Heft 
(2005) 4
Seite
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Fortgeltung der auf der Grundlage der Besonderen Prüfungsbestimmungen für die Zwischenprüfung im Lehramtsstudium des Faches LER vom 21. Januar 1999 und der Ordnung vom 22. Mai 2003( AmBek Nr. 07/03 S 34) durchgeführten Prüfungen wird durch das In- Kraft- Treten dieser Ordnung nicht berührt. Wer sich bei In- Kraft- Treten dieser Ord­nung im Lehramtsstudiengang LER befindet, kann die Zwischenprüfung längstens bis zum 31. März 2007 nach den bei der Aufnahme des Studiums gel­tenden Rechtsvorschriften ablegen.

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In- Kraft- Treten und Außer- Kraft- Treten

( 1) Diese Prüfungsordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in den Amtlichen Bekanntmachun­der Universität Potsdam in Kraft.

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( 2) Mit Ablauf des Wintersemesters 2006/2007 tre­ten für die Studierenden des Lehramtsstudienganges LER die Besonderen Prüfungsbestimmungen für die Zwischenprüfung im Lehramtsstudium des Faches LER an der Universität Potsdam vom 21. Januar 1999, veröffentlicht in den Amtlichen Bekanntma­chungen der Universität Potsdam( AmBek Nr. 14/00, S. 230), und die Ordnung vom 22. Mai 2003( Am­Bek Nr. 07/03, S. 34), außer Kraft.

Anlage 1: Beschreibung der Module:

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Module im Bachelorstudium

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I. Philosophie( 10 SWS; 13 LP)

I.1. Modul: Einführung in die Philosophie( 4 SWS; 4 LP)

a) Philosophische Propädeutik( 2 SWS; 2 LP) b) Systematische Einführung( 2 SWS; 2 LP) Veranstaltungstypen: Seminar und/ oder Vorlesung Teilnahmevoraussetzungen: keine

Inhaltsbeschreibung und Qualifikationsziele: Das Modul vermittelt methodische, historische und sys­tematische Grundlagen für das Studium der Philoso­phie. Die Studierenden sollen einen Überblick über die Erkenntnisinteressen sowie über die geschichtli­chen und systematischen Grundlagen der Philoso­phie erwerben. Zudem bietet das Modul Einblicke in die zentralen Argumentationsfiguren und Techniken der Philosophie.

Die Belegung dieses Moduls ist vorgesehen für das 1. Studienjahr.

Prüfungsmodalitäten: Klausur oder schriftliche Aus­arbeitung in jedem Kurs sowie eine schriftliche Hausarbeitarbeit( 3 LP) zu einem der Kurse von

Modul 1. oder 2.

1.2. Modul: Einführung in die Praktische Philo­sophie/ Ethik( 6 SWS; 6 LP)

a) Grundpositionen der Ethik( 2 SWS; 2 LP) b) Grundprobleme der Praktischen Philosophie( 2

SWS; 2 LP)

c) Angewandte Ethik( 2 SWS; 2 LP) Veranstaltungstypen: Seminar und/ oder Vorlesung Teilnahmevoraussetzungen: keine

Inhaltsbeschreibung und Qualifikationsziele: Das Modul führt methodisch, historisch und systematisch in die Praktischen Philosophie und deren Teilgebiete ein.

Die Studierenden sollen sich einen Überblick über die wichtigsten Positionen der Ethik erarbeiten. Sie werden in die zentralen Fragestellungen, Methoden und Antworten der Praktischen Philosophie einge­führt. Sie lernen exemplarisch an Beispielen das anwendungsbezogene ethische Argumentieren. Prüfungsmodalitäten: Klausur oder schriftliche Aus­arbeitung in jedem Kurs sowie eine schriftliche Hausarbeitarbeit( 3 LP) zu einem der Kurse von Modul 1. oder 2.

II. Religionswissenschaft( 10 SWS; 13 LP) II.1. Modul: Religionsgeschichte( 8 SWS; 8LP) a) Christentum( 2 SWS; 2 LP)

b) Judentum und Islam( 2 SWS; 2 LP)

c) Weltreligionen und Religiosität in der Gegenwart ( 2 SWS; 2 LP)

d) Religionsgeschichtliche Texte( 2 SWS; 2 LP)

Veranstaltungstypen: Vorlesungen und Seminare Teilnahmevoraussetzungen: Das Modul ist für Stu­dienanfänger konzipiert; die einzelnen Veranstaltun­gen beziehen sich nur bedingt konsekutiv aufeinan­der; empfohlen wird die begleitende Lektüre der Bibel und des Korans sowie einer einführenden Textsammlung.

Inhaltsbeschreibung: Das Modul vermittelt eine Einführung in die Grundlagen und Entwicklung der großen Religionen und versucht ihre formativen Elemente, zentralen Themen und sonstige Charakte­ristika heraus zu arbeiten. Es führt dabei in die grundlegenden Texte dieser Religionen ein und behandelt deren wesentliche historische Entwicklun­gen. Auf diesen Grundlagen aufbauend, werden in einem Lektüre- Seminar wichtige Texte der genann­ten Religionen vorgestellt und deren Hermeneutik und Wirkungsgeschichte methodisch erschlossen. Qualifikationsziele und Prüfungsmodalitäten: Die Studierenden sollen befähigt werden, die Besonder­heit jeder einzelnen Religion aus ihrer historischen Entwicklung heraus zu verstehen sie mit anderen zu vergleichen. Sie erlernen Grundtechniken der Er­schließung und Auslegung religiöser Texte, welche es ihnen ermöglichen soll, diese selbständig für den Unterricht aufzubereiten.

Jede Veranstaltung wird mit einer Textinterpretati­ons- Übung oder Essay( ca. 4 Seiten) oder einer 2- stündigen Klausur abgeschlossen. Für das Modul Religionsgeschichte ODER das Modul Themen der Religionen I ist eine Proseminarsarbeit( 3 LP) anzu­fertigen. Voraussetzung zur Teilnahme an den stu­dienbegleitenden Prüfungen( Essay, Klausur) ist die regelmäßige Anwesenheit der Studierenden.

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