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über jeden Zweifel; ſchon als Jüngling hatte er in den
Befreiungskriegen reiche Gelegenheit gefunden, ſeine Liebe
zu König und Vaterland zu bethätigen! Daran hat auch unſer großer, wahrheits⸗ und gerechtigkeitsliebender Kanzler nicht zweifeln wollen, als er ſich in ſeiner bekannten jovialen Weiſe über den„Civiliſten Bodelſchwingh“ äußerte! Und nur eine übelwollende Preſſe hat den Worten des Fürſten Bismarck eine Deutung zu geben verſucht, die ſeinerſeits nicht beabſichtigt geweſen ſein kann. Miniſter
v. Bodelſchwingh war, um ein bekanntes Wort des Fürſten i
Bismarck anzuwenden, neben dem Kultusminiſter Eichhorn, den man der großen Maſſe des Volkes als völlig abgeneigt jeder freieren Richtung in Wiſſenſchaft und Kunſt hinzuſtellen verſuchte, bis zum 18. März 1848 der beſtgehaßte Miniſter; das erklärt denn auch das Verhalten eines Theiles unſerer Preſſe ihm gegenüber, nachdem jene Aeußerungen des Fürſten Bismarck bekannt geworden waren.
Unſerem Kanzler ergeht es geradeſo wie mir und vielen anderen Patrioten, die Augenzeugen waren jener wüſten Märztage in Berlin. Jeder Märzmonat ruft Erinnerungen
wach, die ein wahres Preußenherz nur mit Unwillen und
Ekel erfüllen können. Hätte es ſich am 19. März 1848 blos darum gehandelt, Preußen eine Verfaſſung zu verleihen, ſo wäre das noch nicht das größte Unglück geweſen, das die Monarchie treffen konnte. Kaiſer Nikolaus erklärte zwar einmal einem engliſchen Geſandten an ſeinem Hofe
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