Signatur SBB St 58, 40, TFA Pa 7,2 [1] j, 11 SBB St 58, 41, TFA Pa 7,2 [1] j, 11 Fontane nen wirken und also, […], eine Nachwirkung äußern; […] zumal wann eine solche Auffassung vermittelt und eingeleitet wird, durch etwas Materielles, wie etwan die noch wirklich vorhandenen, leiblichen Ueberreste der wahrgenommenen Personen, oder Sachen, […], ihre Kleider, das S vdoe c nm ho iah p nn e a n eln h o a gb u ew e w r ieohdnieteseGhermhaecllhse, h[.e..n],ddeeSr ovmernbaomrgbeunlee Schatz; bisweilen nur durch irgend ein leibliches Verbindungsglied, z. B. ein Tuch, welches der Kranke, […] über dessen Gesundheitszustand sie berichten soll, in Rapport gesetzt wird und dadurch ein Bild von ihnen erhält; […].« giebt, die genau dem entsprechend indie Vergangenheit hineinsehn und Dinge sehn, die seit 100 Jahren nicht mehr sind, aber vor 100 Jahren an dieser Stelle waren. So stellte sich einer Somnambule, von der Kerner erzählt, eine von ihr genau beschriebene häusliche Scene dar, die sich vor einem Jahrhundert zugetragen haben mochte, da die von ihr beschrieb: Personen vorhandenen Portraits glichen, die die Somnambule aber nicht gesehn hatte. Schopenhauer nennt dies auch Nachklänge dagewesener Erscheinungen, weist nach, daß diese Erscheinungen am öftesten da vorkommen, wo leibliche Ueberreste (Kirchen, Kirchhöfe, Schlachtfelder etc) auch Sachen u. Kleider etc. vorhanden sind und bringt dies in Verbindung oder Vergleich mit dem Herstellen des Rapports zwischen einer Somnambule und eines Kranken, blos durch Auflegung eines Tuches des Kranken auf die Herzgrube der Somnambulen. Von gespenstischer Realität, so etwa fährt er fort, kann hierbei keine Rede sein. Solch Gespenst hat nicht mehr Realität als die Erscheinung dessen, der sich selbst sieht; das Traumorgan producirt diese Erscheinungen aus Anlaß irgend eines Ueberbleibsels, irgend einer zurückgelassenen Spur. Von gespenstischer Realität , ...] Parerga I. Versuch über das Geistersehn und was damit zusammenhängt , 303 f.: »Nach dem Gesagten versteht es sich von selbst, daß einem auf diese Weise erscheinenden Gespenste nicht die unmittelbare Realität eines gegenwärtigen Objekts beizulegen ist; wiewohl ihm mittelbar doch eine Realität zum Grunde liegt: nämlich was man da sieht, ist keineswegs der Abgeschiedene selbst, sondern es ist ein bloßes ειδωλον , ein 64 64 Fontane Blätter 103 Unveröffentlichtes und wenig Bekanntes
Heft
(2017) 103
Seite
64
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