Heft 
(1.1.2019) 06
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PD Dr. Dieter Neher, Max-Planck-Institut für Polymerforschung Mainz, auf eine C3­Professur für Experimentalphysik in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät.

PD Dr. Stefan Saar, Universität Münster, auf eine C4-Professur für Bürgerliches Recht ınd Rechtsgeschichte in der Juristischen Fakultät.

Prof. Dr. Thomas Stehl, Universität Bre­men, auf eine C4-Professur für Romanische Philologie/Sprachwissenschaft in der Philo­sophischen Fakultät I.

HABILITATIONEN

Dr.rer.nat.habil.

Dr. rer. nat. Frank Fabian Bier mit der Arbeit: ‚Biomolekulare Erkennung und Signaltrans­Juktion in Affinitätssensoren(27.4.1998); Dr. rer. nat. Leander Franz mit der Arbeit: ‚Exhumierung und Hebung von Erdmantel­ınd Erdkrustensegmenten. Physikochemi­sche Prozesse im Gesteinskörper und ihre zelevanz(29.4.1998);

Dr. rer. nat. Burkhard Schulz mit der Arbeit: ‚Entwicklung aromatischer Poly(1, 3, 4-oxa­liazol)e zu Funktionsmaterialien Beiträge lurch chemische Modifizierung und supra­nolekulare Strukturierung(13.2.1998) und Dr. rer. nat. Arno Zang mit der Arbeit:Aku­stische Emissionen beim Sprödbruch von Sestein(11.2.1998).

Dr. phil. habil.

Dr. phil. Inge Hansen-Schaberg mit der Arbeit:Koedukation und Reformpädago­Jyik. Untersuchung zur Unterrichts- und Er­zehungsrealität in Berliner Versuchsschu­en der Weimarer Republik(28.5.1998).

PROMOTIONEN

Dr. rer. nat.

Christoph Abegg mit der Arbeit:Parame­terisierung atmosphärischer Grenzschicht­prozesse in einem regionalen Klimamodell der Arktis(03.06.1998);

Hamed Ahmed Abdel-Hamid mit der Ar­beit:Stellar populations, gas and dust in NGC 3077(20.05.1998);

Tanja Albrecht mit der Arbeit:Quartär­struktur, Funktion und Lokation der PhoPhosphorylasen aus Solanum tuberosum L. (08.05.1998);

Stefan Back mit der Arbeit:Tectonics, Climate, and sedimentation in the northern Baikal Rift, Russia(25.5.1998);

Christian Bauer mit der Arbeit:Entwick­lung neuartiger Enzymimmunosensoren (13.5.1998);

Volker Dicken mit der Arbeit:Simulta­neous Activity and Attenuation Reconstruc­tion in Single Photon Emission Computed Tomography, a Nonlinear III-Posed Pro­blem(15.5.1998);

Thomas Johann Harms mit der Arbeit: Transporteigenschaften geordneter und ungeordneter Ratschen(25.5.1998); Hans-Peter Hentze mit der Arbeit:Morpho­synthesen von Polymeren in selbstorganisier­ten Medien Polymerisation in Mikroemul­sionen und lyotropen Mesophasen(8.4.1998); Marcus Lindner mit der Arbeit: ‚Wirkung von Klimaveränderungen in mitteleuropäi­schen Wirtschaftswäldern(3.6.1998); Oliver Rudzick mit der Arbeit:Chaos-Ord­nung-Ubergänge in verteilten Systemen (27.5.1998) und Jörg Seiler mit der Arbeit:Pseudodifferen­tial Calculus on Manifolds with Non-Com­pact Edges(14.4.1998).

Dr. rer. pol.

Gisela Kramer mit der Arbeit:Eine positive Analyse von Steuersystemen theoretische Erklärungsansätze und empirische Untersu­Chung von Verteilungswirkungen(4.6.1998).

Dr. phil.

