SONNTAGS- FRAUEN- VORLESUNG
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Sonntags-Vorlesung auch im Februar
Für den 9. Februar ist erneut eine Sonntags-Frauen-Vorlesung geplant. Die Referentin, Frau Dr. Brigitte Mühlenbruch (Uni Bonn), beabsichtigt, zum Thema„Von der Frauenbewegung zur Hochschulpolitik‘‘ zu sprechen. Der wissenschaftliche Werdegang des Gastes begann 1957 mit dem Studium der Pharmazie an der Universität Würzburg. Nach einigen Jahren der Tätigkeit als Apothekerin wechselte sie an die Uni Bonn, fertigte dort eine Dissertation auf dem Gebiet der Pharmazeutischen Chemie an und promovierte 1969 zum Dr. rer. nat. an der selbigen Einrichtung. Den Ernennungen zur Akademischen Rätin bzw. Akademischen Oberrätin folgte 1989 die Beförderung zur Studiendirektorin im Hochschuldienst. Neben der Wahrnehmung von Lehrverpflichtungen im theoretischen Bereich der Pharmazeutischen Chemie beschäftigt sich Frau Dr. Mühlenbruch als Frauenbeauftragte hauptamtlich mit der Frauenförderung auf dem Hochschulsektor.
Seit 1989 ist die Wissenschaftlerin Vorsitzende der Gruppe Bonn des Deutschen | Akademikerinnenbundes und Sprecherin der Landeskonferenz der Hochschulfrauenbeauftragten in Nordrhein-Westfalen. Erst seit kurzem gehört die studierte Pharmazeutin der Sprecherinnengruppe der |Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten /an Hochschulen in der BRD und der SpreCherinnengruppe der Ständigen Konferenz der Frauenbeauftragten in Bonn und Umgebung an. P.G.
{Nr 1/92
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WISSENSCHAFT
Fachbereich Anglistik/Amerikanistik war Gastgeber
Im Ergebnis einer Vereinbarung zwischen dem Fachbereich Anglistik/Amerikanistik der Universität Potsdam und der School of English and American Studies an der University of Sussex, die während eines Informationsbesuches des Geschäftsfüh
renden Direktors des Fachbereiches, Prof.
Wolfgang Wicht, zustande gekommen war, besuchte auf Einladung von Prof. Heinz Wüstenhagen Prof. Stephen Fender in der Zeit vom 15. bis 19. Dezember 1991 unsere Universität. Prof. Fender ist Herausgeber des Journal of American Studies sowie Autor von Büchern wie American Literature in Context und Plotting the Golden West. American Liberation and the California Trail. Im Frühjahr 1992 erscheint Sea Changes. British Emigration and American Literature. Neben Informationsgesprächen in der Abteilung
Literatur und Landeskunde standen zwei gut besuchte Vorträge vor Studenten im Mittelpunkt des Besuches. Zum einen sprach Prof. Fender über Popular Fiction and the Second World War, wobei insbesondere seine Querverbindungen zu „captivity tales‘‘ innerhalb der Geschichte der amerikanischen Literatur von Interesse waren; zum anderen über das Thema der American Wilderness innerhalb von Reiseliteratur im beginnenden 19. Jahrhundert. In einem Vergleich von Tagebuchaufzeichnungen und daraus resultierenden literarischen Veröffentlichungen wurde sehr schön deutlich, wie das Dokumentarische im Sinne der Herausbildung eines eigenen amerikanischen Nationalbewußtseins umfiktionalisiert wurde.
Dr. Jürgen Heiß
Kontakte zu Osteuropa halten
Zu einem Informationsgespräch weilte am 3. 12. 91 der Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, Prof. Theodor Berchem, an der Universität Potsdam. An dem Gespräch nahmen der Gründungsrektor, Prof. Rolf Mitzner, die Gründungsbeauftragte für den Fachbereich Romanistik, Prof. Helene Harth, sowie die Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, Frau Antje Bürger, teil.
Prof. Berchem bestärkte die Potsdamer, bestehende und fachlich ausgewiesene Kontakte zu osteuropäischen Partnern zu erhalten. Die Universität Potsdam hat zahlreiche solcher Beziehungen, die fachlichen Ansprüchen in der Mehrzahl gerecht werden und die man bei entsprechender finanzieller Hilfe von seiten des DAAD gern weiterführen möchte. Bemühungen in dieser Richtung sicherte der
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URANIA
Für alle etwas
Präsident des DAAD zu. Zur Sprache kamen ferner die Kapazitäten des zur Universität gehörenden Institutes zur Weiterbildung ausländischer Deutschlehrer(IWD). Das 1978 entstandene und zum Fachbereich Germanistik gehörende Institut sei angesichts der Renaissance der deutschen Sprache im Ausland ein gutes Kapital, so Berchem. Die qualifizierte Aus- und Weiterbildung von Ausländern in der deutschen Sprache sollte verstärkt werden. Über entsprechende Kapazitäten verfüge die Universität, erklärte Prof. Mitzner. Er könne sich durchaus vorstellen, daß das IWD eine Art Serviceleistung für das Land Brandenburg erbringe. Interesse zur Erweiterung des Angebots auch für westeuropäische Deutschlehrer signalisierte Prof. Harth. R.D.
Am 11; Februar, 19.30 Uhr, lädt der URANIA- Verein„Wilhelm Foerster‘‘ Potsdam e.V. zu einer Veranstaltung mit Julius Posener in die Brandenburger Str. 38 ein. Vorgestellt wird das neueste Buch Poseners. Sein Titel:„Fast so alt wie das Jahrhundert‘‘— eine Autobiographie als Epochengemälde, welches den Bogen spannt vom späten Kaiserreich über die kurzen Jahre der Republik bis hin zur Zeit des wechselvollen Exils. Am Ende steht die Heimkehr in das neue Berlin.