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5613 Bieter Zheit, I. Abth. Bon den Flüffen der Mark Brandenb. IV. Kap. 10 z groͤſſeſte aber derſelben zeit iſt geweſen An. nicht anders als vermittelſt einer ihre übe Jächerlage ſböerſchnemmer, fondern auch men konnen. Bei dict eraiefung wa zum Sunferthor fo gewaltig, daß man die Kaͤhne bei Buͤrgermeiſter Brut! aufzuſchwellen pfleget, entweder weil(ich das manns, nachmaligem Bekmanniſchen, jetzt). eis unterwaͤrts geſttzet; vder wann die nord Gölitens hauſe, an den beiden ſteinetnen. winde aus Der Oſtfer Dem ausfluß entgegen ſeulen vor demſelben, und in der Wurſtgaſſe ſtehen; oder auch wann groffe platt chen un dem Tiernikoẽiſchen, nachgehends Se, Und wolkenbrüche oberwaäͤrts über di: Neffe lbauerſchen hauſe, anbinden koͤnwen. Dieſem. Bober und die Oder ſelbſt fallen ober au ift beizufügen die fuht von 1.568, welche zwar wann der ſchnee in dem Schleſiſchen Geb, nach anzeige der in der Statmauer zu Kroſ- ge haufig ſchmitðt, die ſesmahl doch keins yon fen befindlichen jahrzahl eine viertel elle nie, den allen zu der zeit urſach dabhn geweſen. driger geftanden, iedod auch, Frofner nad winter mittie viel ſchaden Herurfachet. In dem ohne das) len holen winden, Und faſt ohne ſchnee vor, von Waſſerfluhten ſehr berufenen jahre 1 395, hergegangen, den ganzen März dutch, und da alle gewaͤſſer, auch die kleinſte Stroͤhme in; zu anfange des Aprils auch faſt ein beſtin, Teutſchland aufgeſchwollen, iſt vom s bis! diger ſonnenſchein geweſen: welchem allen 76 Jul. eine dergleichen groſſe ergieſſung der ohngeacht dennoch die ergieſſung entſtanden, Oder geweſen, welche ebenfalls an dem da ſp geſchwinde und mit ſolcher heftigkeit, daß mahligen alten Sellhauſe zu Frankfurt ange⸗ faſt alle gegenanſtalt vergeblich geweſen. Und zeichnet geweſen, ſo aber, nachdem ſelbi⸗ weil dergleichen begebenheit auch bei andern ges eingegangen, auch verlohren worden. Flügen Teutſchlandes geſchehen: fo iſt mam R. 1609 hat die fluht ganze Dörfer und fel⸗ auf die gedanken gekommen, daß die wahre utder verſchwemmet. Ingleichen A. 1625 fach dieſer groſſen Waſſerfluht nicht über, ſotvom 8 kis 28 Jun. und wiederum A. 6355 dern unter der Erde ſich befunden unddaß eine vom 11 bis 24 Febr. da das waſſer ſtarke groſſe erſchuͤtterung in der tiefe derſelben ſich eißſchollen mit ſich geführet, dadurch auch möge zugetragen, und dergeſtalt das waſeer
drei joch von der kaum erbaueten Bruͤkke zu ſo haufig uͤber ſich getrieben haben, wobon Frankfurt weggeriſſen worden. A. 1675 hats! im Theatro Europaeo I. XV. am ende des man von Kuüſtrin zu waſſer mit beladenen! jahres 1698 unter dem titul ban aſeeroberkaͤhnen nach Reutwen, Manſchenow, ö. nachzuſehen. Dergleichen urtheil
man dann auch wohl fällen mag von derlen
Tucheband, ja bis nach Guſow fahren Fönnen. A. 1694 im frübjahr, hat das waſſer gen Waſſerergieſſung, von welcher Annaliſta eine elle und faſt bei fünf viertel hoch auf Saxo meldet, daß fie A 1039 ſich zugetrader Niederlage zu Frankfurt geſtanden, gen, aquae longe jateque inundaverunt und wobon das andenken noch an des Bötchers inſonderheit von der, ſo in unſern zeiten A. hauſe daſelbſt mit eiſernen ziefern zuſehen ges 1736 ein ſo groſſes aufſehen gemacht, dabon weſen, mit dem hauſe aber eingegangen. Noch bald mit mehrem. ö
biel gröſſer aber und der von 15635 ganz gleich A. 1709 fiel nach dem langen winter im iſt die geweſen, welche A. 1698 im monat Marz ein ſchleuniges und anhaltendes thauApril ſich eraüget, da die Oder allenthalben wetter ein, welches den haufig gefallenen ganz auſſerordentüich ausgetreten, die dabon ſchnee und eig in eine plöͤzliche Vaſerfuht gelegene gegenden unter waſſet gefebet, und berwandelt, und das noch art und in hin und wieder groſſen ſchaden gethan, auch manchen orten wohl etliche mahl uͤbereinanin Frankfurt den Damm nahe bei der Kuh. der gefrohrne flußeis auflbſete, wodurch chen burg durchgebrochen, und einen freien lauf falls hin und wieder viel ſchaden angerichtet über die felder und wieſen bekommen, die fie unter andern auch alle Oderdaͤmme bo auch mit ſolcher geſchwwindigkeit und gröffe Entenfang bis an die Krohnmühle bei Kuͤſtrin üͤberſchwemmet, daß die Einwohner daher- weggeriſſen, auch an dem daſigen kurzen um kaum zeit gehabt ihr vieh, ja ſich ſelbſt Damm und deſſen brüffen groſſe riſſe berutund ihre Kinder zuretten; und iſt das waſſer ſachet, ſonderlich aber an der groffen DIE nicht allein zu den thüͤren, ſondern an unters bruͤbke vor der Feſtung durch antreibung ſchiedenen orten ſogar zu den fenſtern hinein. zweier eingefrohrnen aber losgegangenen gedrungen. Der durchbruch iſt auch ſo groß holzflöſſe einige pfaͤhle ausgehoben, und en gemeſen, daß die Reiſende aus Schleſien, groſſer theil derſelben weggenDMMCN wor. Polen, dem Sternhergiſchen und ſonſten So groß aber, alt fie auch geweſen/ 6.