Erde zuzubringen, so wäre es eine größere Gnade Gottes, wenn uns dieser Wunsch versagt bleibt. Deswegen wollte ich erst den Bootsmann beiseite geschafft sehen, damit ich seine Stelle bekomme."
„Der Wunsch, in einem Kinde sortzuleben, ist ein berechtigter, aber wenn Ihr ihn erfüllt haben wollt, muß es ohne alle schlechte Nebengedanken geschehen. Wenn Ihr mir das versprechen wollt, daß Ihr allen Groll gegen den Bootsmann aus Eurem Herzen reißt, so verspreche ich Euch dagegen ein Kind, an dem Ihr noch lange Jahre Eure Freude haben sollt, daS selbst lange leben und eine viel höhere und ge- achtetere Stellung in der Welt einnehmen wird als Ihr."
„Weiter brauche ich Euch nichts zu versprechen?" fragte freudig erregt der Gefängniswärter.
„Sonst nichts, als höchstens das eine, daß Ihr das Versprechen auch haltet. Damit ich sehe, ob's Euch damit ernst ist, gebe ich Euch hier zehn Rubel- geht hin und gebt sie dem Bootsmann und sagt chm, die hättet Ihr zum Abschied von mir bekommen und Ihr schenkt sie chm als Sühne dafür, daß Ihr bislang so schlecht über ihn gedacht und gesprochen habt."
„Ist das Euer Ernst, dem Lump, dem Schuft, dem Trunkenbold zehn Rubel für nichts und wieder nichts in seinen Säuferrachen zu jagen? Das kann ich nicht, das könnt Ihr auch nicht von mir verlangen."