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dieser Nummer schließt der achtunddreißigste Jahrgang der „GervterUliribL". Den neuen, den nmnunddreißigsten, werden wir eröffnen mit dem nunmehr glücklich vollendeten großen Romane
Eine unbedeutende Arau. o°» W. Aeiinburg.
Gleichzeitig erscheint der hochbedeutsame soziale Roman
Truggeister. vo» Anton von PerM.
Aus unserem übrigen Vorrathe von Roinanen und Novellen heben wir hervor:
Das Kos des Schönen. von Stefanie Keysee.
Kea und Nahe!. von Ada Doy-Gd.
Eine Seichte, von Ernst Wicheet.
Die Namenlosen. von Hermine UiUirrger.
Weit die Amsel pfiff, von Uietoe Slnthgen.
Junge Gaste. v°n Haus Aeuotd.
Die Kamerunerin. von Helerre non Madeerly.
Dach dreizehn Jahren. von U. Aetaeia.
Eine Fortsetzung der beliebten Schilderungen „Das erste Jahr im neuen Haushalt", welche, in sich abgeschlossen, auch siir neu eintretende
AbonnenU.. ..Mominen verständlich sein wird.
jj Auch wollet: wir nicht unterlassen, mitzutheilen, daß uns von Marie AZeruhard, der Verfasserin des mit so großem Beifall? aufgenommenen Romans „Sonneniueude", für nächstes Jahr ein neues Werk in Aussicht gestellt worden ist.
Wie seither, so wird auch fortan auf gediegene belehrende Aufsätze aus allen Fächern des Wissens ein stetiges Augenmerk gerichtet werden. Wir hoffe::, insbesondere für eine Anzahl hochinteressanter Artikel über „Mn schuldig Werm eitle", „Gragödien und Komödien des Aberglaubens", über „Weltverbesserer" und „Krfindertose", über Morphinismus, sowie über den Kypnotismus und seine Bedeutung für die Heilkunde, die Gerichtspraxis u. s. f. die Aufmerksamkeit unserer Leser zu gewinnen. Rlit den die Gegenwart bewegenden Fragen werden wir enge Fühlung zu behalten auch ferner bemüht sein, bedeutsame Fortschritte in Industrie und Aechnik sollen durch anschauliche Schilderungen in Wort und Bild unser:: Lesern vorgeführt werden, während die altgewohnten Lieblingsgebiete der „Gartenlaube", die Naturwissenschaften und die Gesundheitspflege, nach wie vor eifriger Berücksichtigung sicher sind. Berufene Rlänner, alte und neue Mitarbeiter der „Gartenlaube" — wir nennen I. H. Baas, Anton Bettelheim, Karl Brandt, H. Brugsch-Pascha, Gustav v. Buchwald, V. Chiavaeci, H. Cohn (Breslau), Friedrich Dornblüth, Ernst Eckstein, A. E. Ehrlich, C. FMenhorst, Rudolf v. Gottschall, Ferdinand Groß, Eornelins Gurlitt, Mar Haushofer, Friede. Helbig, Woldemar Kaden, H. E. Kisch, Rudolf Kleinpaul, Wilheln: Lauser, I. Mählh, Adolf und Karl Müller, Ludwig Pfau, Johannes Proelsz, G. Ramberg, August Reifzuurnn, W. H. Niehl, Max Taube, A. Ullrich, Earl Bogt, Georg Winter — haben sich uns für diese Zwecke zur Verfügung gestellt.
Die künstlerische Ausstattung der „Gartenlaube" wird mit den: neuen Jahrgänge eine
wesentliche Bereicherung
erfahren. Zu den bisher gebotenen zwei farbigen Aunstbeilagen treten ohne Preiserhöhung noch
12 cruserlesene Kunstblätter'
Meisterwerke alter und neuer Kunst in tadellosen Nachbildungen auf feinsten: Aupferdruckpapier so daß also künftig jede dritte bis vierte Nummer, jedes Heft und jedes zweite Halbheft eine solche werthvolle Beigabe erhalten wird. Die Abonnenten der „Gartenlaube" komme:: auffdiese Weise nach und nach in den Besitz einer prächtig en ^amm lung von alten und neuen Aunstwerken für das Haus. Die Blätter werden den Nummern oder Heften lose beigelegt sein, so daß sie am Schlüsse des Jahres entweder den Bänden beigebunden oder selbständig aufbewahrt bezw. eingerahmt werden können.
Indem wir sonach auch für den neuen Jahrgang eine freundliche Aufnahme allüberall im deutschen Hause erhoffen, rufen wir unfern Lesern ein fröhliches „Auf Wiedersehn im neuen Jahre!" zu.
Leipzig, im Dezember WO. Die Redaktion der „Gartenlaube".