Heft 
(1.1.2019) 05
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Fortsetzung von Seite 13

Zugang. Außerdem läßt es sich wesentlich komfortabler in Zeitschriften mit einer Stichworteingabe suchen. Das mühsame Blättern in Inhaltsverzeichnissen entfällt. Der Zugang zur virtuellen Bibliothek erfolgt über die Homepage der Unibibliothek. Per Mausklick öffnet sich dann dem Besucher die virtuelle Bibliothek. Kürzlich haben der brandenburgische Wissenschaftsminister, Steffen Reiche, und der Berliner Wissen­schaftssenator, Peter Radunski, beschlos­sen, sämtliche öffentliche und wissen­schaftliche Bibliotheken beider Länder mit­einander über das Internet zu vernetzen. Damit wird das Angebot der virtuellen Uni­bibliothek Potsdams noch verbessert. Ein Nachteil besteht allerdings: Im Internet ist Zeit Geld. Andre Lomsky

AUS DEM SENAT BERICHTET

In seiner 51. Sitzung am 14. Mai 1998 hat sich der Senat mit folgenden Themen be­schäftigt bzw. nachstehende Beschlüsse gefaßt:

Die Mitglieder des Gremiums verabschie­deten weitere Studienordnungen und Prü­fungsbestimmungen. Es sind dies im ein­zelnen: die Besonderen Prüfungsbestim­mungen für die Zwischenprüfung in den weiteren Fächern Musik, Sport, Kunst, Ma­thematik, Sachunterricht und Deutsch so­wie die Ordnungen zur Festlegung der be­sonderen Eignung für das weitere Fach Musik mit dem Abschluß Erste Staatsprü­fung für das Lehramt für die Primarstufe und zur Durchführung von Eignungsprüfun­gen für die Lehramtsstudiengänge Primar­stufe Sport als weiteres Fach. Des weiteren gaben die Senatoren dem von der Mathe­matisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät vorgelegten Frauenförderplan mit einer Geltungsdauer von vier Jahren ihre Zustim­mung. Nach eingehender Prüfung wurde entschieden, den Lehramtsstudiengang Wirtschaftswissenschaften/Sekundarstufe 1I einzustellen. Diese Entscheidung steht im Zusammenhang mit der Streckung der Pro­fessur für Wirtschaftspädagogik. Studieren­de, die für den Studiengang bereits imma­trikuliert wurden, können ihr Studium plan­mäßig fortsetzen und abschließen. B.E.

EINMAL BRÜSSEL HIN UND ZURÜCK

Brandenburger Wissenschaft stellt sich der Europäischen Gemeinschaft vor

Nur an 18 Prozent aller von Brüssel finanzierten Projekte sind deutsche Wissenschaft ler beteiligt. Zu wenig, meinen Politiker und Wissenschaftler gleichermaßen. Der An. teil der neuen Bundesländer fällt noch weit geringer aus, als es ihrem Platz in der na­tionalen Forschungslandschaft entspricht. Auch das Land Brandenburg mit dem wis senschaftlichen Leistungspotential von drei neu gegründeten Universitäten, fünf Fach hochschulen und einer großen Zahl außeruniversitärer Forschungseinrichtungen mach bei dieser Bilanz keine Ausnahme. Höchste Zeit also, daran etwas zu ändern, dachter die Mitarbeiter des Referates für Internationales und EU-Angelegenheiten vom bran denburgischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur. So entstand die Idee, nach Brüssel zu gehen, auf sich aufmerksam zu machen, Möglichkeiten für bran denburgische Akzente in der europäischen Wissenschaft aufzuzeigen und zu verdeut lichen, was das Land für eine Zukunft durch Innovation beizutragen hat.

Was zuerst nur eine Idee war, wurde bald zur harten Arbeit für die dreiundzwanzig Einrich­tungen des Landes, die sich von ihr anstek­ken ließen. Mit großem und erwartungsvol­lem Engagement bereiteten sie die Präsen­tation ihrer Forschungsschwerpunkte für den 14. Mai in den Räumen des Brandenburger Verbindungsbüros in Brüssel vor. Nach teil­weise kontrovers geführten Diskussionen erarbeiteten sie gemeinsam ein Ergebnis, das sich sehen lassen konnte. Unter Nutzung der unterschiedlichen Potentiale beteiligten sich alle Teilnehmer an einem gemeinsamen Konzept. Die Fachhochschule Potsdam über­nahm die Raum- und Lichtgestaltung. Sie entwarf ein Modul für die Einzelpräsentation der Einrichtungen, das in seiner Form an eine Staffelei erinnerte, die zusätzlich mit ver­schiedenen Stellflächen ausgerüstet war. So erlaubte das Modul verschiedene Gestal­tungsmöglichkeiten mit Postern, Computern oder Demonstrationsobjekten und trug zu einer gelungenen Kommunikation zwischen Ausstellern und Besuchern bei. Mit stim­

mungsvollen Bildern und musikalischer Un termalung führte ein Film durch die Wissen schaftslandschaft von Brandenburg. Er wur de von der Hochschule für Film und Fernse hen eigens für diesen Anlaß produziert unc zeigte auf eindrucksvolle Weise Ergebnisse der Brandenburger Forschung.

Die Universität Potsdam war durch ihreı Rektor, Prof. Dr. Wolfgang Loschelder, deı Dekan der Mathematisch-Naturwissen schaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Jürgen Kurths und weitere Wissenschaftler vertreten. Si gaben interessierten Besuchern am Compu ter einen Überblick über Aufbau und Spezifi der Universität und erläuterten gleichzeiti die in der Zusammenstellung sehr unter schiedlichen Forschungsprojekte. Mitge führt wurden die Überblickstafeln zum Auf bau des Naturwissenschaftsparkes Golm Darstellungen zur Biosensorik, ein Internet Forum zum EURO, ein Programm zu sprachlichen Rehabilitation von Schlag anfallpatienten und ein Gerät zur sanfter Entlastung der Wirbelsäule. Da letzteres>

Die Präsentation der brandenburgischen Wissenschaftseinrichtungen in Brüssel stieß auf reges

Interesse von Wissenschaftspolitikern der EU. Foto: Martina Mende

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