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schriften aus Herrn Halberstam’s Besitze, wofür ich beiden den besten Dank ausspreche, und auch in seltene Ausgaben ‚einen Einblick gestattete.
Ich bin bei meiner Sammlung natürlich auch auf viele religiöse Dichtungen Ibn Esra’s gestossen, die sich nicht im Diwan befinden. Ich habe dieselben copirt und gebe das Register, auch derer, die ich nicht selbst gesehen habe, sondern nur aus Verzeichnissen von Zunz, Luzzatto, Landshuth u. a. kenne, am Schlusse dieses Buches,
insbesondere deshalb, weil ich entschlossen bin, wenn mich die Aufnahme des Diwäns dazu ermuthigt, der Vollständigkeit wegen, diese Sammlung fortzusetzen und herauszugeben. Ich bitte deshalb behufs Ergänzung u. s. w. um gef. Mittheilungen. Diesem Supplementsbande würde ich dann eine Einleitung in die Poesien des Abraham
ibn Esra hinzufügen. Vorläufig genügen die mitgetheilten Poesien, Ibn Esra als einen Mann von gottgeweihtem Sinn zu erkennen und an seinen Schöp-
fungen sich zu erbauen.
Berlin, den 26. März 1886.
Dr. Jacob Egers.