Heft 
(1.1.2019) 1/2
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UNICUM-KELLER IN STUDENTISCHE NUTZUNG GEGEBEN

Nachdem der Betreiber des Unikellers Am Neuen Palais im letzten Jahr seitens der Uni­Leitung eine Kündigung ausgesprochen be­kam, da er unter anderem einer studenti­schen Nutzung nicht gerecht wurde und zu­meist nur tagsüber geöffnet hatte, bemühte sich der Studierendenrat(StuRa) der Uni Potsdam um eine erneute Vergabe des Kel­lers. So beauftragte die Uni-Leitung den da­maligen StuRa mit der Neuvergabe. Hierbei stand die studentische und nicht eine rein kommerzielle Nutzung sowohl für die Uni als auch für den StuRa im Vordergrund. Aus­schreibungskriterien wurden erarbeitet, die möglichst verhindern sollten, daß weiterhin nur Touristen Am Neuen Palais abgefertigt werden und als Konsequenz dessen das stu­dentische Leben auf der Strecke bleibt. Ziel des StuRas war es, wieder einen fest eta­blierten Studentenclub am Palais zu haben, der nicht nur neue Angebote für Studenten

STUDIERENDE IN

Nach vorläufigen Meldungen der Hoch­schulen sind im Wintersemester 1997/98 an den elf Hochschulen des Landes Branden­burg 25.338 Studierende als Haupt- oder Nebenhörer eingeschrieben. Das sind 3.108 bzw. 14 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Die Zahl der Studentinnen stieg dabei auf 13.169. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Branden­burg mitteilt, stieg die Zahl der ausländi­schen Studierenden um fast 500 auf nun­mehr 2.029.

An den drei Universitäten des Landes studie­ren zur Zeit 17.036 Personen. Davon entfal­len auf die Uni Potsdam 11.241 Studentinnen und Studenten die sich zum 30.09.1997 an der mit Abstand größten Hochschule Bran­denburgs eingeschrieben hatten. Die Zahl der Studierenden an den fünf Fachhochschu­len(ohne Verwaltungsfachhochschulen) er­höhte sich um 1.330 auf 6.914, Damit strebt mehr als ein Viertel aller Studierenden einen

schafft, sondern ihnen auch die Möglichkeit gibt, sich selbst zu verwirklichen. So sollen vor allem Studenten erreicht werden, die bisher noch keine oder nur eine geringe Wirkungsstätte finden konnten.

Letztlich bewarben sich auf die Ausschrei­bung vier Interessenten. Eine Kommission, die zu gleichen Teilen aus StuRa-Mitglie­dern und aus Mitarbeitern der Uni-Verwal­tung bestand, wertete die eingereichten Konzepte aus und gab eine einstimmige Empfehlung an den StuRa. Dieser stimmte über die Vergabe des Kellers Anfang De­zember endgültig ab. Am Ende erhieltNIL den Zuschlag.

NIL ist ein Verein, der sich im letzten Jahr neu gegründet hat und fast ausschließlich aus Studenten der ersten Semester besteht. Ihr Konzept legt in erster Linie Wert darauf, daß ein möglichst abwechslungsreiches kulturel­les Angebot für die Am Neuen Palais, in der

BRANDENBURG

den beiden Verwaltungsfachhochschulen in Bernau und Königs Wusterhausen. Dort sank die Anzahl der Studierenden im Vergleich zum Vorjahr um 383.

Die insgesamt erhöhte Studierendenzahl spiegelt sich in allen Fächergruppen wider. Der stärkste absolute Zuwachs ist, wie schon in den vergangenen Jahren in der Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften zu verzeichnen. Da­mit ist diese Fächergruppe nach wie vor die am stärksten frequentierte. Im ersten Studi­enfach sind hier 10.750 Studierende einge­schrieben(davon 4.071 an der Uni Pots­dam). Es folgen die Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften(4.800 davon allein an der Potsdamer Uni 3.988 mit Berufspäd­agogik), Ingenieurwissenschaften(4,517 an der Uni Potsdam in der Arbeitslehre mit 183 Belegungen vertreten), Mathematik, Na­turwissenschaften(2.558 in Potsdam mit