Claudia Pauels mit der Arbeit:Die Frauen­gestalten in der Oper ‚Luisa Miller von Giuseppe Verdi im Vergleich zu ihrer litera­nischen Vorlage ‚Kabale und Liebe von Frie­drich Schiller, unter besonderer Berück­sichtigung der historischen Entwicklung der Frau(4.6.1998).

Dr. iur.

Hartmut Breuer mit der Arbeit:Die Be­deutung des Art. 19 Einigungsvertrag (17°6.:1998);

Gerd Hufnagl mit der Arbeit:Der Fehler­begriff des$ 3 des Gesetzes über die Haf­ung für fehlerhafte Produkte(17.6.1998) und

Thilo von Trott zu Solz mit der Arbeit:Er­brechtlose Sondervermögen. Über die Möglichkeiten fideikommißähnlicher Ver­mögensbindungen(17.6.1998).

&

TRAUER UM DR. ERHARD BUCHHOLZ

Am 10. Juni 1998 verstarb der Leiter des Zentrums für Hochschulsport, Dr. Erhard Buchholz, nach langer, schwerer Krank­heit im Alter von nur 54 Jahren in einem Beelitzer Krankenhaus. Die Mitarbeiterin­nen und Mitarbeiter des Zentrums trau­ern um einen liebenswerten, immer opti­mistischen und engagierten Menschen.

Erhard Buchholz wurde am 7. Februar 1944 in Potsdam geboren. Nach seinem Abitur am Helmholtz-CGymnasium Potsdam absolvierte er an der damaligen Pädago­gischen Hochschule Potsdam ein Sport­lehrerstudium. Seit 1967 arbeitete Erhard Buchholz als Sportlehrer im Bereich Stu­dentensport, dessen Leiter er im Jahr 1978 wurde. 1979 hat er seine Dissertation zum ThemaMethodik des Hochschulsports erfolgreich verteidigt. Die notwendige Um­strukturierung des Hochschulsports ge­staltete er maßgeblich mit. Unter seiner Leitung profilierte sich das Zentrum für Hochschulsport zu einem anerkannten, lei­stungsfähigen Bereich, und es wurden die Weichen für eine erfolgreiche Sportarbeit an der Universität gestellt.

Sein Leben war stets mit dem Judosport verknüpft. Seit seiner Schulzeit stand er auf der Judomatte, und noch vor zwei Monaten demonstrierte er Studenten Wurftechniken in der Judohalle Am Neu­en Palais. Zu DDR-Zeiten war er selbst ein erfolgreicher Judokämpfer, bis ihn eine schwere Knieverletzung zum Aufhören zwang. Eines jedoch blieb: die durch ihn von Beginn an betriebene intensive Betreu­ung des Nachwuchses. Unter seiner Ob­hut gediehen so zahlreiche nationale und internationale Champions, wie sein eige­

ner Sohn Tino, der zum Natio­nalkader der BRD gehörte. Erhard Buch­holz selbst wur­de Träger des in Deutschland bisher selten erreichten sie­benten Dans. Als Präsident führte Erhard Buchholz den DDR-Judoverband während der Wendezeit in die Vereinigung mit dem Deutschen Judobund(DJB). Im November 1996 wur­de er als erster Ostdeutscher zum Präsi­denten eines nationalen olympischen Sportverbandes der Bundesrepublik Deutschland gewählt.

Als Leiter des Zentrums für Hochschul­sport und Chef des Judosports in Deutschland hatte Erhard Buchholz noch sehr viel vor. Sein Arbeitselan und seine optimistische Lebenseinstellung ließen ihn an keine Krankheit denken. Nun ist Erhard Buchholz seinem schweren Krebs­leiden erlegen, obwohl er sich mit dem ihm eigenen Willen, mit ungeheurer Ener­gie und nicht nachlassendem Lebensmut dagegen zu wehren versuchte. Zusam­men mit seiner Familie trauern viele Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter der Univer­sität. Die Kolleginnen und Kollegen des Zentrums für Hochschulsport werden ihn nie vergessen. Sie haben nicht nur einen langjährigen Kollegen, sondern auch ei­nen Freund verloren. Jürgen Rabe

PUTZ 6/98

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