Heft 
(1917) 25
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18. (8. ord.) Versammlung des XXV. Vereinsjahres.

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eines unterhalb des Kahnbildes eingravierten humorvollen Schifferliedes schloß der Vortragende seine einer verflossenen Kunstepoche gerecht werdenden interessanten Ausführungen. (Hierzu 2 Abbildungen Caputh und Werft Havel­berg).

Von den zahlreichen Büchervorlagen des Abends seien folgende er­wähnt :

Aus dem Seelenleben dreier junger Helden. Veröff. von (Prof. Dr.) Bertold Schultze (Oberl. am Schiller-Gymnasium zu Groß-Lichter- felde b. Berlin). Weidmannsche Buchh. 1917. 1) Alexander Bratschke, geb. 14. Dez. 1895 in Kalau N.-L., Abiturient. Gefallen als Leutnant bei Welsinow-Stochod, Ritter des Eisernen Kreuzes (Poet) am 8. August 1916.

2) Werner Pfaffenberger, geb. 10. Juni 1896 zu Berlin. Gefallen als Kriegsfreiwilliger bei Poelekapelle am 24. Oktober 1914. Wollte Theo­log werden. Interessante Tagebuchnotizen.

3) Werner Kreienberg, geb. 19. August 1891 zu Groß-Lichterfelde. Abiturient, gefallen als Fähnrich bei Arras am 27. Dez. 1914. Ergreifende Feldpostbriefe.

Diesen drei jungen Helden schließt sich auf das Würdigste an der eben­falls auf jugendlichem Kampfbett 1916 erlegene Philologe Friedrich Göhrke mit einerMein Kriegslied betitelten Sammlung von 19 Kampf­stimmungsgedichten (Berlin 1916, Vaterl. Verlags- und Kunstanstalt). Ge­fallen am 7. Nov. 1916, 27 Jahre alt. Sohn des Pfarrers Göhrke, der unsi freundlichst in der Nikolai- und Klosterkirche geführt hat.

Ferner: Gustav Frenssen:Ein Brie f, Berlin 1916. 2. Aufl. G. Grotesche Verlagshandl. Gerichtet zur Aufklärung über die Knegs- ursachen an Freunde in den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika. Na­türlich völlig ohne Erfolg.

Von u. M. Dr. Hans Brendicke:Führer auf der Wanderung durch Alt-Berlin-Kölln. Berlin 1917. (E. S. Mittler u. Sohn). Be­kanntlich führt unser beliebtes Mitglied als alter Turnvater frisch, frei, fromm, fröhlich durch die wichtigsten Stätten Alt-Berlins und Alt-Köllns und hat nun in diesem gedruckten und illustrierten Führer ein auch für weitere Kreise sehr geeignetes Verständigungsmittel in die Hand gegeben. Ein paar unbedeutende Versehen sind in dem bereits nötig gewordenen 3- Neudruck beseitigt.

Das Museum der Stadt Dahme. Herausg. von Max Wald da­selbst im Kriegsjahr 1916. Das nützliche Werkchen (30 Pf.) ist mit 24 Ab­bildungen freundlich ausgestattet und wird allen Besuchern bestens emp­fohlen

Von den Kreiskalendern für 1917 werden 3 besonders beachtens­werte vorgelegt;