Heft 
(1.1.2019) 1/2
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interdisziplinären Zusammenarbeit von theologischen oder philosophischen Ethi­kern mit Medizinern, Juristen, Naturwissen­schaftlern und Soziologen basieren. Anträ­ge können bis zum 15. April 1998 gestellt werden. Nähere Informationen: Dr. Thomas Wiemer, DFG, Referat ILA7, Tel.(0228) 885­2404, Fax(0228) 885-2777, E-Mail: thomas. wiemer@ia7.dfg.d400.de. mn.

BMBF: Ideenwettbewerb

für Leitprojekte

Das BMBF will die Innovationsorientierung der Forschung in Deutschland stärken. In einem offenen Wettbewerb der besten Ide­en sollen ergänzend zur traditionellen Projektförderung Innovationsziele in Leitprojekten konkretisiert und Wege iden­tifiziert werden, auf denen Kompetenzvor­sprünge im internationalen Vergleich er­reicht und genutzt werden können. Leitprojekte setzen sich zum Ziel, Unterneh­men, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in enger Zusam­menarbeit von Anfang an in den Forschungs­prozeß einzubinden, um marktrelevantes Innovationspotential schon im Entstehungs­prozeß gemeinsam zu erkennen. Leitprojek­te sollen Wissen zusammenführen, Kräfte bündeln und eine Schrittmacherfunktion übernehmen. Die Umsetzung in Produkte, Verfahren und/oder Dienstleistungen wird so integraler Bestandteil des gemeinsam ge­stalteten Innovationsprozesses. Ausschluß­frnst ist jeweils der 31. März 1998. Die Ideen­skizzen(dreifach) sind beim Projektträger BEO, Forschungszentrum Jülich, 52425 Jülich, einzureichen.

Vor Antragstellung sollte mit dem Projekt­träger Kontakt aufgenommen werden. Die Themenfelder lauten:Ernährung- moder­ne Verfahren zur Lebensmittelerzeugung, Kontakt: Dr. Straub, Tel.(02461) 61-4460, Fax(0241) 61-2730, E-Mail: r.straub@fz­juelich.de,Energieerzeugung und Speiche­rung für den dezentralen und mobilen Ein­satz, Kontakt: Dr. Bertram, Fax(0241) 61­3131, E-Mail:h.-g.bertram@fz-juelich.de und Mensch-Technik-Interaktion in der Wissens­gesellschaft. Ideenskizzen zu diesem Leit­projekt können beim Projektträger des BMBF für Informationstechnik beim DLR, Abteilung Informationsverarbeitung, Rudo­wer Chaussee 5, 12489 Berlin, Tel.(030) 67055-741, Fax(030) 67055-742, E-Mail: leitprojekte.mti@dlr.de eingereicht werden. Nähere Informationen unter http://www. bmbf.de oder im Dezernat 1 bei Dr. Norbert Richter, Tel.(0331) 977-1778. ni.

Europäische Graduiertenkollegs

Zur Verstärkung der europäischen Koope­ration auf dem Gebiet der Graduierten­förderung will die DFG die Einrichtung Europäischer Graduiertenkollegs unter­

stützen, die aus dem Förderungspro­grammGraduiertenkolleg finanziert wer­den. Anträge können jederzeit unabhän­gig von üblichen Fristen des Verfahrens vorgelegt werden.

Die Beantragung eines Kollegs setzt voraus, daß das Forschungsprogramm mit Wissen­schaftlern zumindest einer Partnerhoch­schule im europäischen Ausland durchge­führt wird. Am Studienprogramm, das an allen beteiligten Universitäten gewährleistet sein muß, sind die Hochschullehrer und Doktoranden der Partnerhochschule einzu­beziehen. Jeder Promovierende muß wäh­rend der Anfertigung der Dissertation sechs bis zwölf Monate an der Partnerhochschule im Ausland arbeiten.

Finanziert werden können Stipendien, ein­schließlich Zuschläge für Auslandsaufent­halte, erhöhte Mittel für Gastwissenschaft­ler, Verbrauchsmaterial, Kleingeräte, Lite­raturmittel und sonstige für die Disser­tationsarbeiten(auch der ausländischen Gastdoktoranden) notwendige Ergän­zungsausstattung, um 25% erhöhte Koor­dinationsmittel und alle übrigen im Rah­men des Graduiertenkollegs zu beantra­genden Mittel. Spätestens bei der Bewilli­gung der Mittel muß sichergestellt sein, daß dem ausländischen Partner kompli­mentäre Mittel zur Verfügung stehen. Die maximale Laufzeit beträgt neun Jahre. Dar­über hinaus gilt für die Antragstellung das Merkblatt für Graduiertenkollegs, das im Dezernat 1 bei Dr. Norbert Richter angefor­dert werden kann. Weitere Informationen: Dr. Robert Paul Königs, Tel.(0228) 885­2424, E-Mail: koenigs@iiigk.d400.de. ri.

