Heft 
(1917) 25
Seite
136
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136 4. (2. außerord.), 5. (3. außerord., Versammlung des XXV. Vereinsjahres.

Sitzungsberichte.

4. (2. außerord.) Versammlung des XXV. Vereinbares.

Mittwoch, den 31. Mai 1916.

Vorsitzender: Prof. Dr. Pniower.

1. Prof. Dr. Pniower: Vorlagen aus dem Museum.

2. Herr Rehberg-Oranienburg: Ein märkischer Chemiker [F. F. Runge]. Erscheint später.

S. (3. außerord.) Versammlung des XXV. Vereinsjahres.

Mittwoch, den 20. September 1916.

Herbstwanderung nahe Jagdschloß Stern verbunden mit Pilzsuche unter Führung u. M. Frau Berta George.

Der Vorsitzende Geheimrat Friedei sowie die Ausschuß-Mitglieder Rechnungsrat Kerkow und Bankier Eugen Preuß empfingen die zahl­reichen Teilnehmer. Die Führung unter der bewährten Leitung der pilzkundigen Frau Berta George erzielte noch günstigere Sammlungs­ergebnisse, als der Pilzausflug am 2. Oktober 1915, weil der Sommer diesmal ungewöhnlich feucht war.

Es kann auf den Ausflugsbericht XXIV S. 150151 verwiesen werden.

Das Jagdschlößchen Stern, ein bescheidener einstöckiger recht­eckiger Bau aus rotem Backstein, weiß gefugt nach Art der hollän­dischen Häuser in Potsdam, wurde ebenfalls wieder aufgesucht. Dort münden 14 Gestelle zu einem Stern zusammen; darnach ist auch die Jahreszahl der Erbauung 1714 leicht zu behalten.

Mit besonderem Interesse betrachtet wurden die Jagdszenen, Öl­gemälde aus der Zeit Friedrich Wilhelms I., selbstverständlich auch die 5 Riesengeweihe desGroßen Hans und die schönen weißen Wandteller, holländische Fayence mit blauen geschnörkelten Anfangs­buchstaben des Namens des Regenten. Alles im Raum Eingangs links. Die ungeheure Bettsponde im Raume Eingangs rechts nimmt die ganze Wand ein. Die Bettlade ist so groß, daß man sich darin verlieren kann.

In dem hübschen Garten des Gastwirts Rindfleisch beim Wirts­haus zum Jagdhaus Stern wurde während des Kaffees die Beute ge­sichtet, die giftiger; von den eßbaren Pilzen sorgfältig gesondert unter