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(1.1.2019) 05
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> präsident des Landes Brandenburg, Dr. Detlef Graf von Schwerin, hat nicht nur über seine erlebte Ehemaligenbetreuung mitge­eilt, sondern auch viele Anregungen zur Arbeit eingebracht. Mit Hilfe der Universi­jätsgesellschaft soll 2001, anläßlich des 10jährigen Bestehens der Universität, ein yroßes Treffen von Absolventen stattfinden. Die im selben Jahr zu veranstaltende Bun­jesgartenschau(BUGA 2001) bietet eine usätzliche Gewähr, daß gerade auch die Jniversität ihre Ehemaligen als Verbünde­e und Partner wiedersehen kann.

Ner interssiert ist, seine Meinung zu äußern ınd Informationen über Absolventenakti­atäten erhalten will, wende sich an das Re­erat für Presse-, Öffentlichkeits- und Kultur­ırbeit, Tel. 977-1039. Thomas Freitag

Ein Jahr Absolventen­organisation

jein einjähriges Bestehen beging im Mai lieses Jahres der Förderverein der Wirt­;chaftswissenschaften e.V. Die Idee der )rganisationsgründung stammt von drei \bsolventen der Wirtschafts- und Sozialwis­‚enschaftlichen Fakultät der Universität »otsdam. Inzwischen zählt der Verein 21 Mitglieder, darunter befinden sich neben \bsolventen auch Professoren und Studen­en sowie Vertreter der Wirtschaft, die sich ür das Anliegen begeistern

ziel des Vereins ist es, sich für die Aufrecht­arhaltung des Kontaktes der Absolventen zur Universität zu engagieren. Damit sollen die Verbesserung des Bekanntheitsgrades der Zinrichtung, eine positive Wirkung auf ihr mage, die Kontaktpflege zu den Professoren zum beiderseitigen Nutzen und später das Angebot von Praktika für Studenten der eige­nen ehemaligen Alma mater einhergehen. Von besonderem Interesse dabei ist die Be­eiligung der Absolventen an Veranstaltun­yen der Hochschule, beispielsweise im Rah­men der wissenschaftlichen Weiterbildung. Nach der Registrierung als Verein an der Universität Potsdam wird zur Zeit gerade ine Homepage auf den Uni-Seiten erstellt, um den Informationsfluß und die Kontakt­aufnahme zu erleichtern. Außerdem ist der Verein auch postalisch in der August-Bebel­Str. 89, 14482 Potsdam zu erreichen.

Die Aufgaben des Vereins bestehen aus der Betreuung der jährlichen Absolventenfeier im Anschluß an die Zeugnisausgabe im Sommersemester, der Versorgung der die Uni verlassenden jungen Leute mit Informa­tionen über die Fakultät, dem Aufbau eines Verzeichnisses der Wirtschaftswissen­schaften und ganz aktuell in der Kontaktauf­nahme zur Uni-Gesellschaft. Möglicherwei­se gelingt mit deren Hilfe der Aufbau einer über die Wirtschaftswissenschaften hinaus reichenden Absolventenorganisation der gesamten Uni. Katrin Münch

Das bundesweit ausgeschriebeneLernfest'98" fand auch in Potsdam statt. Gestaltet wurde es von mehr als 20 Bildungseinrichtungen unter dem MottoGestalten- Entfalten Weiterbil­den. Mit einem Informationsstand beteiligte

RSITÄT POTSRAM

sich die Uni Potsdam am 13. und 14, Mai auf der Brandenburger Straße. Den dicht umlagerten Präsentationsstand betreute neben anderen Uni-Mitarbeitern die Prorektorin für Lehre und Studium Prof. Dr. Bärbel Kirsch. Foto: Tribukeit

AUF DEM WEG IN EINE VIRTUELLE ZUKUNFT Uni-Bibliothek verbessert ihr Angebot

DieBelebung des Cyberspace schrei­tet zügig voran. Tummelten sich anfangs vornehmlich Computerfreaks in den vir­tuellen Welten, entschloß sich bald darauf die Wirtschaft, ans elektronische Netz zu gehen. Im Netz ist vieles möglich, neues Denken ist gefragt, und die Wissenschaft zieht nach. Jetzt fährt auch die Bibliothek der Universität Potsdam zweispurig auf der Datenautobahn ins nächste Jahrtau­send.

Seit eineinhalb Jahren befindet sich die Uni­bibliothek auf dem Weg in eine virtuelle Zu­kunft. Neben der Homepage existiert nun der erste Teil einer virtuellen Bibliothek, die als zusätzliches Angebot neben der klassi­schen Form der Bibliothek gedacht ist. Was verbirgt sich eigentlich hinter der virtuellen Bibliothek? Nein, man betritt nicht per Mausklick einen digitalen Raum, dessen Bewohner Tausende von Büchern-, Or­dentlich sortiert, Buchrücken an Buchrük­ken in endlos langen Regalen stehend, dar­auf warten, nach Stichwort ausgewählt zu werden. Eine virtuelle Bibliothek umfaßt vielmehr elektronisch gespeicherte Zeit­schriften und Texte, aber keine Bücher. Deren Digitalisierung ist zu aufwendig, und außerdem ist es wenig effektiv, Stunden le­send vor einem Bildschirm zu verbringen. Angefangen hat alles mit Katalogen auf CD­Roms, dazu gesellte sich alsbald die un­überschaubare Welt des Internets. Und genau hier setzt die virtuelle Bibliothek an,

sie ist eine Navigationshilfe. Noch steckt sie in den Kinderschuhen, aber in naher Zu­kunft kann der Besucher die letzten Winkel des Netzes auf der Suche nach Zeitschrif­tenartikeln durchstöbern. Ist man fündig geworden, bleibt die Frage, wie man den gesuchten Bericht beziehen kann. Wer die Urheberrechte respektiert, der druckt sei­nen Fund nicht einfach aus. Auch da hilft die virtuelle Bibliothek: Dokumentenlieferung nennt sich dieser Service. Im Augenblick kann deruser online in den Katalogen der Bibliothek suchen und erfährt so, welches Buch an welchem Standort vorhanden ist. Demnächst informiert die virtuelle Biblio­thek auch darüber, ob das gewünschte Buch verliehen ist oder nicht. In einem wei­eren Schritt wird schließlich die Bestellung per E-mail bzw. durch eine andere elektro­nische Technik möglich sein. Zum Abholen der Bücher muß man nur noch die Biblio­thek betreten. Des weiteren kann man sich über die Bestände verschiedener Bibliothe­ken informieren. Gemeinsam mit großen Berliner Bibliotheken bietet die Unibiblio­thek Potsdam bereits 250 naturwissen­schaftliche Zeitschriften online an, und die­se werden zum Ende des Jahres nur noch in elektronischer Form von den Bibliothe­ken bezogen. Die Vorteile der virtuellen Bibliothek liegen auf der Hand. Sie kennt keine Öffnungszei­ten, und so hat der Benutzer, vorausgesetzt, er verfügt über einen Rechner, jederzeit Fortsetzung Seite 14

PUTZ 5/98

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