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zu benennen, und die botanischen' Tannen und Fichten mit Tannen zu bezeichnen Es ist durchaus richtig, daß die in Berlin und in der Mark aufwachsende Generation allgemein die Kiefern als Fichten falsch bezeichnet. Wenn der Berliner ,, in die Fichten geht", meint er stets die Kiefern. Fichten sind infolge ihres geringen Wuchses und ihrer langsameren Holzentwicklung in der Mark immer seltener geworden. Es ist aber mit Bestimmtheit anzunehmen, daß die„ Dechtower Fichten" 1675 in der Schlacht bei Fehrbellin wirkliche Fichten waren, schon weil diese eine vorzügliche Deckung gegen Sicht geben und in dieser Hinsicht die Kiefern erheblich übertreffen.
z. B.
Beachtlich erscheint, daß die Kiefer( Pinus) ab und zu auch Namen führt, die eigentlich anderen Nadelhölzern zukommen: Tanne in Livland, Feichte(!) in den Ostalpen, Fiechte(!) im Elsaß, Arvä in der Schweiz. Hier liegt vielleicht eine mundartliche Uebertragung vor.
den WeißDie Fichte( Picea) heißt indessen im Gegensatz zu tannen( Abies) auch Rottanne und an diesen Namen sollte man in Verbindung mit Fichte auch denken.
Wer aufmerksam durch die Lande zieht und sich die Unterschiede mal zeigen läßt, wird, auch wenn er nicht gerade in botanischen Spezies Vertiefung suchen will, leicht unsere drei wichtigsten Nadelhölzer Kiefer, Martin. Fichte und Tanne unterscheiden lernen.')
Opfersteine, Näpfchensteine, Teufelssteine.
Im Mon.-Bl. auf S. 23, Z. 2 und 3 v. o. heißt es: einen sicheren
Opferstein
kenne
aber ich
das
darf ich
bisher
wohl
überhaupt nicht".
Ich bin ja kein Prähistoriker, kann also auch kein maßgebendes Urteil abgeben, sagen, abgeben, aber daß keiner von den mir bekannten als„ Opferstein" bezeichneten Findlingsblöcken der Mark irgend etwas an sich hat, was ihn als solchen ansprechen läßt. Dagegen möchte ich es für sehr wahrscheinlich halten, daß ein nicht als Opferstein bezeichneter Block ein solcher war. Es ist das der zwischen Zielenzig und Lagow liegende ,, gehauene Stein". Dieser hat an der oberen Fläche eine Vertiefung, von der aus nach mehreren Seiten flache Rinnen nach unten gehen. Rinnen ganz anderer Art, als man sie sonst wohl findet. Sie sind ganz so angelegt, als sollten sie Flüssigkeit zum Boden ableiten. Daß diese Rinnen alt sein müssen, ist daraus zu schließen, daß das in der Nähe liegende Dorf Gehauenstein heißt.
Auf S. 29, Z. 3 von unten, heißt es:„ Bei einigen der genannten Oertlichkeiten ist es das Vorkommen von sog.„ Näpfchensteinen", die
ihre sakrale Bedeutung wahrscheinlich gemacht haben; denn diese hat man schon früh mit uralten gottesdienstlichen Bräuchen in Verbindung gebracht." Diese ,, Näpfchen" haben sicher nichts mit sakralen Gebräuchen
1) Vgl. über Baumnamen und ihre Wandlungen das ausgezeichnete Werk von Joh. Hoops: Waldbäume und Kulturpflanzen im german. Altertum( Die Schriftltg.).
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