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gewaltſam den Häuſern entriſſene Möbel Barrikaden errichtet und fing an, aus den Eckhäuſern der Burg⸗ und Königsſtraße auf die Truppen an der Brücke zu feuern. Da wurde der Befehl gegeben, die Königsſtraße zu ſäubern; das FüſilierBataillon des 1. Garde⸗Regiments vollzog ihn mit eben ſo viel Muth als Mäßigung. Auf der Straße hielt niemand Stich; aus den Fenſtern wurde geſchoſſen und eben daher mit Steinen geworfen, welches die Soldaten mit Gewehrfeuer erwiderten und dann in die Häuſer, welche ſich beſonders feindſelig bewieſen, eindrangen und gegen 300 Perſonen des fürchterlichen Geſindels gefangen und theilweiſe verwundet herausſchleppten. Das Bataillon hatte nach 1½ Stunden die Königsſtraße bis zum Alexanderplatz erobert und nur einen Todten und etwa 20 meiſt durch Steinwürfe(wenig Schußwunden) Verwundete. Später wurde in ähnlicher Weiſe auch die Breiteſtraße genommen, wo am Ende eine ſehr feſte Barrikade errichtet und von den anſtoßenden Häuſern, beſonders dem Köllniſchen Rathhauſe, vertheidigt wurde. Dieſer Kampf war der heftigſte; es bleiben 6 bis 7 Soldaten und einige 40 wurden verwundet; in den Häuſern ſollen die Bajonette ſtark gearbeitet haben. Aehnlich wurde in anderen Straßen auch gekämpft. Kein Meuterer hatte anders als hinter dem Fenſter lauernd den Rücken eines Soldaten geſehen. Abends gegen 11 Uhr hatten die Truppen das Oranienburger, Brandenburger und Leipziger Thor, die Friedrichſtadt vom Oranienburger Thor bis zur Leipziger Straße einſchließlich des Friedrichswerders das eigentliche Berlin bis zum Alexanderplatz beſetzt; der übrige Theil der Stadt war noch in Händen der Meuterer. Es wurde verabredet, daß eine Stunde vor