Heft 
(1.1.2019) 06
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Nr. 6/93 Seite 14

SPORT

Sportmediziner der Universität Potsdam mit reger wissenschaftlicher Tätigkeit

Das Institut für Sportmedizin und Gesundheitserziehung der Universität Potsdam unter der Leitung von Prof. Dr. Gernot Badtke tritt in diesem Jahr wie­derum mit zahlreichen Aktivitä­ten an die Öffentlichkeit.

Gemeinsam haben die Landes­sportärzteverbände Niedersach­sen und Brandenburg, dessen Vorsitzender Prof. Badtke ist, am 19. und 20. März in Hildes­heim eine Veranstaltung zur Belastbarkeit des Halte- und Bewegungsapparates für Me­diziner und Sportpädagogen durchgeführt. Vom 3.4. April steht als gemeinsame Veranstal­tung des Landessportärztever­

bandes und des Instituts die Jah­restagung in Bollmannsruh bei Brandenburg auf dem Pro­gramm. In sieben Vorträgen und einem Trainingskurs zur kardio­pulmonalen Reanimation geht es umChronische Erkrankun­gen und Sport, insbesondere um den Herzinfarkt. Im Rahmen der 1000-Jahr-Feier Potsdams wird vom 18.-19. Juni an der Universität ein Europa-Work­shop zurBewegungsanalyse in Prävention und Rehabilitation veranstaltet. Ein Jahr nach Ein­richtung eines Fachlaborato­riums für Bewegungsanalytik an der Universität Potsdam wird ein Erfahrungsaustausch mit

Sportmedizinern aus vergleich­baren Einrichtungen in Europa durchgeführt, der insbesondere für die Sportausbildung und Trainingslehre bedeutsam ist. Schließlich wird vom 8.-10. Oktober in Mainz der 3. Interna­tionale Rückenschulkongreß unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Badtke durch­geführt, der auch Mitglied im FachbeiratMedizin, Biologie, Dopinganalyse beim Bundes­institut für Sportwissenschaft in Köln ist.

Bereits am 17. Februar fand an der Universität, organisiert von Dr. habil. Frank Bittmann, ein Kolloquium zurSucht- und

AIDS-Prävention im Schulal­ter statt, das im November wie­derholt werden soll.

Beide Wissenschaftler sind auch an der Herausgabe von Buchpu­blikationen beteiligt.

Von Prof. Badtke erscheint in diesem Jahr die 3. überarbeitete Auflage des Hochschullehrbu­chesSportmedizinische Grundlagen des Sports beim Barth- Verlag in Heidelberg, und Dr. Bittmann gibtDie Potsda­mer Körperschule heraus, die im November 1993 beim Ro­

Erneut Meisterschaftsbronze für Uni-Volleyballer

Die Volleyball-Auswahlmann­schaft unserer Universität schlug sich auch in dieser Saison in der Landesliga hervorragend.

Wie im Vorjahr kam das Uni­Team wieder auf den Bronze­platz. Dabei war die Gegner­schaft in diesem Jahr noch be­deutend stärker. Gleich drei Mannschaften kamen als Regio­nalligaabsteiger in die Landesli­ga Brandenburg.

Energie Cottbus, TSGL Schön­eiche und Fortuna Kyritz gaben auch zunächst den Ton an. Dage­gen hatte das Uni-Team einen klassischen Fehlstart. Zwei Auf­taktniederlagen in eigener Halle konnten nicht verhindert werden. Wie in jedem Jahr mußten die Studenten nach kurzer Trainings­zeit in die Punktspielrunde. Ein Nachteil gegenüber den anderen Mannschaften, der auch diesmal

Im Jahr 1993 finden wieder Sozial­versicherungswahlen, auch Sozial­wahlen genannt, statt. Wahlberech­tigt sind über 26 Mio. Mitglieder bei der Bundesversicherungsanstalt (BfA) und rund 16 Mio. Mitglieder bei den Angestellten-Krankenkas­sen. Durch die Sozialwahlen erhal­ten die versicherten Mitglieder eines

nicht ausgeglichen werden konn­te:

Alle anderen Mannschaften ste­hen bei Punktspielbetrieb min­destens schon zwei Monate im Training, die Uni-Mannschaft eine Woche. Gleiches gilt regel­mäßig auch für den Rückrun­denstart. Deshalb ist der 3. Platz nach Abschluß der Saison umso bemerkenswerter.

Die besten Spiele bot die Mann­schaft im Dezember und zum Saisonende. Hier konnten auch die beiden Spitzenreiter TSGL Schöneiche und Energie Cottbus geschlagen werden. Die Schön­eicher, Landesmeister 1993, wurden von den Uni-Studenten sogar in eigener Halle mit 0:3 bezwungen. Dabei sprechen auch die Satzergebnisse von 15:4, 15:11 und 15:3 eine deutliche Sprache für die Überlegenheit

des Uni-Teams an diesem Tage. Auf diesem 3. Platz gilt es nun aufzubauen. Die Uni-Mann­schaft sollte damit genug Selbst­bewußtsein für die kommenden Aufgaben getankt haben. Denn der wichtigste Wettkampf des Jahres steht noch bevor. Im Vorjahr gewann die Uni Pots­dam überraschend den Studen­tenpokal im Volleyball. Das garantierte uns auch das Heim­recht für die diesjährige Endrun­de. Am 25./26. Juni wird in der neuen Sporthalle in Golm dieses Finale, das unter Schirmherr­schaft unseres Rektors steht, mit den fünf besten Damen- und Her­renmannschaften ausgetragen. Diesen Termin sollte sich jeder Sportanhänger der Uni Potsdam schon jetzt vormerken. Abschlußtabelle der Landesliga 1993:

KKH informiert

Sozialversicherungsträgers also z. B. einer Krankenkasse, eines Ren­tenversicherungsträgers oder einer Berufsgenossenschaft die Mög­lichkeit, über die Zusammensetzung der Vertreterversammlung, der Selbstverwaltung, zu entscheiden. Damit soll eine wirksame Interes­senvertretung gewährleistet werden.

Sozialwahlen finden in Deutschland inder Regel alle sechs Jahre statt, die letzte war im Jahr 1986 wegen der zahlreichen Zusatzaufgaben im Zuge der deutschen Einigung wur­dendie jetzigen Sozialwahlenumein Jahr auf das Jahr 1993 verschoben. Im Bereich der Krankenkassen wählen die Mitglieder jeder Kasse

wohlt-Verlag Reinbeck er­scheint. Dr. Rolf Rammelt 1. TSGL Schöneiche 47:20 30:6 2. Energie Cottbus 47:25 30:6 3. USV Potsdam 43:27 22:14 4. VfB BW Brandenburg 39:30 22:14 5. Fortuna Kyritz 38:29 20:16 6. SV Waldstadt II 33:29 18:18 7. Motor Hennigsdorf 29:40 14:22 8. PCK Schwedt 21:37 12:24 9. Netzhoppers KWH 24:43 10:26 10. Post Potsdam 14:53 2:34 Jürgen Rabe Hochschulsport

jeweils für sechs Jahre die ehrenamt­lichen Mitglieder der Vertreterver­sammlung, des Versichertenparla­ments. Das zweite wichtige Selbst­verwaltungsorgan ist der Vorstand, demauchdie Geschäftsführung bzw. die Mitglieder der Geschäftsführung mit beratender Stimme angehören. Aus Pressemitteilung