> präsident des Landes Brandenburg, Dr. Detlef Graf von Schwerin, hat nicht nur über seine erlebte Ehemaligenbetreuung mitgeeilt, sondern auch viele Anregungen zur Arbeit eingebracht. Mit Hilfe der Universijätsgesellschaft soll 2001, anläßlich des 10jährigen Bestehens der Universität, ein yroßes Treffen von Absolventen stattfinden. Die im selben Jahr zu veranstaltende Bunjesgartenschau(BUGA 2001) bietet eine „usätzliche Gewähr, daß gerade auch die Jniversität ihre Ehemaligen als Verbündee und Partner wiedersehen kann.
Ner interssiert ist, seine Meinung zu äußern ınd Informationen über Absolventenaktiatäten erhalten will, wende sich an das Reerat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kulturırbeit, Tel. 977-1039. Thomas Freitag
Ein Jahr Absolventenorganisation
jein einjähriges Bestehen beging im Mai lieses Jahres der Förderverein der Wirt;chaftswissenschaften e.V. Die Idee der )rganisationsgründung stammt von drei \bsolventen der Wirtschafts- und Sozialwis‚enschaftlichen Fakultät der Universität »otsdam. Inzwischen zählt der Verein 21 Mitglieder, darunter befinden sich neben \bsolventen auch Professoren und Studenen sowie Vertreter der Wirtschaft, die sich ür das Anliegen begeistern
ziel des Vereins ist es, sich für die Aufrechtarhaltung des Kontaktes der Absolventen zur Universität zu engagieren. Damit sollen die Verbesserung des Bekanntheitsgrades der Zinrichtung, eine positive Wirkung auf ihr mage, die Kontaktpflege zu den Professoren zum beiderseitigen Nutzen und später das Angebot von Praktika für Studenten der eigenen ehemaligen Alma mater einhergehen. Von besonderem Interesse dabei ist die Beeiligung der Absolventen an Veranstaltunyen der Hochschule, beispielsweise im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterbildung. Nach der Registrierung als Verein an der Universität Potsdam wird zur Zeit gerade ine Homepage auf den Uni-Seiten erstellt, um den Informationsfluß und die Kontaktaufnahme zu erleichtern. Außerdem ist der Verein auch postalisch in der August-BebelStr. 89, 14482 Potsdam zu erreichen.
Die Aufgaben des Vereins bestehen aus der Betreuung der jährlichen Absolventenfeier im Anschluß an die Zeugnisausgabe im Sommersemester, der Versorgung der die Uni verlassenden jungen Leute mit Informationen über die Fakultät, dem Aufbau eines Verzeichnisses der Wirtschaftswissenschaften und ganz aktuell in der Kontaktaufnahme zur Uni-Gesellschaft. Möglicherweise gelingt mit deren Hilfe der Aufbau einer über die Wirtschaftswissenschaften hinaus reichenden Absolventenorganisation der gesamten Uni. Katrin Münch
Das bundesweit ausgeschriebene„Lernfest'’98" fand auch in Potsdam statt. Gestaltet wurde es von mehr als 20 Bildungseinrichtungen unter dem Motto„Gestalten- Entfalten— Weiterbilden“. Mit einem Informationsstand beteiligte
RSITÄT POTSRAM
sich die Uni Potsdam am 13. und 14, Mai auf der Brandenburger Straße. Den dicht umlagerten Präsentationsstand betreute neben anderen Uni-Mitarbeitern die Prorektorin für Lehre und Studium Prof. Dr. Bärbel Kirsch. Foto: Tribukeit
AUF DEM WEG IN EINE VIRTUELLE ZUKUNFT Uni-Bibliothek verbessert ihr Angebot
Die„Belebung“ des Cyberspace schreitet zügig voran. Tummelten sich anfangs vornehmlich Computerfreaks in den virtuellen Welten, entschloß sich bald darauf die Wirtschaft, ans elektronische Netz zu gehen. Im Netz ist vieles möglich, neues Denken ist gefragt, und die Wissenschaft zieht nach. Jetzt fährt auch die Bibliothek der Universität Potsdam zweispurig auf der Datenautobahn ins nächste Jahrtausend.
Seit eineinhalb Jahren befindet sich die Unibibliothek auf dem Weg in eine virtuelle Zukunft. Neben der Homepage existiert nun der erste Teil einer virtuellen Bibliothek, die als zusätzliches Angebot neben der klassischen Form der Bibliothek gedacht ist. Was verbirgt sich eigentlich hinter der virtuellen Bibliothek? Nein, man betritt nicht per Mausklick einen digitalen Raum, dessen Bewohner— Tausende von Büchern-, Ordentlich sortiert, Buchrücken an Buchrükken in endlos langen Regalen stehend, darauf warten, nach Stichwort ausgewählt zu werden. Eine virtuelle Bibliothek umfaßt vielmehr elektronisch gespeicherte Zeitschriften und Texte, aber keine Bücher. Deren Digitalisierung ist zu aufwendig, und außerdem ist es wenig effektiv, Stunden lesend vor einem Bildschirm zu verbringen. Angefangen hat alles mit Katalogen auf CDRoms, dazu gesellte sich alsbald die unüberschaubare Welt des Internets. Und genau hier setzt die virtuelle Bibliothek an,
sie ist eine Navigationshilfe. Noch steckt sie in den Kinderschuhen, aber in naher Zukunft kann der Besucher die letzten Winkel des Netzes auf der Suche nach Zeitschriftenartikeln durchstöbern. Ist man fündig geworden, bleibt die Frage, wie man den gesuchten Bericht beziehen kann. Wer die Urheberrechte respektiert, der druckt seinen Fund nicht einfach aus. Auch da hilft die virtuelle Bibliothek: Dokumentenlieferung nennt sich dieser Service. Im Augenblick kann der„user“ online in den Katalogen der Bibliothek suchen und erfährt so, welches Buch an welchem Standort vorhanden ist. Demnächst informiert die virtuelle Bibliothek auch darüber, ob das gewünschte Buch verliehen ist oder nicht. In einem weieren Schritt wird schließlich die Bestellung per E-mail bzw. durch eine andere elektronische Technik möglich sein. Zum Abholen der Bücher muß man nur noch die Bibliothek betreten. Des weiteren kann man sich über die Bestände verschiedener Bibliotheken informieren. Gemeinsam mit großen Berliner Bibliotheken bietet die Unibibliothek Potsdam bereits 250 naturwissenschaftliche Zeitschriften online an, und diese werden zum Ende des Jahres nur noch in elektronischer Form von den Bibliotheken bezogen. Die Vorteile der virtuellen Bibliothek liegen auf der Hand. Sie kennt keine Öffnungszeiten, und so hat der Benutzer, vorausgesetzt, er verfügt über einen Rechner, jederzeit Fortsetzung Seite 14
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