Generalen Szenen vorkamen, die geradezu an Gehorsamsverweigerung grenzten. Selbst bei denjenigen, die diesen Kriegsplan entworfen und befürwortet hatten und ihn jetzt mit zäher Entschlossenheit auszuführen im Begriffe waren, machte sich Kleinmut und Zweifel geltend, ob dieser eingeschlagene Weg auch zu dem ersehnten Ziele führen werde. Ein einziger aber verlor keinen Augenblick die Hoffnung und den Mut und das war — der Raw.
Er war voller Zuversicht, daß der länderzerstörende und menschenmordende französische Emporkömmling auf russischem Boden zu Fall kommen werde und verstand es, dieses durch alle Widerwärtigkeiten des Krieges nicht zu erschütternde Vertrauen auf seine ganze Umgebung zu übertragen. Er ermutigte auf diese Weise nicht nur seine Familie und den großen Kreis seiner Gesinnungs- und Glaubensgen offen, sondern es war ihm auch vergönnt, den russischen Truppen, die Ladt und Umgebung passierten und dort vorübergehend Standquartiere hatten, ganz unschätzbare Dienste zu leisten. Er organisierte einen vollständigen Kundschafterdienst, wozu er die fähigsten und mutigsten Männer seines Kreises bestimmte. Diese suchten oft mit größter Lebensgefahr, die Stärke, Stellung und Bewegung der feindlichen Truppen auszukundschaften und die russischen Heerführer zu unterrichten. Auf diese Weise kam der Raw mit den Generalen Newje- rowsky, Eltanow, dem Gouverneur von Mohilew, Graf Tolstoi und anderen hohen Würdenträgern