Heft 
(1.1.2019) 07
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Nr. 7/93 Seite 4

PROFESSOREN

Neue Universitätsprofessoren

Prof. Dr. rer. nat. Guido Baumann Professur für Biochemie der Pflanzen

Geb. 1942; Abitur 1961; prakti­Rangierer;

sches Jahr als

1951

Abitur; 1951-1955 Studium der Biolo­gie und Chemie an der Martin­

Geb. 1933;

Luther-Universität Halle-Wit­

| senschaftlicher | 1985-1991 Akademischer Rat;

1962-1967 Studium der Chemie an der Universität Greifswald; seit Beendigung des Studiums Tätigkeit im Isotopenlabor des (später umbenannten) Botani­schen Institutes der Pädagogi­schen Hochschule Potsdam; unter G. Günther Arbeiten zum Wirkungsmechanismus des Herbizids Amitrol, das die nor­male Chloroplastendifferenzie­rung unterbindet; 1975 Promo­tion A; in der Folgezeit vor allem Beschäftigung mit der physiolo­gischen Bedeutung der Photore­

spiration und des ihr zugrunde liegenden Glykolatmetabolis­mus; 1983 Promotion B; an­schließend Arbeiten zur Opti­mierung von Photosynthese­Herbiziden durch Formulie­rungsstoffe, zur Photosynthese­Herbiziden durch Formulie­rungsstoffe, zur Photosynthese in isolierten Blattzellen und zur Herausbildung der Photoauto­trophie in pflanzlichen Gewebe­kulturen; seit 1975 Verantwor­tung für die Ausbildung im Fach Biochemie; Leitung der bioche­

Prof. Dr. phil. Gisbert Fanselow Professur für Allgemeine Sprachwissenschaft/Grammatik­

Geb. 1959; studierte in Konstanz theoretische deutsche und eng­lische Linguistik; Studien­

| abschluß 1983 mit dem Magi­

ster Artium; 1983-1985 wis­Mitarbeiter;

| theorie/Syntax/Morphologie

zuletzt Oberassistent an der Universität Passau; 1985 Pro­motion zum Thema;Deutsche Verbalprojektionen und die Fra­ge der Universalität konfigu­raler Sprachen; Forschungs­schwerpunkte: Grammatiktheo­

Prof. Dr. rer. nat. Joachim Pötsch Professur für Vegetationsökologie und Naturschutz

enberg; 1955-1959 Lehrer in Genthin; parallel externes Stu­

| dium an der Pädagogischen | Hochschule Potsdam(Staats­

examen Oberstufe); seit 1959 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der jetzigen Universität Pots­dam; 1964 Promotion A; 1978 Promotion B; 1971-1976 Mit­glied der Leitung der Sektion Geobotanik und Phytotaxono­mie der Biologischen Gesell­schaft; 1969-1985 Leitung der Forschungsgruppe Agrogeobo­tanik an der PH Potsdam; For­schungsschwerpunkte: von 1956-1975 vegetationskundli­che Untersuchungen in ausge­

wählten Gebieten Brandenburgs und Untersuchungen extramuta­tiver Strahlungseffekte an Chi­mären, Veränderung der Acker­unkrautflora nach Herbizidein­satz, Aufbau eines Überwa­chungssystems von Ackerun­kräutern; von 1975-1989 Bear­beitung agroökologischer The­men(Monitoring, Artenschutz in der genutzten Landschaft, Po­pulationsökologie von Ackerun­kräutern); ab 1991 Leitung des WWF- und DFG-Forschungs­projektesFeuchtgebiet Untere Havel an der Universität Pots­dam; seit 1965 Lehrtätigkeit auf dem Gebiet der Geobotanik, der

misch-physiologisch orientier­ten Forschungsgruppe des Wis­senschaftsbereiches Botanik von 1989 bis zur Gründung des Fachbereiches Biologie 1990; seit dieser Zeit Verantwortlicher des Fachgebietes Biochemie; 1982-1990 Vorstandsmitglied der Sektion Physiologie und Biochemie der Pflanzen in der Biologischen Gesellschaft der DDR; seit 1992 stellvertretender Vorsitzender der Sektion Pflan­zenphysiologie der Deutschen Botanischen Gesellschaft.

rie(Wortstrukturtheorie, Syn­taxtheorie); 1991 Habilitations­schriftMinimale Syntax; zahlreiche Publikationen, teil­weise in englischer Sprache; Lehrerfahrungen in Passau, Salzburg und Stuttgart.

Speziellen Botanik, der Ökolo­gie und des Naturschutzes; 1974 Studienaufenthalt in der Süd­ukraine, 1978 in Ungarn; 1985 Exkursion in die Steppengebiete Kasachstans und in den Tien­schan; Mitglied im Botanischen Verein von Berlin-Brandenburg sowie in der Reinhold Tüxen­Gesellschaft und in der Gesell­schaft für Ökologie; Mitglied­schaft im Naturschutzbund Deutschlands e. V.; seit 1990 Leitung des Fachgebietes Öko­logie und Naturschutz im FB Biologie; seit 1990 Leitung der Wissenschaftlichen Station Gül­pe der Universität Potsdam.