Heft 
(1.1.2019) 16
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FORSCHUNG

Nr. 16/93 Seite 9

Zum 24. Male trafen sich alle, die ein intensives und aufrichti­ges Interesse haben, den Dialog zwischen Wissenschaft und Technik zu verbessern. AV­Medieneinsatz in allen Berei­chen des Bildungswesens opti­mieren zu helfen, ist ausgespro­chenes Ziel dieser jährlichen Fachtagungen.

Der Fachverband MTB e. V. (Medien und Technik im Bil­dungswesen) und als Gastgeber die dort integrierte Technolo­gie-Transfer-Kontaktstelle So­wie das Institut für Technisch­| Wissenschaftliche Innovation an der FH WHV luden zu dem diesjährigen Medienfachkon­greß ein, der unter dem Thema standElektronische Medien Gestalter uund Mittler in Wirt­schaft, Wissenschaft und For­| schung.

Das MTB-Symposium ist der | Treffpunkt, an dem Wissen­| schaftler, Techniker, aber auch | wirtschaftlich orientierte Medi­| enspezialisten gemeinsam Ge­| spräche führen, um über aktuel­| le sowie künftige Lösungen und Wege zur Verbesserung der Ar­beitsbedingungen in der-Volks­| und Berufsbildung zu diskutie­| ren. Der Weiterbildungscharak­| ter der Tagung kommt in den | Vortragsthemen zum Ausdruck: Die Vorstellung einer Untersu­| chung vom Institut infas Bonn über Berufsbilder und Berufs­| ausbildung in den av Arbeitsbe­reichen des Bildungswesens von Wirtschaft und Wissen­schaft gehört ebenso zum The­menkreis wie die Vorstellung von Großbildprojektionstech­nik für hochauflösende Grafik | oder ein Vortrag zu Urhe­| berrechtsfragen im Zusam­| menhang mit der Arbeit in me­dientechnischen Einrichtungen. | Dieser Beitrag bestand aus ei­| nem Einführungsreferat und ei­ner mehrstündigen heißen Dis­| kussion. Es zeigte sich einer­_ Seits, daß es nicht möglich ist, | die Medienarbeit an einer Uni­

Medien und Technik im Bildungswesen

versität so zu definieren, daß das Urheberrecht umgangen werden kann, andererseits ist die Grauzone groß und läßt ei­nen beachtlichen Spielraum. Um unliebsamen Überraschun­gen zu entgehen, ist es ratsam, jeden Medieneinsatz, der von vorgegebenen Regelungen ab­weicht, unter dem Gesichts­punkt des Urheberrechts zu prü­fen, um dann eine endgül­tige Entscheidung bezüglich des Einsatzes zu treffen. Es führte zu weit, an dieser Stelle auf Einzelheiten einzugehen. Empfohlen sei aber die Lektüre der einschlägigen Fachliteratur, wie z. B. FROMM, NORDE­MANN, VINK Kommentar zum Urheberschutzgesetz.

Ein Programmpunkt der Ta­gung war, wie in den letzten Jahren, der Video-Produktions­Wettbewerb. An dieser Stelle wurde schon zweimal darüber berichtet. Diesmal gingen 16 Beiträge ein, die von einer unabhängigen Jury begutachtet wurden. Insgesamt ist festzu­stellen, daß sich die Qualität der Beiträge gegenüber früheren Jahren merklich verbessert hat. Vielleicht durch die Vorbild­wirkung, die von Beiträgen aus den neuen Bundesländern aus­ging? Schließlich belegte die Uni Potsdam zweimal vordere Plätze. In diesem Jahr bekam ein Umweltbeitrag der Uni Tü­bingen den ersten Preis, der zweite und dritte Platz ging an die TU Dresden. Ein Video un­seres Fachbereiches Sportwis­senschaft, das in Zusammen­arbeit mit dem HiF entstand, er­reichte denundankbaren vierten Platz. Immerhin auch ein Ergebnis, das sich sehen las­sen kann.

Falls der geneigte Leser Interes­se an der Mitarbeit im MTB e. V. hat, so kann er sich gern bei Herrn Dr. Parnow im Hoch­schulinternen Fernsehen(Tel. 15 67) nähere Informationen holen. c.pi

Nächste Veranstaltungen im Forschungskolloquium zur

Geschichte der

10. 11. 1993

Dr. Fuchs, Regensburg Das_Religionsgespräch als Form theologisch-re­ligiöser Auseinanderset­zung in der Reformati­onszeit

24. 11. 1993

Dr. U. Gleixner, Potsdam

Das Mensch undder

Frühen Neuzeit

Kerl in Gemeinde und vor Gericht(Unzuchts­verfahren im 18. Jahrhundert in der Altmark)

; Veranstaltungsort:

Am Neuen Palais 10, K 239 Veranstaltungszeit: 17.00-19.00 Uhr

Forschungsförderung/DFG

Im Dezernat 1, Haus- 3, Zimmer 0.11 oder 1.03 kann der Bericht der DFG eingesehen werden(Tel. 977 10.19 bzw. 17 78).

In ihm werden die Ent­wicklung der Kollegs, die Grund- und Strukturdaten sowie wesentliche Ar­beitsformen der DFG in

Zusammenhang mit den bisher 53 im Zeitraum von 1990 bis 1993 geförderten Kollegs dargestellt. Darüber hinaus vermittelt der Bericht Erfahrungen und weitere Perspektiven von Graduiertenkollegs in den neuen Bundesländern. Dr. Richter

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