mersche schwere Rosse folgen, diesen schließen sich wieder zwei französische Tiere an und so setzt sich das ganze Gefährte Eurer Exzellenz aus lauter fremden Tieren zusammen, die sich untereinander nicht kennen und die auch ihrem Herrn fremd sind. Der Schlag, den der Araber vom Kutscher erhält, läßt das pommersche Pferd kalt und umgekehrt."
„Diese Antwort leuchtet mir sehr ein," bemerkte leutselig der Marschall, „aber Sie sind mir noch die Antwort auf meine erste Frage schuldig. Wie denken Sie über den Ausgang des Krieges?"
„Ganz so, wie ich über die beiden Fuhrwerke denke", erwiderte schlafertig Rabbi Chajim. „Die französische Armee führt mit Recht den Namen: die Große. Sie ist der russischen an Größe, an Macht und in vielen anderen Dingen überlegen. Aber in ihrer Größe liegt ihre Schwäche. Sie setzt sich aus zu vielen Völkern zusammen, die sich von Haus aus fremd und fern sind, die zum Teil nur widerwillig der Führung ihres Kaisers folgen, es fehlt ihnen die Zusammengehörigkeit, die uns in hohem Grade eigen ist, deswegen glaube ich, daß der französische Staatswagen stecken bleibt, während der russische durchdringt."
Der französische Marschall hatte genug gehört und verließ Rabbi Chajim mit ein paar anerkennenden Worten. Das ist alles was Rabbi Chajim an guten Beziehungen mit den Franzosen hatte. Das könnte uns jeden Tag ganz ebenso passieren, wenn wir die Ankunft der Franzosen