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Relicta Wasmuth super IV mansos pactum. Illi de Falkenhagen super I mansum pactum. Dob.er, civis in Berlin, habet super IV mansos II frusta, quia, quilibet mansus dat X solidos et non plus emit a prefecto, fuerunt Marchionis in brevi. Supremum judicium et servitium curruum habet Frize Bardeleven. Predictus emit a Bernhardo de Schulenburg, milite, sunt III anni. Bernhard de Schulenburg habuit a Marchione unum annum. Stagnum non est ibi locatum monialium. Ad precariam quilibet mansus II solidos exceptis mansis, quos habet Dobler, qui non solvunt precariam."
Zu deutsch: ,, Es sind 52 Hufen, von denen der Pfarrer 2 innehat. Der Schulze, genannt Falkenhagen, hat mit seinen Brüdern 12 Hufen, von denen er Vasallendienst schuldet, vom Markgrafen zum Lehen, die deren Vater von einem gewissen Stromer gekauft hat. Als Pacht geben einige Korn, andere Pfennige. Vier Hufen geben ein Stück Geld, und ebenso zahlen die andern. Kossäten sind 36. Sie zahlen insgesamt 3 Schock Hühner und 3 Pfd.( Silber). Der Krug gibt 1 Pfd.( Silber) an Fritz Bardeleben. Die von Etzin geben von 4 Hufen Pacht von alters her, vom Markgrafen, die Nonnen in Spandau von 10 Hufen von alters her, die von Prigarde von 11 Hufen von alters her, vom Markgrafen. Die geben jeder 6 Scheffel Roggen und nicht mehr. Fritz Bardeleben hat die Pacht von 14 Hufen, die er von Ber. von Schulenburg gekauft hat. Die Witwe Wasmuth hat die Pacht von 4 Hufen, die von Falkenhagen von 1 Hufen. Dobler, Bürger in Berlin, hat von 4 Hufen 2 Stück Geldes, weil jede Hufe 10 Schillinge und nicht mehr gibt; er hat sie gekauft vom Schulzen; bis vor kurzem gehörten sie dem Markgrafen. Die höchste Gerichtsbarkeit und den Wagendienst hat Fritz Bardeleben; der Vorgenannte hat sie von Bernhard von Schulenburg gekauft, einem Ritter, vor 3 Jahren. Bernhard von Schulenburg hatte sie vom Markgrafen ein Jahr. Der Teich der Nonnen ist dort nicht vermietet. Zur Bede gibt jede Hufe 2½ Pfennige, mit Ausnahme der Hufen, die Dobler hat, die aber keine Bede bezahlen."
,, Das Schoẞbuch: Falkenhagen hat Hake von meyn Hern. Uf der Felt Marck seyn XL Huben. Davon hat der Pfarr II. So seyn XII Huben. Gibt iglich V schilling S. So seyn noch XII Huben. Gibt iglich XI Schepel Roggen. XXXIV Huben; gibt iglich IV Schepel Roggen IV Schepel Habern. Der Cruck( Krug) gibt XV gr. dy Coseten geben an Gelde. An Huner I Seck XVIII gr. dar yst eyn Landschepe; hat II Stuck frey. als gerechnet uf XVI Stuck VII gr. Geben dy Helfft eyn Seck XVI gr." Beziehungen zu der wohltätigen Kalandsbrüderschaft zu Spandau werden aus dem Jahre 1356 gemeldet, wo ihren Einkünften aus Falkenhagen von Albrecht Fernholt 5 Schock Groschen zuflossen.
Der v. Etzinsche Anteil gelangte hierauf an Michel v. Schlabrendorf, der ihn 1379 seiner Tochter, einer Nonne des Spandauer Klosters, und diesem selbst überließ; die Besitzanteile der Gebr. Bardeleben erkaufte das Kloster ebenfalls 1379 und erhielt vom Markgrafen Sigismund das Eigentumsrecht.