der eudämonistischen Grundverkehrtheit des Willens der Einzelnen, aus deren Zusammenstellung das sublime Ganze sich aufbaut, und welche, unter dem noblen Flitter ihren Zweck bergend, das eigentliche, vorzeitliche und deshalb unzeitgemässe Princip der vielgeschäftigen, wort­und thatenreichen poli­tischen Gegenwart mit vermehrter Kraft zu Tage fördern.« Parerga II. S. 562. »Gallicismen verderben unsre deutsche Sprache, nicht aber, wie bornirte Puristen vermeinen, die Einführung einzelner Fremdwörter; diese werden assimilirt und bereichern die Sprache.« Parerga II. S. 562 .] Parerga II. 23. Ueber Schriftstellerei und Stil , § 291, 562: »Aus dem selben würdigen Grunde wird, [], von unsern sinnlosen Tintenklexern überall ›F ü r‹ gesetzt, wo g e g e n, u m, a u f oder sonst eine Präpo­sition oder auch gar keine stehn sollte, um nur das Fran­zösische pour pour nachzuäffen; [.], und überhaupt die Einführung der armsäligen Grammatik eines zusammen­geleimten patois , wie das Französische, in die deutsche, viel edlere Sprache, machen die v e r d e r b l i c h e n G a l l i c i s m e n aus; nicht aber, wie bornirte Puristen vermeinen, die Einführung einzelner Fremdwörter: diese werden assimilirt und bereichern die Sprache.« S. 602. Faden, darin es um einen genauen Ausdruck sei­ner Gedanken zu thun ist, wird »Bisweilen drückt eine fremde Sprache einen Be­griff mit einer Nüance aus, welche unsere eigene ihm nicht giebt und mit der wir ihn jetzt gerade denken; dann wird jeder, dem es um einen ge­nauen Ausdruck seiner Gedanken zu thun ist, das Fremdwort gebrauchen, ohne sich an das Gebelle pedantischer Puristen zu kehren.« S. 602 .] Parerga II. 25. Ueber Sprache und Worte . § 309, 602: »Bisweilen auch drückt eine fremde Sprache einen Begriff mit einer Nüance aus, welche unsere eigene ihm nicht giebt und mit der wir ihn jetzt gerade denken: dann wird Jeder, dem es um einen genauen Ausdruck seiner Ge­danken zu thun ist, das Fremdwort gebrauchen, ohne sich an das Gebelle pedantischer Puristen zu kehren.« 31 S. Ueber chinesische Schriftzeichen. Dies ist sehr interessant. Die chinesischen Schrift­zeichen haben den Charakter unsrer Zahlen. »Hundertdreiundzwanzig« ist ein langes Wort; wie kurz daneben »123«. Solche Zeichen haben die Chinesen für tausend Dinge und Begriffe und wer diese Zeichen kennt kann darin in seiner ei­genen Sprache Briefe schreiben, die ein andrer, S. ] Parerga II. 25. Ueber Sprache und Worte. § 311, 607 ff., hier 609: »Man braucht nämlich nicht Chinesisch zu kön­nen, um sich darin auszudrücken; sondern Jeder liest sie in seiner eigenen Sprache ab, gerade so, wie unsre Zahlzei­chen, welche überhaupt für die Zahlenbegriffe Das sind, was die chinesischen Schriftzeichen für alle Begriffe; []. Daher ist, wie mich ein englischer Theehändler, der fünf Mal in China gewesen war, versichert hat, in allen indi­schen Meeren, die chinesische Schrift das gemeinsame Fontanes Exzerpte aus Schopenhauer  Delf von Wolzogen 33