Heft 
(1.1.2019) 06
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ten Stimmung unter das Volk. Zum Ab­Schluß sorgteTab Two, was fürTrumpet and Bass steht, für eine richtig coole At­mosphäre. Die sanfte Mischung aus Trip Hop undDrum and Bass, verbunden mit einem sehr melancholischen Saxophon, erzeugte eindeutige rhythmische Bewe­gungen bei den noch Anwesenden. Eine Attraktion der besonderen Art hatten sich die Veranstalter bis zum Schluß aufge­hoben. Mit einiger Verspätung konnten sich die verbliebenen Zuschauer weit nach Mitternacht den DEFA-KultfilmHeißer Sommer aus dem Jahre 1968 antun. Die tiefgründige Handlung um Frank Sch6­bel, dem ostdeutschen Pendant von Dieter Thomas Kuhn, bewirkte nicht nur auf eini­gen Gesichtern Schmunzeln.

Robert Mailbeck

Nicht nur die Kleinen fühlten sich offensichtlich auf der Hopseburg wohl.

Musik bis in den frühen Morgen

Auch diesmal gab es wieder Wetter, Wetter,

Netter und was für welches! Vor dem Som- nn U.. nerfest nur eitel Sonnenschein, blieb es am i AR L 74. Juni dann den ganzen Tag ziemlich-+ näßig. Trotzdem oder gerade deshalb stell­e sich nach ersten Anlaufschwierigkeiten m Laufe des Abends auf der Konzertbühne ım Sportplatz noch eine richtige Open-air-; 7

\tmosphäre ein. Die langen Schlangen vor A. A A> nn

en Trink: und vielen ESbuden waren nr CE dy-Rock präsentierteDas Malago-Trio aus Stuttgart. allzu bezeichnend. Laut Heiner Stahl vom SE Z Z a

Irganisatoren-Team feierten bis zu 2.000 Menschen mit. Zuerst durfte eine Schülerband aus Stutt­Jart zeigen, was sie unter Comedy-Rock versteht, Bei ihrem ersten großen Auftritt versuchteDas Malaga-Trio mit großen Sonnenbrillen ihren schlechten Ge­schmack unter das Publikum zu bringen. Dabei zog die Band alle Register ihres Könnens. Ruhiger, gesitteter und poppiger ging es als Nächstes zu.Die Aeronauten brachten deutschen Independent-Pop auf die Bühne. Anleihen beiKeimzeit oder Tocotronic ließen sich unschwer erken­nen. Danach ging es wieder zur Sache. Der Hauptact war ohne ZweifelPushkin. Mit unzähligen Einflüssen von Afrika bis

Indien, von HipHop bis zur E-Gitarre und)| a AN|;

Texten, die selbst keine große Rolle zu)( AN

spielen schienen oder wie die Akteure A K A selbst sagendurch Sprachbarrieren hin- ww 14 X% durch verständlich sind, zogen die Musi- Sucht den dritten Weg zwischen Salsa und Punk und erregte Aufmerksamkeit bei den zahlreichen ker das Publikum auf ihre Seite und brach- Zuhörern:Lex Barker Experience. Fotos: Tribukeit

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