16 neue Sonderforschungsbereiche

Die DFG hat zum 1. Januar 1998 sechzehn neue Sonderforschungsbereiche(SFBs) und vier neue Transferbereiche eingerich­tet. Transferbereiche werden von der DFG im Rahmen bereits bestehender SFB's eingrichtet, um die partnerschaftliche Zu­sammenarbeit von Hochschulforschern mit Anwendern zu fördern. Insgesamt fördert die DFG somit 252 Sonderforschungsberei­che an 58 Hochschulen, für die rund 583,9 Millionen DM zur Verfügung stehen. Die Universität Potsdam, namentlich die Profes­sur für Photonik von Dr. Ralf Menzel, ist in einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Max­Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflä­Chenforschung am an der Technischen Uni­versität Berlin bewilligten SFB 448Meso­skopisch strukturierte Verbundsysteme beteiligt. nl.

Bellagio Study Center

Seit 1959 unterhält die Rockefeller Foundation im italienischen Bellagio am Comer See ein Zentrum für internationale Konferenzen und Forschungsaufenthalte ein­zelner Wissenschaftler. Die Stiftung fördert

durch Bereitstellung der Tagungs- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Über­nahme der Verpflegung Workshops und Konferenzen bis zu 25 Teilnehmern für den Zeitraum von rund einer Woche einschließ­lich An- und Abreise, übernimmt jedoch nur in Ausnahmefällen auch die Reisekosten. Be­werbungen sind etwa 14 Monate vor Konfe­renzbeginn an die Stiftung zu richten, die in der Regel binnen drei Monaten eine Ent­scheidung trifft. Ferner fördert die Stiftung Aufenthalte von Wissenschaftlern bis zu 35 Tagen, um Arbeiten vorzubereiten oder Ma­nuskripte abzuschließen. Die Broschüre Bellagio Study& Conference Center 1997­1998, die Einzelheiten und Hinweise zu Antragstellung und Antragsfristen enthält, kann im Dezernat 1 eingesehen werden. ri.

Leonardo da Vinci

Für die Teilnahme am länderübergreifen­den EU-Austausch- und Vermittlungspro­grammLEONARDO DA VINCI Berufsbil­dung können wieder Anträge gestellt wer­den. Das Programm dient der Verbesse­rung der Berufsbildungsmaßnahmen in Un­ternehmen unter Beteiligung von Sozial­partnern und in Hochschulen sowie der Verbesserung von Sprachkenntnissen und der Verbreitung von Innovationen. Die An­tragsfrist endet am 31. März 1998. Infos über http://europa.eu.int/en/comm/dg22/ leonardo.html. gr.

EU: MLIS-Programm Das ProgrammSprachliche Vielfalt der Gemeinschaft in der Informationsgesell­schaft(MLIS) fordert auf, Vorschläge zur Demonstration optimaler Methoden des UÜbersetzens und Dolmetschens und zum Aufbau eines europäischen elektronischen Terminologieforums einzureichen. Der Aktionsbereich 2 des Programms MLIS Demonstration optimaler Methoden des UÜbersetzens und Dolmetschens richtet sich an Anbieter von Sprachdiensten, die die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Methoden ver­bessern müssen und wollen. Gefördert wer­den Innovationen beim Übersetzen und Dol­metschen im weitesten Sinne. Der Aktions­bereich 1 des Programms Aufbau eines europäischen elektronischen Terminologie­forums richtet sich an Terminologieein­Yichtungen, die in einem oder mehreren Be­reichen neue Termini kreieren, suchen und validieren, sowie an Einrichtungen für Terminologienormung und Einrichtungen mit eigenen Terminologiesammlungen. Die Anträge sind bis zum 31. März 1998 an die Europäische Kommission, GD XII-E-1, EUFO 1267, Rue Alcide de Gaspari, L-2029 Luxemburg einzureichen. Das Infopaket ist über Tel. 0035(2) 4301-34117, Fax 0035(2) 4301-34655, E-mail: MLIS@lux.dg13.cec.be und http://www2.echo. lu/mlis erhältlich. gr.

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