Heft 
(1927) 36
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eines ganzen Volkes zu einem einzigen, bindenden Gedanken: dem der Freude über die Erfüllung des tausendjährigen Traumes von Deutschlands Größe und Einigung.

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Ein anderes Mal es war im Sommer 1881 standen wir, um besser sehen zu können, vor dem Hause auf Stühlen und sahen dem Ein­zuge der jungen Braut des Kaiserenkels, der Prinzessin Auguste Viktoria, zu. Sie fuhr an der Seite des ihr soeben im Schlosse Bellevue angetrau­ten Gemahls auf der Mittelpromenade nach dem Schlosse. Auch hier ju­belnde Freude beim Anblick der jugendlich anmutigen Prinzessin; auch hier glückliche, strahlende Gesichter und blanke Augen, und keiner der Anwesenden konnte ahnen, daß diese echte Landesmutter, die Helferin und Trösterin der Schwachen, diese so fromme und glaubensfeste Frau, einmal dem Pöbel in ihrem Heim entgegentreten müßte, daß sie, die strah­lende Kaiserin, einst fern der Heimat in den Armen ihres entthronten Gatten sterben würde.

,, Mitten wir im Leben sind von dem Tod umfangen", dieses alte Lied aus der Zeit des dreißigjährigen Krieges drängte sich uns unwillkür­lich auf die Lippen, als wir im März des Jahres 1888 den Sarg mit den Ueberresten des müden Senex Imperator an der ergriffenen, schweigen­den Menge vorüberfahren sahen, des Mannes, der nach einem Leben

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