Heft 
(1.1.2019) 16
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Unsere lose Reihe rezensierter Publika­tionen des Vieweg-Verlages fortsetzend, veröffentlichen wir heute einen Beitrag von Dr. E. Zemlin.

Martin Aupperle: Turbo PASCAL Version 6.0

Einführung in die objektorientierte Program­mierung

Braunschweig: Vieweg 1991, X, 282 S. mit einer 5 1/4-Diskette für IBM PC und Kom­patible unter MS-DOS mit Turbo-PASCAL 6.0, 17 x 24 cm, Geb. DM 69,­

ISBN 3 528 05166 3

Die Kapitelüberschriften:

1.) Vorwort

2.) Einführung

3.) Objekte: Daten und Algorithmen

4.) Ein kleines Fenstersystem

5.) Vererbung

6.) Ein verbessertes Fenstersystem

7.) Virtuelle Methoden

8.) Das endgültige Fenstersystem

9.) Turbo Vision

Wie man an den Kapitelüberschriften sieht, wendet sich dieses Buch nicht an den Anfän­ger, der Turbo-PASCAL, und zwar in der neuesten Version 6.0, kennen lernen will, sondern an den erfahrenen Turbo-PASCAL Kenner, der sich die neuen Möglichkeiten der objektorientierten Programmierung, wie sie in der Turbo-PASCAL, Version 6.0 ge­geben sind, aneignen möchte. Eine Ände­rung des Titels inEinführung in die objekt­

LIITERATUR/ STUDENTEN Rezension

orientierte Programmierung mit Turbo­PASCAL Version 6.0, verbunden mit einer entsprechenden grafischen Gestaltung des Einbandes, wird dem Inhalt des Buches bes­ser gerecht und bewahrte manchen Anfän­ger vor Enttäuschung.

vieweg

Nähert man sich dem Buch aber unter dem obigen Titel, so wird man keine Enttäu­schung erleben. In methodisch gut durch­dachten Schritten wird der Leser in die neuen Denkweisen eingeführt. Eine Vielzahl von Beispielen(Quelltexte auf der Diskette) bringen die notwendigen Exemplifizierun­gen, die auch der Erfahrene braucht, um konkret zu sehenwie es klappert.

Besonders positiv sei bemerkt, daß nicht nur die neuen syntaktischen Elemente vom

Wie nun weiter?

Foto: Rüffert

Sprachstandpunkt aus beschrieben werden, sondern auch der(erfolgreiche) Versuch un­ternommen wird, entsprechende Modelle vom Innenleben des Compilers zu geben. Erst dieses Wissen schafft m. E. die notwen­dige Sicherheit im Umgang mit einer(im­plementierten) Programmiersprache. Im Un­terschied zu manchen früherenEinführun­gen in das objektorientierte Programmie­ren, die alsUpdates in Lehr- und Über­sichtsbüchern über Turbo-PASCAL ange­hängt wurden, hat man hier ständig den positiven Eindruck, daß der Autor mit der Materie umfangreiche eigene praktische Erfahrung gesammelt hat.

Daß die objektorientierte Programmierung ein kräftiges und effektives Werkzeug für die Hand des Profis ist und in Zukunft Tool­boxen vornehmlich in dieser Form zur Ver­fügung gestellt werden, darüber dürfte bei Kennern der Materie kein Zweifel bestehen. Daß diese neuen Möglichkeiten von dem er­fahrenen PASCAL-Programmierer neue Denkweisen im Herangehen an die Proble­me und damit eine Umstellung der Arbeits­weise erfordern, kann wohl jeder bestätigen, der sich in dieser Materie eingearbeitet hat und sich dieser neuen Möglichkeiten bedie­nen will.

Im vorliegenden Buch findet er eine sehr gute Unterstützung zurEinführung in die objektorientierte Programmierung mit Tur­bo-PASCAL V. 6.0. Dr. Eckart Zemlin

Die Müllcontainer im Umfeld der Wohn­heime T1-T3(ca. 1200 Studenten) kön­nen nicht geleert werden! Der Weg für die Müllfahrzeuge ist durch die abgestellten Autos versperrt.

Auf Flächen, die zum Parken genutzt werden können, liegen seit mehreren Jahren Materialien, die für den Bau einer Turn­halle gedacht waren. Sieht man einmal vom unästhetischen Anblick und den hygienischen Verhältnissen ab, sind z. B. für Feuerwehr und Krankenwagen keine Zufahrtswege vorhanden. Der Hausmei­ster, Herr Schildknecht, versuchte, durch Anpflanzungen von Rasen und Büschen, das Anbringen von Ketten zum Absper­ren und die Schaffung weiterer Parkmög­lichkeiten die Situation zu entspannen. Leider ohne Erfolg. Die notwendige Un­terstützung der Verantwortlichen des Stu­dentenwerkes fehlt nach seiner Meinung. Jene Vertreter sehen sich aber außerstan­de, diesen Zustand zu beenden, da die Studenten uneinsichtig seien. Ausspra­chen mit den Studenten, dem Studenten­rat und das Verteilen von Parkkarten führten zu keinem positiven Ergebnis. B.E.

Nr. 16/91