Heft 
(1.1.2019) 15
Einzelbild herunterladen

Nr. 15/92 Seite 12

ÜBERGABE

1 000 Jahre Potsdam

Das Buch zum Stadtjubiläum mit dem Festprogramm ist da. Es wurde am 9. Oktober 1992 im Plenarsaal des Magistrats der Stadt vor zahl­reichen geladenen Gästen von den beiden Herausgebern, der Schrift­stellerin Dr. Sigrid Grabner und dem Germanisten Prof. Dr. Knut Kiesant von der Universität Pots­dam, der selbst vier Beiträge bei­gesteuert hat, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dem Ehrenkuratorium1 000 Jahre Potsdam gehört auch der Grün­dungsrektor der Universität, Prof. Dr. Rolf Mitzner, an. Dort befindet er sich in der ehrenwerten Gesell­schaft von weiteren 24 hochgeach­teten Persönlichkeiten aus ganz Deutschland.

Das Buch beweist es erneut: Pots­dam ist mehr als nur Sanssouci. Potsdam lebt, wie kaum eine ande­re Stadt, von seiner Geschichte. Diese und die Dimension der Stadt sind ungeheuer vielseitig. Die Ha­velmetropole ist eine Kulturstadt in der Mitte Europas, geprägt durch zahlreiche europäische Staaten. Diese Beziehungen sollen wieder belebt und neu geknüpft werden. Gäste werden in großer Zahl er­wartet. Das Buch gibt die Rich­tung an, wie wir sie begrüßen und mit ihnen feiern wollen. Es vermit­

telt ein präzises Bild vom Fischer-|

dorf aus der Vergangenheit bis hin zur Landeshauptstadt in der Ge­genwart. In Rückschau und Aus­blick wird die Geschichte der Stadt aus den verschiedenen Blickwin­keln der 49 Autoren beleuchtet. Ereignisse, die Potsdam über die Grenzen Deutschlands hinaus be­kannt gemacht haben, werden ebenso dargestellt wie die Schlös­ser und Parks, die zum Weltkultur­erbe gehören.

Dabei kann und will das Buch keine vollständige Stadtgeschichte be­schreiben, es will jedoch auf diese neugierig machen.Es ist von Pots­damern für die Potsdamer geschrie­ben, die hier Wurzeln geschlagen haben, und für alle, die diese Stadt lieben, sagte Frau Grabner. Neun Autoren sind und ein weite­rer war Angehöriger der Universi­tät Potsdam; aus ihrer Feder stammt mehr als ein Viertel aller Beiträge. Allen voran steht Prof. Dr. Helmut

Die Bildnachricht

Assing mit fünf Artikeln zur Pots­damer Frühgeschichte, gefolgt von Werner Garitz, Dr. Frank Göse (FB Geschichte), Prof. Dr. em. Dorothea Goetz, Dr. Vera Grütz­ner(FB Musik), Petra Pravemann (FB Germanistik), Ines Reich (Doktorandin im FB Geschichte), Prof. Dr. em. Wolfgang Rocksch und Mario Schütz(Doktorand im FB Germanistik). Der Mitheraus­geber, Prof. Kiesant, wurde bereits genannt.

Im Festprogramm zum Stadtjubi­läum selbst sind 14 Veranstaltun­gen ausgewiesen, die von der Universität Potsdam organisiert und durchgeführt werden oder bei denen sie Mitveranstalter ist. Für Am 5. Oktober 1992 wurden mehrere Computerräume im Uni­drei thematische Ausstellungen, versitätskomplex Babelsberg zur Nutzung übergeben. In ihnen fünf musikalische Veranstaltungen erfolgt zukünftig die Ausbildung der Studenten der Fachberei­che Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Rechtswissenschaft.

Dr. Volker Pohl von der Universitätsverwaltung und Prof. Dr. Johannes Gordesch(r.), Beauftragter für die Gründung des Rechenzentrums Babelsberg, unterzeichneten die Überga­bedokumente.

Foto: Tribukeit

und sechs Tagungen bzw. Sympo­sien zeichnet die Alma mater ver­antwortlich.

Prof. Dr. Kiesant Foto: Tribukeit

Damit ist jedoch der Beitrag der Universität am Festprogramm noch nicht erschöpft. Die Fachbereiche werden noch mehr anbieten. Zu Beginn des Jahres 1993 wird in einer eigenen Broschüre der Ge­samtbeitrag der Universität zum Stadtjubiläum der breiten Öffent­lichkeit präsentiert. Noch ein Wort zum Festbuch: Wie sagte doch der Verlagsleiter des Ullstein Verlages Belrin, Herr Klaus Müller-Crepon?Man ver­steht mehr von Potsdam, wenn man mehr über die Stadt weiß. Wie war! Dazu soll das Buch bei­tragen.

Dr. Rolf Rammelt

AOK für das Land Brandenburg

LH

Wenn sich die Borsten der Zahnbürste biegen

Bevor sich die Borsten biegen, können Potsdamer Studenten ihre alte Zahnbürste bei der AOK kostenlos nn eine neue eintauschen. Am jenstag, den 10.11.1992 um die Mittagszeit warten AOK-Mitarbeiter an einem Info-Stand in der Mensa Park Babelsberg auf umtauschwillige Studenten. Am Mittwoch, den 11.11.1992ist die Gesundheitskasse um die gleiche Zeit in der Mensa Golm, am Donnerstag, den 12.11.1992 Am Neuen Palais vor Ort.

Außerdem gibts Informationsbro­schüren zum Krankenversicherungs­schutz für Studenten sowie zum Thema Jobben im Studium. Die AOK-Mitarbeiter beantworten Fragen zur Kranken­versicherung und Zahnprophylaxe.

Viel Spaß!

Die AOK plant weitere gesunde Aktivitäten für Studenten und würde sich über Eure Ideen freuen. Vorschläge sendet bitte an:

AOK für das Land Brandenburg Studentenservice

Heike Wittmann

Potsdamer Straße 20

00-1530 Teltow