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Gemalt von Karl Mücke.
Am Strnnöe.
Die Wogen friedlich rauschen, Und sonnig glänzt der Strand, Laß plaudern uns und lauschen, Laß ruhn die fleiß'ge Hand! Kein Wölkchen wagt zu trüben Das blaue Himmelszelt:
Es strahlt wie unser Lieben So klar und hell die Welt!
Bald lenket dein Getreuer Den schwanken Lebenskahn, Mit Ruder und mit Steuer, Mit starkem Arm die Bahn! Blast zu dann, lnst'ge Winde, Daß ihr die Segel schwellt, Daß meinem wilden Kinde Die frohe Fahrt gefällt!
Ob ich auf fernen Wegen Dir hold und treu verblieb? Mein Herz schlug dir entgegen Im fernsten Land, mein Lieb! Ich bin ins Netz gegangen,
Du holde Fischermaid!
Das Herz, das du gefangen, Bleibt dein in Ewigkeit!
Laß nur die Alten zagen Mit sorgenvollem Blick,
Der Jugend ziemt das Wagen,
Der Jugend lacht das Glück!
Und ist der Strand verschwunden Und droht uns Sturmesnoth —
Wir fahren treu verbunden Durch Leben und durch Tod!
August Sturm.