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aͤhergeſetztt. Zu deren erleichterung auch, weil der weg wegen der moraͤſte ſehr ſchwer geweſen, die alten bon dem Lande ah einen damm aufgeworfen, welcher faſt anderthalb tauſend ſchritt lang, und ſo weit gehet, daß aus der ſogenannten Hrechtſee die tiefe ſich bis ſo weit an den damm heran erſtrekket, und alſo die uͤberfuhrt ſowohl der Fähre; oder des Prahms, als auch der Kaͤhne leichte ge(macht worden. Um dieſer gegend iſt in der Oder ein gewiſſer ort befindlich, woſelbſt(ich das waſſer in einen wirhel drehet, und einen ſtarken zug verurſachet. Dieſes ſoll von ei nem daſelbſt befindlichen faſt unergruͤndlichen loche herkommen, und die fahrt ſonderlich bei hohem waſſer ſehr gefährlich machen,
da kleine Kaͤhne, welche dahinein gerahten,
ſollen in den grund gezogen, groͤſſere aber nicht ohne biele muͤhe wieder herausgehracht werden. Jungfernloch zunennen. Auch gehet von Freienwalde ein arm auf Falkenberg, und fallt bei Oderberg wieder in die rechte Oder.)
XIX: Hierauf nimmt ſie ihren lauf auf die Doͤrfer Saaten, Laune, Kriewen, und nimmt unterwegs von der L. hand her die
die graͤnzen zwiſchen der Mittel ⸗ und Uker
mark haltende Fine oder Vine an ſich, einen nicht gar groſſen, aber wegen der darauf angelegten bielerlei Mühlen der hohen Landes Herrſchafft und dem Lande ſehr zutraͤglichen Fluß; welcher zwar ehedem durchgehends in den Landkarten, und von den Geſchichtſchreibern, auch den Maͤrkiſchen ſelbſt, die Fuhre genannt worden, aber wieder alle alte und neue urkunden auch einſtimmige auſſage der anwohnenden, welche fie einmuͤhtiglich die Fine, Vine, Lateiniſch fluvius Vinow, nennen, wie in den Neuſtateherswaldiſchen Geſchichten weiter wird zuſehen ſein; wie dann auch die namen der daherum liegenden Doͤrfer Hohenfino und Niederfino ſolches beſtaͤörigen. Der einzige Thurnhauſer, ſo biel man nachgeſehen, giebt ihm ſeinen rechten namen in ſeinem Piſon X. B. 32 K. allwo er eines gewiſſen waſſers gedenket, welches oberhalb NReuſtat entſpringen und in die Finow und Schwarze füeſſen fol. Hat aber allem anſehen nach den namen Fuhre bekommen, von der Fahrt, die darauf angeſtellet worden. Diefe Fine oder Vine nun nimmt ihren urſprung aus etlichen ſuͤmpfen in dem Bieſenthaliſchen rebier, und wornem
ich aus vier Sern, in welche vier kleine Hefe das Hellmühliſche oder Ladeburgi
che, das Streſeiſche, das Sydowiſche, und das Rudenitziſche zuſammenfiieſſen.
IV. Theil der Maͤrt. iſt.
1033 Vierter Theil, 1 Abth. Von den Flüſſen der Mark Brandenb. IV. Kap. 1034
Die Oderfahrer pflegen es das
Unter dieſem iſt das von Rudenitz herkommende Rudenitziſche gleichſan das Hauptfließ, welches bei Bieſenthal erſt den namen Fino oder Fine bekommt: nimmt unterwegs ein Fließ ein, welches mit einem andern Fließgen ſich vereiniget: gehet ferner fort, nimmt noch verſchiedene Fließ an ſich, kommt nach Schoͤpfurt, und ehe ſie nach Schoͤpfurt kommt, vereiniget ſie ſich mit der alten Fluht, und gehet auf das Meßingswerk bei Hegermuͤhle, da ſie zwei A. 1687 angelegte Meßing Blechmuͤhlen treibet. Hier iſt auch eine Meßingsgieſſerei, welche aus unterſchiedenen oͤfen heſtehet, deren mundloͤcher dem boden gleich, und in derſelben iedem 8 toͤpfe mit kupfer und galmei gemenget, ſtehen: und iſt dieſes alles vor etwa 50(nunmehro 8o) jahren angeleget worden. Weis ter hinunter kommt die Finow auf den Eiſenund Drahthammer, und ein viertelweges weiter vor der Vorderſtat auf den Kupferhammer, und endlich nach einnehmung des Rogeſer Flieſſes ſelbſt auf Neuſtateberswalde, woſelbſt ſie vor dem Unterthor ſich vereiniget mit der Schwarze, wiederum eine Mahl⸗ und Schneidemuͤhle treibet, wobei auch ein haus für die Faͤrbher, und noch eins fuͤr die Gerber ſtehet, ihre felle zu waſchen. So daß kein Fluß in der ganzen Churmark Brandenburg iſt, der in ſo weniger entlegenheit fo viel, und fo vielerlei nutz are Mühlen treibet, welche uͤberdem inſonderheit bei den Meßing⸗Kupfer⸗ und Eiſenwerken alle oberſchlaͤchtig ſein, ſo daß an manchen orten das gefaͤlle ſich an 15 fuß betraͤget, und wird gar ſelten, auch ſelbſt in troknen zeiten, an waſſer fehlen. Sie fleußt aber nachdem ſie bei Neuſtat durch die neuerbaute Schleuſe von ſchoͤnen quaderſtuͤkken gegangen, hernach laͤngſt einem ſchoͤnen grund hinunter in zweien armen durch Niederfino, derer einer die groſſe Fino, der andere die kleine Fino genennet wird, und nimmt hier das hei Hohenfind entſpringende und mit dem Papenfließ ſich vermiſchende Markſcheidfließ, und ferner noch ein ander Fließ zu ſich, in welcher gegend dann ſo biel wieſewachs lieget, daß die Einwohner nicht allein für ſich gnug haben, ſondern auch andern ablaſſen koͤnnen, und er(geußt ſich endlich bei einem Dorfe Lipe in die Oder. Bei Aufſchwellung der Oder pflegt dieſes Fluͤßgen ebenfalls auszutret en, und hat man A. 1736 bemerket, daß das waſſer auf den darneben liegenden wieſen und aͤkkern 12 ellen hoch geſtanden, und man mit einem netz, deſſen flügel ieder 60 klaffter ges halten, geſiſchet, auch eine erſtaunliche menge