ten Stimmung unter das Volk. Zum AbSchluß sorgte„Tab Two“, was für„Trumpet and Bass“ steht, für eine richtig coole Atmosphäre. Die sanfte Mischung aus Trip Hop und„Drum and Bass“, verbunden mit einem sehr melancholischen Saxophon, erzeugte eindeutige rhythmische Bewegungen bei den noch Anwesenden. Eine Attraktion der besonderen Art hatten sich die Veranstalter bis zum Schluß aufgehoben. Mit einiger Verspätung konnten sich die verbliebenen Zuschauer weit nach Mitternacht den DEFA-Kultfilm„Heißer Sommer“ aus dem Jahre 1968 antun. Die „tiefgründige“ Handlung um Frank Sch6bel, dem ostdeutschen Pendant von Dieter Thomas Kuhn, bewirkte nicht nur auf einigen Gesichtern Schmunzeln.
Robert Mailbeck
Nicht nur die Kleinen fühlten sich offensichtlich auf der Hopseburg wohl.
Musik bis in den frühen Morgen
Auch diesmal gab es wieder Wetter, Wetter,
Netter und was für welches! Vor dem Som- nn U.. nerfest nur eitel Sonnenschein, blieb es am i AR L 74. Juni dann den ganzen Tag ziemlich-+ näßig. Trotzdem oder gerade deshalb stelle sich nach ersten Anlaufschwierigkeiten m Laufe des Abends auf der Konzertbühne ım Sportplatz noch eine richtige Open-air-; 7
\tmosphäre ein. Die langen Schlangen vor A. A A> nn
en Trink: und vielen ESbuden waren nr CE dy-Rock präsentierte„Das Malago-Trio“ aus Stuttgart. allzu bezeichnend. Laut Heiner Stahl vom SE Z Z a
Irganisatoren-Team feierten bis zu 2.000 Menschen mit. Zuerst durfte eine Schülerband aus StuttJart zeigen, was sie unter Comedy-Rock versteht, Bei ihrem ersten großen Auftritt versuchte„Das Malaga-Trio“ mit großen Sonnenbrillen ihren schlechten Geschmack unter das Publikum zu bringen. Dabei zog die Band alle Register ihres Könnens. Ruhiger, gesitteter und poppiger ging es als Nächstes zu.„Die Aeronauten“ brachten deutschen Independent-Pop auf die Bühne. Anleihen bei„Keimzeit“ oder „Tocotronic“ ließen sich unschwer erkennen. Danach ging es wieder zur Sache. Der Hauptact war ohne Zweifel„Pushkin“. Mit unzähligen Einflüssen von Afrika bis
Indien, von HipHop bis zur E-Gitarre und)| a AN|;
Texten, die selbst keine große Rolle zu)( AN
spielen schienen oder wie die Akteure A“ K A selbst sagen„durch Sprachbarrieren hin- ww 14 X% durch verständlich“ sind, zogen die Musi- Sucht den dritten Weg zwischen Salsa und Punk und erregte Aufmerksamkeit bei den zahlreichen ker das Publikum auf ihre Seite und brach- Zuhörern:„Lex Barker Experience”. Fotos: Tribukeit
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