Heft 
(1975) 21
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tation, sondern auch der eingreifenden wissenschaftlichen Diskussion zu handhaben. Professor Dr. sc. Dietrich Sommer, Martin-Luther-Uni- versität Halle-Wittenberg.

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Meine herzlichsten Glückwünsche zum zehnjährigen Bestehen der FONTANE-BLÄTTER. Diese erste Zeitschrift der Fontaneforschung hat in wenigen Jahren größte Bedeutung erlangt. Hier wird gesät und ge­erntet. Neben Erstveröffentlichungen von Manuskripten stehen kritische Beiträge. Regelmäßige bibliographische Angaben halten uns alle auf dem laufenden. Der Redaktion sei für ihre Leistung gedankt. Möge den FONTANE-BLÄTTERN ein weiteres fruchtbares Jahrzehnt beschieden sein. Professor Dr. Charlotte Jolles, Birkbeck College University of London.

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Zum zehnjährigen Bestehen der ,FONTANE-BLÄTTER' sende ich ... die herzlichsten Glückwünsche, zugleich mit dem Ausdruck meiner Bewun­derung. Denn was wären wir Fontane-Liebhaber in aller Welt ohne die .Blätter'? Sie sind das Band, das uns zusammenhält, uns regelmäßig neue Erkenntnisse und Anregungen zukommen läßt. Urtexte, wissen­schaftliche Beiträge, Forschungsberichte aus den .Blättern' sind uns An­sporn bei unserer Arbeit. Die .Blätter' sind für die Fontaneforschung das Lebenselement schlechthin. Professor Dr. Pierre-Paul Sagave, Uni­versität Paris X.

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Im Revolutionsjahr 1917 charakterisierte Karl Liebknecht Fontane als .aller Enge abhold, ... voller lebendiger Erfahrung auf und unter der Oberfläche vieler Gesellschaftsschichten und nicht nur Deutschlands, ... voller Natürlichkeit, Ehrlichkeit und oft Anmut und Feinheit' und nahm damit Momente unserer Anknüpfung an den Dichter vorweg, die den lebendigen Kontakt zwischen der sozialistischen Gesellschaft und der Erzählkunst Fontanes ausmachen. Diese Beziehung interessant zu vermitteln, ist auch erklärtes Ziel der nunmehr zehn Jahre alten FON­TANE-BLÄTTER. Ihre Leistung liegt in der Öffnung und Dokumentie- rung oft weit verzweigter Zugangswege zum Werk und in der aufschluß­reichen Information über die Rezeptionsgeschichte in aller Welt. Die FONTANE-BLÄTTER sind ein Zeugnis mehr dafür, von wem und für wen das humanistische Erbe des großen Epikers beansprucht wird. Ebenfalls .aller Enge abhold' sind sie ein Forum internationalen Mei­nungsaustausches und vermitteln Erfahrungen, in welchem Maße der junge und der alte Fontane unverlierbares Erbe der sozialistischen Gesellschaft und der fortschrittlichen Welt ist. Dr. Georg Wenzel, Akademie der Wissenschaften der DDR Berlin.

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Ich wurde 1968 Leser der FONTANE-BLÄTTER, doch kenne ich alle Hefte und in jedem neuen zieht mich alles von der ersten bis zur letzten

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