werden muͤge; Demnach iſt Unfer Befehl hiemit an dich/ du wolleſt denſelben Tham alſo/ wie gemeldet/ alſobald fertigen/ und diejenigen/ ſo dazu zu helfen ſchuldig helffen laſſen/ inmaſſen Wir dann zu dem Behueff etliche Schreiben an die nechſt angeſeſſene von Adel gethan/ die Wir dir hierneben uͤberſchicken/ welche du ferner an gehoͤrige Oerter verſchaffen wolleſt/ und do hieruͤber etliche mehr dazu zu helffen ſchuldig/ ſo wolleſt du ſie gleicher geſtalt von Unſert wegen dazu erfordern. Daran verbringeſt du unſern Willen und Wir find dir Ie. Dem Coͤlln/ ꝛc. den 7. Maji, Anno 1582,
n Jacob Kuͤhnen Amptsverwaltern zu Bellin.
Niro. 3.
Johann Sigiſmund/ Churfuͤrſt/ e. M. S. z. Veſter/ Lieber Getrewer/ Wir ſeynd unterthaͤnigſt berichtet/ habens auch ſelbſten geſehen/ daß die Fehre uff dem Rein bey unſerm Staͤdtlein Bellin dergeſtalt eingangen und untüchtig worden/ daß dieſelbe nunmehr/ ohne allerhand beſorgende Gefahr und Schaden weiters nicht gebrauchet werden kan; Nun wolte zwar die unumbgaͤngliche hoͤchſte Nothdur ft ſeyn/ und erfordern/ daß hinwiederumb eine neue Fehre angeleget und erbawet wuͤrde: Allein aber beduͤncket Uns viel bequemer und beſtaͤndiger ſeyn/ daß nicht eine Fehre/ ſondern eine Bruͤcke ſelbiges Orts uͤber den Ryen gem achet und verfertiget werde: Geſtalt Wir es dann auch nunmehr dahin gnaͤdigſt angeordnet und befohlen.;
Und weil nun je und allewege/ wann an ſelbigem Ort newe Fehren gebawet/ oder alte außgebeſſert/ die Nothdurfft Holtz aus den Plattenburgiſchen Hoͤltzern abgefolget worden; So begehren Wir in gnaͤdigſtem Befehl hiemit an dich/ wolleſt die Verfuͤgung thun/ damit ſo viel Holtzes/ als etwa zu dieſer Bruͤcken moͤchte vonnöͤthen ſeyn/ auff Anhalten Unſerer Beampten daſelbſt/ aus denen Heiden angewieſen und gefolget werde. In Betrachtung daß/ ob gleich itzo ein mehrers an Holtze auffgehen mochte/ eine Brücke wol ein 50. und mebr
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