72
Dom innen Klump schmeeten Wullen. Disse Steen is äär äverscht ut de Haenne uutglipschU) nun is upp de Stöllensche Feldmark doal^) fallen, wo hee noch lange legen hett. Man hett ook ornt- lich künn'n de Löker seiend, wo se mett de Fingern rinpackt hett.
Wilhelm Schwartz.
57. Mise-Pupise.
Kam mo ens en Bua (Bauer) van de Schtat. As a up de Grenz va sie Dörp kam, sat doa en ol Kat. Uet Schpoes (Spaß) secht he to äa (ihr): Goden Nobent (Abend), Olsch (Alte)! — De öwast (aber) antwoat em un secht: „Schön Dank! Wen du no Hues (Hause) kümst, den grües ma di Kat von Mise-Pupise, de upt Grenz sat, und seg äa: Luetswig is doet (tot)."
As de Bua na Hues kümt, set he sich upt Müabank (Ofenbank). Doa kümt si Kat an un schtrokelt (reibt) sich an em. He öwast secht uet Schpoes to äa: „Olsch, ick sal die oek grüßen va Mise-Pupise, de upt Grenz sat, un se löt di seggen: Luetswig is doret." —
As de Kat dän Groes höat, maut se ganz vaneemlich uet äan Hals ruet: „Wat! Luetswig is doet, un Mise-Pupise let mi dat seggen?" —
As de Bua höat, dät si Kat oek reden kün, loewt (glaubt) he, de Bösa schteckt in si Kat. He greep no en Schtock und säd: „I, wen du oek reden käst, den säst du doch ma seen!" — Un doamet wul he äa ens vareiken. Se öwast töewt nich so lang; gliek schprunk se in de Hücht no en Schtuwendöa-Drücka (Stubentürdrücker) un moekt sich de Döa ganz alleen up und leep doavan. De Bua het in Lewen nich werra wat va si Kat to seen krejen. —
Enna Lüed seggen, de Kat is utet (aus dem) Fensta, noch enna seggen, se is uten Schoaschteen (Schornstein) goen.
Wilhelm Schwartz (Sagen aus der Mark Brandenburg).
58. Herr von Ribbeck aus Ribbeck im Havelland.
Herr von Ribbeck aus Ribbeck im Havelland, ein Birnbaum in seinem Garten stand, und kam die goldene Herbsteszeit, und die Birnen leuchteten weit und breit,
1) entglitten; 2) nieder; 3) sehen.