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(1.1.2019) 01
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Geb.: 1939 in Weimar; von 19451953 Besuch der Grundschule; 1957 Abitur in Leipzig; keine Zulassung zum Studium; von 1957-1962 Studium der Rechtswis­senschaft in München, erstes juristisches Staatsexamen; 1962-1969 Rechtsreferen­dar, Studium der Politischen Wissenschaf­ten, Geschichte und Philosophie, zweites juristisches Staatsexamen; in den Jahren 1969-1972 tätig als Rechtsanwalt, Pro­motion zum Dr. phil.(summa cum laude); von 1972-1981 Assistent für Politische Wissenschaft an der Universität Duis­burg; Habilitation 1977; 1982-1991 Pro­fessor für Politische Wissenschaft an der gleichen Universität im Lehrgebiet Poli­tische Theorie/Ideengeschichte; im Win­tersemester 1990/91 Gastdozent an der Humboldt-Universität. Schwerpunkte der Lehre von Prof. Bärsch sind Politische Philosophie, Staatstheo­rie, Ethik, Geschichtsphilosophie, Uto­pie, Ideen- und Geistesgeschichte, Anti­semitismus, jüdische Rechtsphilosophie und jüdische Religionsphilosophie; er ist Mitglied des Salomon Ludwig Steinheim­Instituts.

Realabschluß Saarbrücken 1953; Prakti­kum Metall und Baugewerbe; Studium Staatliche Ingenieurschule Saarbrücken, Abschluß Dipl.-Ing.(FH); Ingenieurtä­tigkeit als Statiker und Konstrukteur im Stahlbau und Stahlbetonbau; Abitur Abend­gymnasium Saarbrücken 1960, Studium Lehramt des höheren Dienstes an berufli­chen Schulen(Metalltechnik, Bautech­nik, Betriebswirtschaftslehre, Berufs­pädagogik, Berufspsychologie) an der Universität des Saarlandes, 1. Staatsexa­_ men, Referendarzeit, 2. Staatsexamen, Stu­ dienreferendar. Zehnjährige Tätigkeit als Lehrer(zuletzt: ] Studiendirektor) in sämtlichen Bereichen ; des berufsbildenden Schulwesens sowie | in der allgemeinen und beruflichen Er­_ wachsenenbildung. | 1971 Promotion am Institut für Werk­ stofftechnologie und Allgemeine Hütten­; kunde der Universität Saarbrücken in Ver­bindung mit dem Institut für Metallphy­| sik und Metallkunde und dem Institut für _ Technische Mechanik über röntgengeo­graphische Phasenanalyse von Neubildun­gen im Fünfstoffsystem CaO/ A1,O,/ SO, | /CO,/H,0.

| Nr. 1/92

BIOGRAPHIEN

Prof. Dr. Claus-E. Bärsch

In Potsdam hält Prof. Bärsch Lehrveran­staltungen zur Einführung in die Politi­sche Theorie/Geschichte der politischen Philosophie, zur Staatstheorie, zum Par­lamentarismus und zu den Grundzügen des modernen Verfassungsstaates. Für das Sommersemester plant er Veranstaltun­gen in Politischer Theorie, zu Formen des Marxismus und englischer Staatstheorie. Neben Aufsätzen zur Staatstheorie und Geschichtsphilosophie hat er folgende Bücher veröffentlicht:

Der Staatsbegriff in der neueren deut­schen Staatslehre;Die Gleichheit der Ungleichen;Liberalismus, Konserva­tismus, Sozialismus(gemeinsam mit Julius H. Schoeps);Dr. phil. Joseph Goebbels. Zur Psyche und Ideologie eines jungen Nationalsozialisten.-Noch in diesem Jahre sollen die Titel ‚Max Brod. Leben, Werk, Judentum sowieDie religiösen Dimen­sionen der NS-Ideologie erscheinen. Sein Hiersein erklärt er aus seiner Bio­graphie:Meine Familie(Mutter, Bru­der, Schwester) lebt in der ehemaligen DDR. Ich bin schließlich nicht ganz frei­willig in den'Westen' gegangen. Sowohl

Prof. Dr. Ernst Schmeer

Berufung zum Professor für Technik und Didaktik des Technikunterrichts an der Pädagogischen Hochschule Weingarten 1973, Auftrag zur Konzeption von Stu­diengängen für Arbeitslehre/Berufsbildung (Lehrerbildung Arbeitslehre-Arbeit/Wirt­schaft/Technik für allgemeinbildende Schulen und Lehrerbildung Maschinen-, Elektro-, Bautechnik für berufsbildende Schulen. Lehraufträge in Berufspädago­gik/Fachdidaktik 1973-1991 an den Uni­versitäten Saar­brücken, Stutt­gart, Karlsruhe und Potsdam.

Forschungspro-' jekte in Verbin­dung mit dem Bundesinstitut für Berufsbil­dung Berlin (Mitarbeit an der. Implementation und m der Mehr­mediensysteme Elektrotechnik/Elektronik und Metall zur Facharbeiterausbildung in den Berufsfeldern Metall- und Elektro­technik für die schulische und betriebli­che Berufsausbildung), mit dem Berufs­

die Verbindungen Reisen, Briefe zu den Freunden und Verwandten, auch das Interesse an der DDR bleiben. Die Aus­einandersetzung mit Hegel, Marx und dem Leninismus-Sta­linismus macht einen großen Teil meines Interesses an der Politischen Wissenschaft aus. Die Kritik an al­len totalitären Ideologien ist Inhalt meiner Lehre und For­schung. Ichemp­finde dieses Leben in den'neuen' Bundes­ländern als Rückkehr eines verlorenen Sohnes.

Prof. Bärsch ist davon überzeugt, daß in Potsdam die Bedingungen der Neugrün­dung einer Universität besonders günstig sind. Als bisherige Erfahrung führt er die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen und die wache Intelligenz der Studentin­nen und Studenten an.

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förderungszentrum Essen(Informations­technische Grund- und Fachbildung im allgemein- und berufsbildenden Schul­wesen), mit der Steinbeis-Stiftung Ba­den-Württemberg(Technologieförderung: Neue Informations- und Kommunikations­techniken in der Facharbeiterausbildung), mit dem Stifterverband der Deutschen Wissenschaft(Frauen und Neue Techno­logien) sowie mit Großbetrieben in Ba­den-Württemberg(Neue Technologien in der beruflichen Bildung).

Mitarbeit im Rahmen des DAAD-Pro­gramms(SS 91) über eine Gastprofessur im Fachbereich Technische Bildung(Leh­rerbildung Technik SI, Informationstech­nische Grundbildung-ITG-, Computerun­terstütztes Zeichnen-CAD-) der BLH Potsdam. Im Studienjahr 1991/92 auf Antrag des Gründungsrektors der Univer­sität Potsdam Abordnung zum Aufbau der Lehrerbildung, Sekundarstufe II, be­rufliche Fachrichtungen(Maschinen- und Elektrotechnik), aufgrund der Empfeh­lung des Wissenschaftsrates zur Einrich­tung von Aufbaustudiengängen für das berufliche Schulwesen. Vorsitzender der Strukturkommission Technische Bildung.

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