Er, rechnen, nachdem wir alles getan haben, was von uns bis jetzt geschehen konnte."
„Und was wollt Ihr tun?" fragte Kofik.
„Nichts", entgegnete Liefler- ich bringe morgen dem Obersten eine frische Büchse,' vielleicht läßt er sich in eine Unterhaltung mit mir ein, die uns den Weg zeigt, den wir zu gehen haben."
Als Liefler am anderen Morgen dem Obersten ein frisches Brod und die Büchse wohlgefüllt überbrachte, wurde er besonders leutselig empfangen. Der Oberst dankte für die pünktliche Besorgung und fragte Liefler, ob er vielleicht dem Gefangenen eine besondere Mitteilung zu machen habe.
„Ich habe nur den Wunsch, daß meine Speisen dem Gefangenen gut bekommen mögen und daß ich recht bald in der Lage sein möge, ihm kräftigere Speisen schicken zu können."
„Und sonst habt Ihr keinen Wunsch?"
„Nein, Herr Oberst."
„Es macht Eurem Takt alle Ehre, daß Ihr Eueren Wunsch, den Namen und Aufenthaltsort des Gefangenen kennen zu lernen, nicht mehr wiederholt.
„Nachdem der Herr Oberst die Erfüllung dieses Wunsches abgelehnt haben, wäre es un. geziemend, ihn zu erneuern."
„Diese Zurückhaltung ist mir eine Bestätigung alles Guten, das ich über Euch gehört habe und veranlaßt mich meinerseits, einen Wunsch an Euch zu richten."
Das Vertrauen des Herrn Oberst beglückt