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Klima hinweisende Flora und Fauna sich in unserm Gebiete zeigte, drang auch der Mensch beutesuchend vor. Knochenreste des Menschen aus der paläolithischen Zeit sind in Deutschland bisher nur bei Taubach unweit Weimar , im Neandertal bei Düsseldorf und bei Mauer unweit Heidelberg gefunden. Dagegen kommen Feuersteinwerkzeuge an weit zahlreicheren Fundorten und auch vereinzelt im nord
deutschen Flachlande vor. Bei den primitivsten Werkzeugen, den sogenannten Eolithen, ist es oft sehr schwer zu entscheiden, ob sie wirklich von Menschenhand bearbeitet und benutzt worden sind, oder ob sie Naturprodukte darstellen, die häufig ganz ähnliche Formen zeigen. Die Funde von Taubach, die mit Elephas antiquus zusammen vorkommen, werden meist dem letzten Interglazial zugewiesen; die Sande von Mauer, wo neuerdings der Unterkiefer des Homo heidelbergensis gefunden wurde, werden vorläufig als altdiluvial bezeichnet.
Nach dem Rückzuge des Inlandeises aus Norddeutschland war das Klima anfangs noch kalt, sodaß sich zunächst eine glaziale Flora auf dem Festlande ausbreitete, wie Nathorst nachgewiesen hat. In dieser Zeit war Skandinavien teilweise bis zu 150 m über dem heutigen Ostseespiegel vom Meere bedeckt, während die in den höheren Gebieten noch vorhandene Eisdecke ihre Gletscher bis in das Meer herabschickte. Die skandinavischen Ablagerungen dieser Zeit sind feingeschichtete Tone, in denen sich die Schalen der hocharktischen Yoldia arctica finden, weshalb dieses Meer als das Yoldiameer bezeichnet wird. Die in den entsprechenden Ablagerungen des Festlandes vorkommenden arktischen Pflanzenreste enthalten Dryas octopetala, Salix polaris, Salix reticulata und Betula nana, von denen die letztere noch jetzt lebend