Teil eines Werkes 
Bd. 1 (1751)
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281
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28J Fünfter Theil, Il. Buch. VII. Kap. Von der Stat Witſtok. 282

Wy broder Johann Abbet ende Vort dat gemeyne Convent des Gajeshuſes und Cloſters thom Campe des Ordens van Ciſters des Geſtichtes van Collne bekennen apenbar vor allen die deſſen Brieff ſyen off horen leſen, dat wy eyndrechtiglicke mit bes rade unde woulbedachten Mode ook mit witſchöp en wille uſen Ouerſten en ouſer al­ler dem Erſame Rade tho Wiſtock ende dem gantzen Gemeine recht und redelick Ver­kofft hebben unde Verkopen yn Kraffte diſes Brieffs vor ene Summe Geldes die unſ woul vernuͤget is, ouſſe Land und Luͤde, Erue und Guͤder toe dem Habe toe Koetze, unde toe dem dorpe toe Khwe unde vort alle uſe andere dorpe unde dorpſtedten als Glaue, Wuſterade, Schoͤnevelde, en Berlin, puk alle dy Gudere dy wy darotve füß lange hertoe deſſen Dagen in Water, in Acker, in. Weide, in Bußchen unde Holte, in Broͤcke, in Grentzen gewonnen en ungewonnen mit

alle oren Rechten und Vrieheiden pflicht en

onpflicht nyet uthgenamen, rowelick beſeten en gebruͤket hebben der guder Kaͤepbrieve, herſchop und Voreigensbriebe die mit unſer

Volbort en Witſchop von uſen lieve mede

hrodern alſe broder Lambert von Tancten

Prieſter en broder Gherdt von Gelwe Con

vers Profeß broders den wy dat bevalen

hadden in dem apenbare der Voirſchreuen guder name beleghenge unde Marckſcheiden uthgedruͤcket unde beſchreuen ſint, dem Nas de tho Wiſtock geaniwertet ſint, der ſe ſick met allem Rechte unde mate brucken ſullen en mögen, alß wy ſuͤß lange gedan hebben, und dancken dem Vorſchreuen Rade guter betalinge der Summe Gelds de wy in unſes

Gaideshuſes Vromen in Meringe Gades­dienſtes gekeret hebben en doen mit deſſen breve der vorſchreven Guͤdern hreve, beſit­tinge, herrſchop aller Rechticheit und toe behörunge nyet uthgenomen ane tybt und ewig ſchwigen und willen en des eine wer we­ſen ſo lange als wy van rechte des pflichtig fon, vort vor alle die yene die vor recht Kamen willen. Vortmer Verplichte wy uns offte ſe hyrnamals utdencken konde, einige bete­ring und fromlicker wyſe vnſten brive tho erer und der goͤder fredſamer beſittinge, die wille wy und unſe Nakoͤmlinge, wanner wy darto geeyſchet werden ſondern töͤgeringe off wederſprake mit willen en borgeweß auer­

geuen unde verſegeln. Alle duſſe vorgeſchre­

nen Stuͤcke und eyn ienelyck beſondern lauen wy Broder Johann Abbet und Convent des Vorſchrewen Gajßhuſes und Cloſters

toe Campe vor ons en onſe Nakoͤmlinge ſte­

de en beſte unverruͤckt und unverbraken, ſon­

der jennigerley yn Vyndige nyer Vonde en ſonder gevehrde ewiglich wol toe holdende. Tho groter bekantniſſe ſoe hebben wy Abbet unde Convent, vorgeſchrewen ouſe Segele mit Witſchop an diſſen bref laten hanggen in dem Jaren unſers Heren tuſend vier hun­dert ſoͤß und doͤrtig des Sonedages toe Mid­defaſten alſe man ſynget in der heligen Ker­cken Lætare leruſalem.,

Weil aber die Stat mit den Herzogen zu Meklenburg dieſer guͤter halber in aller­hand weiterung gerahten, und Biſchof Con­radus nicht in dem ſtande geweſen, ſie gnug­ſam zubeſchuͤtzen: ſo iſt neun jahr nach ges ſchehenem kauf zwiſchen beiden parteien ein vergleich aufgerichtet, und vermoͤge deſſen dem Herzog einige von gedachten ſtuͤlken abgetre­ten worden.;

Von Gades Gnaden wy Heinrich der Older und Heinrich der Junger Hertzo­

en zu Meckelborgk, Stargarde und Roe­ok Herren, Foͤrſten zu Wenden, bes kennen vor unß unſer Erven und Nakoͤme­

lingen, das die Ehrwerdigen Geſtrengen

und duͤchtigen Nabeſchreuene, tuͤſchen Unß van eynen unde die Erſamen und Vorſichti­gen Radmanne und dat gantze Gemeinde der Stadt Witzſtock von dem andern deyle van der Doͤrpere und Gudere wegen, die fe gekofft hebben von den Moͤnnicken des Kloſters Campen by dem Rihne belegen nomentlich den hoff Koetze, de Mollenſtedte darſuͤlweſt, Kywe, Winterfeldten, Scho­neveldten, Woſterade, Glawe, Groten, Berlin und der Moͤnnicke Heide de de Koetze­ſche heide genomet is alſo dat wy von den borgeſchrewen Guͤdern hebben beholden und bruͤcklicken beſitten ſcholen tho ewigen tyden, dat doͤrp Kywe mit allen ſinen thobehorigen, Nutten und Vryheiden und Rechtigheiden an Ackern, Holten, Water und Weiden, Graͤſing, alſe dat ligt in ſiner Veltmarcke und Scheyden den Hoff und Hoffſtede Koe­tze, die Mollenſtede, darſelueſt und alle See und Watere daſelueſt, die Dorpſtede und Veldmarck Winterfeldt ock als dat ligt in ſiner Scheiden an der heide tom Koetze unde an allen holten, ſcholen wy hebben beholden

unde bruiklicken beſitten, ſo vele Buwholte

und Brenholt aſſe unß tom wredenhagen nott und behoff is. Ock ſchole wy darane

hebben Maſt unſern Swynen unde de Jagt

darſelueſt, alſo dat dar anders nemand inne Jagen ſeal ane wy unde de unſeren. Were S3 ydt

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