Fachhoch- 1.706 vertre­schulabschluß Anteil der Studierenden Wintersemester 1997/98 ten), Kunst, an. Die Hoch- EHI; Kunstwissen­schule für Film 5.2% u E ze Schaft(1.464 und Fernsehen Ca Eberswalde I-= Uni Potsdam in Potsdam-Ba: Brandenburg 4,0%; 582), Agrar-, belsberg ist die 1,6% L FHÖW. Forst und einzige Kunst- Beau LS En ahnung: hochschule im. HFF Forsdam wissenschaften Land Branden- 22%(679= davon burg mit der- FH Potsdam Y23 ıan der zeit 544 Studie- 6,3% Potsdamer renden. Rück- Uni) und Jäufig dagegen viadrina Sport(585= ist weiterhin die 11,6% alle an der Zahl der Stu- BTU Cottbus Uni Potsdam). dierenden an 13,5% Grafik: Pfeifer mt.

Forststraße und in Golm wohnenden Studie­renden, aber auch Interessenten aus der Stadt geschaffen wird. Hierbei sollen diese auch die Möglichkeit haben, am Programm des Kellers mitzuwirken, statt nur ein Ange­bot zu konsumieren. Außerdem legen die Mitglieder von NIL Wert darauf, Nischen zu füllen. So will der Verein versuchen, ein re­gelmäßiges Forum für Theater, Konzerte, Lesungen, Filme, Vorträge, Diskussionen ect. zu bieten und hofft hierbei auf rege Be­teiligung seitens der Studierenden. Derzeit werden die Vorbereitungen für die Eröffnung des Unicum-Kellers etwas ge­bremst, da Paul Alandt, der bisherige Be­treiber, den Keller nicht termingerecht zum 31. Dezember 1997 an die Universität über­geben hat. Aufgrund der fehlenden Schlüs­sel konnten die künftigen Betreiber bisher noch nicht zu Werke schreiten.

Wolfgang Rose/Claudia Frenzel

Freie Praktika-Plätze

Das im Babelsberger Uni-Komplex III/1(Au­gust-Bebel-Str. 89) etablierte Brandenburgi­sche Entwicklungspolitische Institut e.V. (BEPI) räumt auch im ersten Halbjahr 1998 Praktika-Möglichkeiten ein. Den Interes­senten bietet sich eine reizvolle Tätigkeit auf dem Gebiet der Entwicklungspolitik. Auskunft dazu erteilen Ursula Hein(Tel. 0331/977-3279) oder Prof, Dr. Walter Hundt (Tel. 0331/977-3275). W.H.

Praktikumsmöglichkeit bei WeltTrends

Praktikumsplätze zu finden und dann noch an der Potsdamer Universität ist nicht im­mer leicht. WeltTrends, die Zeitschrift für in­ternationale Politik und vergleichende Studi­en, hat dem Abhilfe geschaffen und bietet ab März 1998 eine Praktikumsstelle in der Re­daktion an. Auf den tüchtigen Trainee warten am Arbeitsort im Park Babelsberg eine Men­ge von Einsatzmöglichkeiten, wie die redak­tionelle Bearbeitung von Beiträgen, Lek­toratsarbeit und PR-Arbeit. Eine Dauer von drei Monaten(einmal pro Woche im Büro) ist vorgesehen, doch kann sich diese bei ge­genseitigem Einvernehmen verlängern. Darüber hinaus zahlt WeltTrends eine monat­liche Aufwandsentschädigung von 150 DM, eher eine Seltenheit im journalistischen Metier, EiSIEINE SIE SC huNDEN sind TeamGeist, PC- Kenntnisse, Englisch sowie ein absolviertes Grundstudium.

Weitere Informationen erhalten Interessen­ten per e-mail(wt@rz.uni- potsdam.de) Oder telefonisch(Tel./Fax 0331/977-4535) bei Dr. Raimund Krämer. Andre Lomsky

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