82 Geognostisches.
Die auf dem vorliegenden Blatte vertretenen Alluvionen erfüllen die Rinnen oder Einsenkungen der Hochfläche und umfassen Flusssand, Moorerde, Moormergel, Torf, Wiesenkajlk, Raseneisenstein, Schlick, Abrutsch- und Abschlemm-Massen, Aufgetragenes Land, Grubenhalden und fallen, des weissen Grundtons auf der Karte wegen, leicht in die Augen. Die Entstehung des Flugsandes auf dem Unteren Sande der Hochfläche kann unter Umständen bis in die Interglacialzeit oder bis in den Schluss der letzten Vereisung zurückreichen und hätte daher zum Theil schon früher— weil auf der Grenze zwischen Alluvium und Diluvium stehend— Erwähnung finden müssen, was jedoch, um doppelte Besprechung zu vermeiden, unterblieb.
Flusssand— mit den geognostischen Buchstaben as und
braunen Punkten auf weissem Grundton— nimmt in der Hauptsache das Liegende sämmtlicher auf dem Blatte verbreiteter Moorerde- und Torfablagerungen ein, tritt jedoch auch in kleineren inselförmigen Parthieen aus dem mit Humus- Ablagerungen erfüllten
Rinnen hervor(wie z. B. am Grenzgraben, 0,75 Kilometer südwestlich von der Jägelitz in der nordöstlichen Ecke des Blattes, bei den Abbauen zu Barentin 1,6 Kilometer südwestlich von Berlitt, 1,1 Kilometer südwestlich von Demertin u. a.) oder begleitet die Thalsandflächen und vermittelt den Uebergang zur Moorerde (wie z. B. westlich vom See-Berg am Granzower See, am Plateaurande nahe der zum Gute am KEichholz- Berg gehörigen Ziegelei. Es ist ein theils fein-, theils grobkörniger, blendend weisser— daher ausgewaschener—, bei nasser Lage bläulichgrauer, in Folge Eisengehaltes rothbraun, bei Humusbeimengung grau bis schwarz gefärbter, kalk- und geschiebefreier Sand.
Torf(at)— an kurzer, doppelter Strichelung im weissen Felde kenntlich— besteht aus einem Gemenge von schwarzbraunem Humus(torfigem Humus, saurem Humus) mit ineinander verfilzten oder lagenweise aufeinander gepressten, in den verschiedensten Stadien der Zersetzung(Vertorfung) begriffenen Wurzelstengel- und Blattresten, welche vorherrschend Sumpfgräsern angehören. Er bildet sich an Orten, an welchen Wasser stagnirt