Heft 
(1.1.2019) 10
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STUDENTEN

Nr. 10/92 Seite 9

Wo ist das Geld nur geblieben?

Damit keiner diese Frage in Hin­sicht auf die Studentenschaftsgel­der stellen muß, will ich als Refe­rent für Finanzen des Studentenra­tes an dieser Stelle kurz darüber informieren, wofür wir diese Gel­der verwenden.

Gleich zu Anfang: Die Studenten­schaftsgelder setzen sich aus den DM 10, zusammen, die jeder gemeinsam mit den DM 15,Stu­dentenwerksbeitrag als Studien­gebühr zu Beginn jedes Semesters bezahlen muß. Als Interessenver­treter der Studentenschaft verwal­tet der StuRa diese Gelder und ist zu Sparsamkeit verpflichtet. Wenn wir darüber entscheiden, was mit diesen Geldern bezahlt werden kann, gehen wir davon aus, daß sie den StudentInnen immer auf diese oder jene Weise wieder zugute kommen sollen. Sonst hätten sie keine Berechtigung. Im Moment kann ich drei Gebiete anführen, wohin in diesem Semester Studen­tenschaftsgelder fließen:

1.) Der Studentensport wird von uns in diesem Jahr mit DM 10 000, unterstützt. Diese Mittel sollen verwen­det werden, um auf dem Gebiet des Breiten- und Frei­zeitsports für alle StudentIn­nen attraktive Angebote un­terbreiten zu können. 2.) Umüdie Preise in den Studen­tenklubs erschwinglich zu halten, haben wir uns vorge­nommen, alle Investitionen für Einrichtung und Ausstat­tung zu tragen. Da kommen ziemlich große Beträge zu­sammen, die noch nicht ge­nau zu bestimmen sind. Na­

türlich achten wir dabei auch darauf, daß die Investitionen vernünftig sind und nicht die teuersten Firmen den Zu­schlag bekommen.

Auch um die Arbeit des StuRa zu ermöglichen, sind Gelder. erforderlich. Da mußten wir z. B. neue Tech­nik kaufen. Fahrkosten zu Seminaren und Konferenzen müssen bezahlt, Büromate­rialien gekauft werden. Ein schwieriges Problem stellte sich uns mit den persönlichen Auslagen, die jedes StuRa­Mitglied hat. Darunter fallen solche Ausgaben wie Fahr­kosten, die durch Verteilung der Uni auf die ganze Stadt bedingt sind, Telefonkosten und ähnliches. Da wir alle auch noch einen beträchtli­chen Teil unserer Freizeit aufwenden, fanden wir es berechtigt, eine monatliche Aufwandsentschädigung in Höhe von DM 20,- zu be­schließen. Die geringe Höhe ist unserer Meinung nach Gewähr dafür, daß wir uns auf diesem Wege nicht per­sönlich bereichern können.

3)

An dieser Stelle möchte ich daran erinnern, das jeder Student das Recht hat, Einblick in die Finan­zen zu verlangen und die Unterla­gen auf eventuelle Unregelmäßig­keiten zu prüfen. Ich kann dazu nur ermuntern. Man kann mich entwe­der über den Studentenrat oder in meinem Zimmer(Park Babels­berg 14; Haus 1; Zimmer 32 A) erreichen. Also bis bald!

Frank Jattke

Müllers Tintenkaß

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Treffen mit ausländischen Studenten

Zu einem Gedankenaustausch tra­fen sich am 7. Mai Prof. Dr. Kemp­ter, Herr Prüß und Dr. Tauch (MWFK) mit 19 amerikanischen und französischen Studenten, die die neuen Bundesländer kennen­lernen wollten. In der Gesprächs­runde ging es um allgemeine In­formationen über die Universitä­ten Potsdam und Frankfurt/O. Sehr konkret erkundigten sich die Stu­denten u. a. nach den finanziellen und personellen Rahmenbedingun­gen für die Umprofilierungspro­zesse, nach Forschungsvereinba­rungen mit der Industrie, nach Kontakten zu ausländischen Bil­dungseinrichtungen. Als interes­sant für die Gäste erwiesen sich auch Auskünfte über Bestrebun­gen hinsichtlich der Erhöhung der Attraktivität des Studiums sowie vorhandener Reserven bei der Ausgestaltung des studentischen Lebens. E. B.

Gruppenunfallversicherung Seit dem 1. 4. 1992 hat das Studen­tenwerk für alle StudentInnen der Uni eine Gruppenunfallversicherung abgeschlossen. Folgende Versiche­rungssummen wurden vereinbart: 110 000 DM Invalidität incl. 225% Progressivität; 3 000 DM Bergungs­kosten; 10 000 DM kosmetische Ope­rationen.

Bei entsprechenden Versicherungs­fällen wendet Euch bitte an das Stu­dentenwerk. StuRa

ANA

FRAGEN AN DICH

_ Was ist das für eine Welt,

in der die Gleichgültigkeit und Selbstdarstellung die

Oberhand besitzt?

Was ist des für eine Welt,

wo Haß und Verachtung diri­gieren)

und wieder und wieder fruchtbaren

Boden für ihresgleichen

fi nden?

© Was it das für eine Welt,

in der Liebe und Freund­schaft;

zur Abnorm werden, Frauen zu den Minderheiten definiert werden und Natürliches verurteilt und

in den Schmutz gezogen wird?;

Was ist das für eine Welt, wo man selbst bei 30 Grad Schatten friert,

weil sie nicht wärmen kann?

Was ist das für eine Welt, in der man zerbricht statt zu u eben?

Jens Schumacher

6. Semester,

Fachbereich Mathematik Dezember 1991

Alexander von Humboldt Buchhandlung GmbH

Die Fachbuchhandlung im Zentrum der Stadt:

X Naturwissenschaften und Medizin X Recht und Wirtschaft X Datenverarbeitung(EDV)

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Am Kanal 47, 1560 Potsdam Telefon 2 25 39 oder 2 35 74

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