Jutta NeuendorfE-Fürstenau. München, Nymphenburger Verlagshandlung 1969- 1975 (im folgenden: NFA). Bd. 21,2. Literarische Essays und Studien. Zweiter Teil. S. 653
3 Roman Ingarden: Das literarische Kunstwerk. 3., durehgesehene Auflage Tübingen 1965. S. 236. Vgl. Karl Riha: Die Beschreibung der „Großen Stadt“. Zur Entstehung des Großstadtmotivs in der deutschen Literatur (ca. 1750-ca. 1850). Bad Homburg v. d. H., Berlin, Zürich 1970. S. 20 ft. (Frankfurter Beiträge zur Germanistik Bd. 11)
4 An Georg Friedlaender, 2. Mai 1890. In: Fontane, Briefe an Georg Friedlaender. Hrsg. u. erläutert v. Kurt Schreinert. Heidelberg 1954. S. 127
5 Vgl. auch die Rezension von: Julius Rodenberg, Unter den Linden. Bilder aus dem Berliner Leben. In: Fontane, Briefe an Julius Rodenberg. Eine Dokumentation. Hrsg. v. Hans-Heinrich Reuter. Berlin 1969. S. 116-119
6 An Moritz Lazarus, 9. August 1888. In: Fontanes Briefe in zwei Bänden. Hrsg, v. Gotthard Erler. Berlin 1968 (im folgenden: Ausgewählte Briefe). Bd. 2. S. 209
7 Fontane: Lindau. Der Zug nach dem Westen. In: NFA. Bd. 21,2. S. 654
8 Hans-Heinrich Reuter: Fontane. Berlin 1963. Bd. 1. S. 117
9 Adress-Kalender für die Königl. Haupt- und Residenz-Städte Berlin und Potsdam auf das Jahr 1833. Berlin, bei August Rücker. S. 250
10 Fontane: Von Zwanzig bis Dreißig. In: Fontane: Autobiographische Schriften. Hrsg. v. Gotthard Erler, Peter Goldammer u. Joachim Krueger. Berlin u. Weimar 1982 (im folgenden: Autobiographische Schriften). Bd. 2. S. 112
11 Ebenda S. 113. Dazu Hans-Werner Kliinner: Theodor Fontanes Wohnstätten in Berlin. In: Fontane-Blätter (Potsdam). Bd. 4, H. 2 (1977). S. 109: „Er irrt zwar, wenn er vom ,schleusenwerk des Mühlendammes' schreibt, denn damals standen noch die alten im Jahre 1838 abgebrannten Mühlengebäude und die Schleuse gab es erst seit 1893, aber der romantische Zauber der Spreeseite des alten Schlosses berührte auch uns, selbst als es schon Ruine war.“
12 Fontane: Von Zwanzig bis Dreißig. In: Autobiographische Schriften. Bd. 2. S. 116. 1840 haben die Trockenwohner das Doppelhaus bis auf zwei wieder verlassen; die Mieterschaft setzt sich jetzt ganz überwiegend aus Handwerkern zusammen. Vgl. J. W. Boiker’s Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen auf das Jahr 1841. Redigirt von dem Königl. Polizei-Rath WinCkler. 20. Jg. Berlin 1841. T. IV. S. 60
13 Fontane: Von Zwanzig bis Dreißig. In: Autobiographische Schriften. Bd. 2. S. 120
14 Vgl. J. F. Geist u. K. Kürvers: Das Berliner Mietshaus. Bd. 1. 1740-1862. Eine DokumentargeschiChte der „WülcknitzsChen Familienhäuser“ vor dem Hamburger Tor, der Proletarisierung des Nordens und der Stadt im Übergang von der Residenz zur Metropole. München 1980
15 Benjamin Disraeli: Sybil, or the two nations. London 1845. Georg Brandes beschließt seine Bemerkungen über den Roman mit dem Satz: „Es gibt Stellen in diesem Buch, die an Lassalle erinnern.“ Brandes, Lord Baconsfield (Benjamin Disraeli). Ein Charakterbild. Berlin 1879. S. 222. Die Formel findet sich in gleicher Bedeutung , schon früher. Ich „teilte ein die Menschen / in zwei Nationen, die sich wild bekriegen: / nämlich in Satte und in Hungerleider“, heißt es in Heines kleiner Tragödie von 1823 „William RatclifOe“. In: Heinrich Heine: Säkularausgabe. Werke, Briefwechsel, Lebenszeugnisse. Hrsg, von den Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar und dem Centre National de la He Cher die Scientiflque in Paris. Berlin/Paris. Bd. 4. Tragödien und Prosa. Berlin 19 . .. S. 86
16 Lenin: Kritische Bemerkungen zur nationalen Frage. In: Lenin: Werke. Bd. 20. S. 17
17 Fontane: John Price. In: NFA. Bd. 21,2. S. 278
18 Klünner: Theodor Fontanes Wohnstätten in Berlin. In: Fontane-Blätter. Bd. 4. H. 2 (1977). Rechnet man die Sommerwohnung „bei Liesens“ vor dem Oranienburger Tor hinzu, wo Fontane mit seinem Onkel August 1835 zeitweilig Aufenthalt nahm, dann kommen 18 verschiedene Wohnungen zusammen. An der später nach Karl August Liesen, dem Besitzer des beliebten Gartenrestaurants, benannten Liesenstraße liegt der Friedhof der Französischen Gemeinde, wo Fontane und seine Frau beigesetzt wurden.
19 Fontane: Von Zwanzig bis Dreißig. In: Autobiographische Schriften. Bd. 2. S. 121
20 Fontane: Cafes von heut und Konditoreien von ehmals. In: Autobiographische Schriften. Bd. 3/1. S. 409
21 Friedrich Saß: Berlin in seiner neuesten Zeit und Entwicklung 1846. Hrsg, von Detlef Heikamp. Berlin 1983. S. 56 (Aesop Edition)
22 Ebenda S. 58-59