Heft 
(1.1.2019) 18
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Ein besonderer Tag für unsere angolanischen Studentinnen

Die angolanische Studentengruppe im Uni­versitätsteil Babelsberg beging am 11. No­vember 1991 in einer feierlichen Zusammen­kunft den 16. Jahrestag der Erreichung der Unabhängigkeit Angolas. Der Prorektor, Herr Prof. Dr. Badkte, überbrachte im Auftrag des

Gründungsrektors die Glückwünsche der Universität Potsdam und verband diese mit dem Versprechen, daß alles getan werde, das dieser 2 1/2jährige Kursus gemäß dem ehema­lig vereinbarten Zeitraum als rechtswissen­schaftliches Hochschulteilstudium weiterge­führt werde. Den Glückwünschen schloß sich die Leiterin des Akademischen Auslandsam­tes, Frau Bürger, an. Sie wünschte allen ango­lanischen Studenten ein weiteres erfolgrei­ches Studium und einen weiteren angenehmen Studienaufenthalt in Potsdam. Namens seiner angolanischen Kommilitionen dankte der Leiter der angolanischen Studentengruppe, Herr Pe­telo Bengue Jaime, für die Glückwünsche und versprach, daß ihr Dank für die von den Hoch­schullehrern geleistete Unterrichtsarbeit und die ihnen mit viel Solidarität entgegenge­brachte Betreuung darin bestehen werde, daß sie alle möglichst viel an vermitteltem Wissen und Kenntnissen aufnehmen und verarbeiten, um es später in ihrem Heimatland entspre­chend den spezifischen Bedingungen bei der Aufgabenstellung in der staatlichen Verwal­tung umzusetzen und anzuwenden.

Der angolanische Delegationsleiter brachte in seiner Erwiderung insbesondere zum Aus­druck, daß das angolanische Volk den 16. Jahrestag seiner Unabhängigkeit nun endlich

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auf der Basis der zwischen den angolanischen Konfliktseiten abgeschlossenen Friedensab­kommens in Frieden begehen kann und seine Kräfte jetzt auf den Wiederaufbau und die Neugestaltung der staatlichen und gesellschaft­lichen Verhältnisse konzentrieren könne. Das

gäbe diesem Jahrestag besonderes Gewicht. Sie als zeitweise in Deutschland Studierende werden nach ihrem Studium alle Möglichkei­ten nutzen, sich in diesen Prozeß einzubrin­gen.

Dieser Jahrestag der Angolaner klang am Abend mit einer kleinen Feier in internationaler Run­de aus. Hier überbrachten die mocambiquani­schen Mitstudenten aus Babelsberg sowie nigerianische und polnische Germanistik-Stu­denten aus Golm den Angolanern ihre Glück­wünsche. Mocambiquanische, nigerianische, vietnamesische, polnische, bulgarische und deutsche Studenten sowie weitere Gäste, dar­unter auch Hochschullehrer, begingen in ge­selliger Runde auch das Tanzbein wurde fleißig geschwungen mit ihren aufmerksa­men angolanischen Gastgebern bis spät in die Nacht diesen besonderen Tag. Der gemeinsa­me Abend war so Zeichen und Ausdruck inter­nationaler Solidarität, im Gegensatz zu den sich oft in dieser Zeit zeigenden ausländer­feindlichen Verhaltensweisen. Der Gewinn bei allen Beteiligten lag in dem Erhalt von To­leranz und Solidarität zueinander und insbe­sondere gegenüber unseren ausländischen Stu­denten und Mitbürgern.

Werner Oldenburg, AAA

Englisch lernen in englischen Gastfamilien

Nach den erfolgreich abgeschlossenen Kursen 1991 werden auch in den Oster­und Sommerferien 1992 wieder Sprach­kurse in Brighton und London für Jugend­liche ab 13 Jahren und Erwachsene bis 30 Jahren abgehalten. Warum Englischunterricht in Großbritan­nien? Englisch lernen in Großbritannien unterscheidet sich vom Unterricht in un­serem Land durch die bedeutende Tatsa­che, daß Sie in Großbritannien auch dann noch lernen, wenn Sie das Klassenzim­mer schon verlassen haben, denn alle Menschen sprechen immer englisch, und deshalb haben sie maximale Gelegenheit, die Sprache dauernd zu üben. Die britischen Lehrmethoden in bezug auf Englisch als eine Fremdsprache sind die fortschrittlichsten weltweit, und briti­sche Lehrer werden nach den höchsten Maßstäben ausgebildet. Die Teilnehmer erhalten jeweils vormit­tags 3 Stunden Englischunterricht. An den Nachmittagen werden vielerlei Akti­vitäten wie z. B. Ausflüge, Besichtigun­gen und Sport für die jugendlichen Teil­nehmer mit Betreuung angeboten. Damit die Teilnehmer auch in der übrigen Zeit Englisch lernen und von der Lebensweise des Landes erfahren, werden sie bei net­ten ausgesuchten Gastfamilien mit Voll­pension untergebracht. Wer sich für weitere Einzelheiten dieser Kurse interessiert, bekommt gegen 60 Pf Rückporto eine kostenlose Broschüre von: Barbara Pientok, Postfach 1668 in W-3330 Helmstedt, Tel.: 053 51/3 46 79. Barbara Pientok

Umzug

Aufgrund des Umzuges vom Neuen Pa­lais nach Babelsberg haben sich unsere Sprechzeiten wie folgt geändert:

dienstags 11.00-13.00 Uhr in Babels­berg, August-Bebel-Straße 89, Raum 124/ 125, Tel. 7 67 01, App. 207;

donnerstags 11.00-13.00 Uhr,

Am Neuen Palais 10, K 308(Dozenten­raum für Sozialwissenschaften),

Tel. 9.1 04:87.

Dr. Eduard Gloeckner Institut für Politische Soziologie und Zeitgeschichte Mittel- und Osteuropas