Johann Seorge/ Churfuͤrſt/ e. os Nſern Gruß zuvor/ Liebe Getrewe/ Nachdem Wir { 0
berichtet/ auch hiebevor ſelbſt geſehen/ daß der Bel F liniſche Fchr⸗Damb ſchr boͤſe/ und Wir wol in kurem mik etlicher frembden Henfchafit des Ohrts efommen und durchreiſen möchten Als haben Wir Unſerm Amptmann zu Bellin befohlen/ daß Er denſelben Tham umb mehrer Beſtaͤndigkeit willen mit Feldſteinen legen/ und denſelben noch vor ſchierſten Augſt fertigen laſſen/ auch diejenigen/ ſo dazu zu helffen ſchuldig/ dazu erfordern ſolle; Weil ihr dann gleicher geſtalt ſolchen Tham in baͤwlichem Weſen erhalten zu helffen ſchuldig/ So iſt hiemit an euch Unſer Begehren und Befehl/ ihr wollet auff Anregung gedachtes Unſers Amptmanns zu Bellin bey ewren Unterthanen die ernſte Beſchaffung thun/ daß ſie zu Vollfuͤhrung ſolches allgemeinen Wercks des angezogenen Thammes allerley Nothdurfft an Steinen und Sand/ neben anderen/ ſo dazu zu helffen ſchuldig/ an⸗ und zuführen/ damit derſelbe/ wie gemeldet/ noch vor ſchierſt kuͤnfftigen Augſt gaͤntzlich gefertiget werden moͤge/ und ſolches bey Vermeidung Unſerer ernſten Straffe/ nicht anders halten; Daran geſchicht Unſer zuverlaͤßiger gefaͤlliger Wille/ und euch und den ewern ſelbſt zum beſten. Und wir ſeynd euch
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mit Gnaden geneigt. Datum Foͤlln ic. den 7, Maji, Anno 1582,
An das Capitul zu Coͤlln an der Spree. An alle von Bredow zu Cremmen. An alle von Bredow zu Fryſack. An alle Belline zu Bellin/ Lentzke und Karweſee. An alle Zieten/ zu Dechtow und Brunn.
N
Johann Seorge/ Churfuͤrſt/ Ne.
M. B. 3. Lieber Getrewer/ Nachdem Wir berichtet/ es auch hiebevor etliche mal ſelbſt geſehen/ daß der Belliniſche Fehr Tham ſehr böfe/ und Wir wol in kurtzem mit etlicher frembden Herꝛſchafft des Ohrts durchreiſen moͤchten; Als wollen Wir hiemit verordnet haben/ daß derſelbe umb mehrer Beſtaͤndigkeit willen mit Steinen geleget/ und noch vor ſchierſten Augſt eden
werden