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Zeitungen der verſchiedenſten politiſchen Richtung behauptet wurde, ſondern muß als eine ſyſtematiſch vorbereitete Handlung betrachtet werden, für deren Beginn und Ausführung ein bis in die kleinſten Details ſich erſtreckender Plan ausgearbeitet worden war.
Dieſer Anſicht bin ich von Haus aus geweſen nach den an Ort und Stelle gemachten eigenen Wahrnehmungen, und iſt dieſelbe nur noch beſtätigt worden durch den genannten Schriftſteller Held, der beſſer als jeder Andere die geheimen Fäden der„Berliner Märzereigniſſe“ kennen gelernt hatte.
Für die Mittagſtunde des verhängnißvollen 18. März war das geſammte Proletariat Berlins in die Nähe des Königlichen Schloſſes beordert worden; was nicht unmittelbar vor dem Schloſſe Platz fände, ſollte in den angrenzenden Straßen Aufſtellung nehmen und zum Beginn des Barrikadenbaues bereit ſein, ſobald das Signal dazu gegeben werden würde. Jene beiden Schüſſe, die man als „ganz zufällige“ und„ſo verhängnißvolle“ bezeichnet hat, find, wie Held mir auf fein Wort verſicherte, von einem enragirten Agitator aus einem bereit gehaltenen doppelläufigen Terzerol in dem Augenblick abgefeuert worden, als das Militär ſich anſchickte, die gegen das Schloß gefahrdrohend drängende Volksmaſſe wieder zurückzudrücken. Die beiden Schüſſe ſollten das Signal ſein für diejenigen, die ſie zu hören vermochten, während die zurückfluthenden, dann nach allen Richtungen der Stadt ſich zerſtreuenden Volksſchaaren nolens volens am allerbeſten den Befehl zum Beginn des Barrikadenbaues weiter verbreiten, und auch zuverläſſige Emiſſäre dafür in allen Stadttheilen ſorgen würden.