— XI.—
Stellen übernehme ich die volle Verantwortung. Eine vollständige Punktation zu ersparen, habe ich soweit es anging, das Metrum angegeben. Allerdings ist die Annahme eines solchen öfter täuschend, und es wird, wo vorhanden, nicht immer durchgeführt. Zu beachten ist in dieser Beziehung Zunzens Bemerkung Synagogale Poesie 219:„In dem eigentlichen Piut haben weder Gabirol noch seine Nachfolger des Metrums sich bedient; man beschränkte sich auf eine Regeimässigkeit der Silbenzahl, die bisweilen dem Metrum nahe kommt.“
Wo vom Sammler der Anfang eines Gedichtes, darunter, wie er ja selbst in der Kinleitung zum zweiten Theile p. 13 f. angiebt, auch solcher, die im Diwan ‚selbst vorkommen, zur Angabe einer Melodie oder eines Metrums, z. B. der No. 113 für 93, der No. 197 für 117, angeführt wird, habe ich denselben stets keigefügt. Zwar habe ich gefunden, dass das Metrum öfter nicht stimmt, aber mir kam es auf.das litterarhistorische Interesse dabei am. Ks sind so manche darunter, die gänzlich unbekannt sind, deren Alter also dadurch bezeugt wird, andere können zur Feststellung der Lesart dienen u. dgl. mehr; hinzutritt, dass ich die HS. getreu wiedergeben wollte. Die arabischen: Angaben in dieser Beziehung sind, weil für gegenwärtigen Zweck zu weit abliegend, fortgelassen worden. Dagegen ist die arabische Einleitung zum ganzen Werke sowie zu den einzelnen Theilen' und Capiteln nebst den Ueberschriften über den einzelnen Stücken, soweit sie beachtenswerth sind, von Professor Dr. David Kaufmann in Budapest mit vieler Sorgfalt behandelt und, was dem Werke zur besonderen Zierde gereicht, so dass ich ihm zu grossem Danke dafür verbunden bin, mit einer deutschen Uebersetzung versehen worden. Verpflichtet fühle ich mich auch dem Herrn Professor Dr. J. Barth hier, der beider Correctur und Durchsicht des arab. Textes in liebenswürdigster Weise hülfreiche Hand geleistet hat.
Den ergebensten Dank statte ich an dieser Stelle der Verwaltung der hiesigen Königlichen Bibliothek ab, die mit grosser Zuvorkommenheit die andauernde Benutzung dieser und vieler anderen einschlägigen Handschriften mir gestattet hat. Desgleichen wurde mein Unternehmen in London bei Benutzung des British Museum sowie der Bodleiana in Oxford gefördert, wofür ich hiermit meinen Dank ausspreche. Auch die Stadtbibliothek in Hamburg und die des jüd.-theol. Seminars in Breslau haben, was ich dankbar anerkenne, mir genützt. Von Privatpersonen war©S besonders Herr Dr. A. Berliner hier, der mir vornehmlich in werthvolle Hand