Döre, jetzt Dare, und Benthorp/ jetzt Bensborf, machten einen Theil der hier belegenen Güter der Grafen zu Dan» nenberg und der Lehnsbesitzungcn der Herrn von Döre aus/ von denen, ein gewisser Lippold im Jahre 1223 mit der Genehmigung seines Bruders Gerhard/ dessen 1234 und 1247 am Hofe des Herzogs Otto von Braunschweig gedacht wirb')/ die Zehenthebung aus > zehn/ und die Zinszahlung aus 3^ Hufen zu Benthorp durch einige andere Güter/ welche sie von den gedachten Grafen zu Lehn trugen/ unter ihrer und des Bischofs Be» stätigung von der Arche zu Döre enttäuschte/ nämlich durch 6 Quadranten schwer Korn aus der Mühle des Dorfes und 14 Quadranten aus dem Ackerzins von dessen Bewohnern/ mit der Bedingung/ daß diese 20 Himmten (^i- ciienipien) der Geistlichkeit abgeliefert werden sollten/ bevor Lippold oder seine Erben irgend etwas daraus empfangen würden 2 ). Die hierüber im Bciseyn mehrerer Einwohner des Dorfes und Eingepfarrter der Kirche zu Döre/ vom Bischöfe Iso ausgestellte Urkunde/ empfing auch im Jahre 1250 des Bischof Rudolfs Bestätigung. Von den Edlen von Döre findet sich im Jahre 1286 die Wittwe eines Johann von Döre mit ihrem Sohne Gerhard in einer Urkunde/ worin dem Kloster Diesdorf von ihr eine Hebung von acht Schillingen aus dem Dorfe Dolslegen/ welche ihr Gemahl der Geistlichkeit zugedacht hatte/ mit Beistimmung der Vaterbrüder Gerhard/ Lippold und Druchtolph/ vereignet wurdet; und mit dein Ende des 13ten Jahrhunderts zeigt sich noch ein Buffo von Döre/ der 1300 bei der vom Markgrafen
1) Orizin. 6uelüc. 143. 216, Rethmeier Brounfchw. Chron. S. 431.
2) Gercken's Oi^Iorn- vst. Marod. Thl. II. S. 398.
3) Gercken a. a. O. S. 175.